Lima, Blick über die Stadt

Auswandern nach Peru – eine Übersicht

Sie möchten nach Peru auswandern und sich eine dauerhafte Existenz hier aufbauen? Aufgrund der vielen Anfragen, die ich zu diesem Thema erhalten habe, will ich hier die gängigen Fragen rund um das Thema Auswandern nach Peru gern beantworten – so weit ich kann, detaillierte Infos gibt es für jeden individuell unterschiedlich beim Amt.

Touristenvisum

Zunächst kann man sich am Flughafen direkt ein 180 – Tage Visum geben lassen, Vorassetzung hierfür ist ein entsprechend spätes Rückflugticket – das verschafft einem die Zeit, die man für den behördlichen Kram braucht und ist auch gut um erstmal zu schauen, ob man überhaupt 6 Monate in Peru über die Runden kommt. Achtung: Jeder Tag Überziehung des Visums kostet einen Dollar Strafe.

Dauerhaftes Aufenthaltsrecht in Peru

Es gibt drei Wege zum dauerhaften Aufenthaltsrecht in Peru, so wie in den meisten Ländern der Welt auch – entweder man heiratet einen Peruaner oder eine Peruanerin, man wird von einer Firma angestellt oder kommt als Investor hierher.

Heiraten

Zu heiraten ist sicherlich der einfachste Weg – der Papierkram ist zwar auch hier immens, aber man bekommt auf jeden Fall sicher sein Aufenthaltsrecht – das carné de extranjería. Berichten zufolge dauert dies zwischen 6 Monaten und einem Jahr, man sollte also so schnell wie möglich mit diesem Prozess beginnen. Anmerken sollte ich dazu noch, dass die zuständigen Behörden alle in Lima sind, man muss also erstmal in Lima bleiben oder in der Nähe.

Angestellt werden

Wenn Sie als Spezialist bei einer Firma hier in Peru angestellt werden, dann wird die Firma (wenn sie Glück haben) Ihnen bei der Beschaffung der carné de extranjería helfen. Da dieser Prozess aber sehr kompliziert ist haben die meisten Firmen so gar keine Lust darauf einen Ausländer einzustellen… Die wenigen, die auf diesem Wege hierher kommen arbeiten meistens für internationale Konzerne und haben ein sicheres Auskommen. Generell gibt es aber nur sehr wenige grosse internationale Firmen, die hier in Peru vertreten sind, die meisten sitzen in Brasilien.

Als Investor

Wenn Sie ein bisschen Kapital haben (mindestens 10.000 $), dann können Sie als Investor hier tätig werden, eine Firma anmelden und Ihre Geschäfte hier aufnehmen. Diesen Prozess würde ich allerdings nicht ohne einen Rechtsanwalt und die Hilfe durch befreundete peruanische Geschäftsleute durchziehen, zu gross ist die Gefahr, dass man an allen Ecken und Enden ausgenommen wird…

Alles in allem ist es nicht so einfach an das carné de extranjería zu kommen, viele verzweifeln fast daran, die Behörden in Peru sind noch fünfmal katastrophaler als die deutschen Behörden und die deutsche Botschaft stellt keine Hilfe dar, geben aber pauschale Auskünfte zu dem Thema.

Der Lebensunterhalt

Abgesehen von den Genehmigungen und dem Aufenthaltsrecht sollte man sich bevor man hierher auswandert eingehend Gedanken zum Lebensunterhalt machen, d.h. ohne einen Cent in der Tasche sollte man auf jeden Fall nicht hierher kommen, den besser bezahlte Arbeit zu finden ist hier sehr schwer – die durchschnittlichen Löhne liegen bei 600 – 1000 Soles. Es macht Sinn, wenn man ein Geschäft aufziehen will und konkrete Pläne dazu hat, so etwas wie Import/Export vielleicht, z.B. hier etwas produzieren und nach Europa exportieren. Aber ohne sehr gute Kontakte würde ich das nicht wagen, privat sind die Peruaner sehr nett – aber im Geschäftlichen geht es dagegen ziemlich hart zu. Hier wird einem nichts geschenkt, jeder ist extremst auf sein Vorteil bedacht und Mitleid oder selbstloses Helfen ist vollkommen unbekannt. Gerade Extranjeros werden als Geldquelle angesehen und als total naiv eingestuft und zu gut deutsch gern mal verarscht – oft auf ziemlich blöde Weise und für nur ein paar mickrige Soles Vorteil. Viele menschliche Enttäuschungen sind hier sicherlich vorprogrammiert.
Besser man ist vollkommen unabhängig von der hiesigen Wirtschaft, so wie ich – ich verdiene über das Internet und könnte überall leben wo es einen Internetanschluss gibt. Sonst könnte ich hier sicher nicht leben, jedenfalls nicht auf deutschem Niveau.

Ist Auswandern wirklich empfehlenswert?

Auswandern ist generell nicht so einfach und toll wie es sich viele vorstellen, man wird mit Problemen konfrontriert, die man sich vorher kaum vorstellen kann, man muss erhebliche Abstriche vom bisher gewohnten Lebensstandart machen und mit einer vollkommen andersartigen Kultur zurecht kommen, die für Europäer auch sehr viele Missverständnisse und Enttäuschungen birgen kann.

Es ist etwas ganz anderes hier für ein paar Wochen herzukommen, einen schönen Urlaub zu verbringen und von allen hofiert zu werden als hier tatsächlich zu leben und auf sich gestellt die eine oder andere Krise zu überwinden und vielleicht auch mal auf die Hilfe der anderen angewiesen zu sein – da erkennt man dann aber ganz schnell die Wahrheit hinter dem ganzen Gerede und den leeren Versprechungen.

Die Deutschen und die Peruanos

Peruanos reden gern nett daher und versprechen viel, aber wenn man nicht zum engsten Familienkreis gehört braucht man auf ihre Hilfe nicht wirklich zählen. Dahinter steckt keine Boshaftigkeit – nur wenn man diese Eigenart nicht kennt, dann kann es schon mal zu Missverständnissen kommen… Aus diesem Grund ist es schon ganz gut auch ein bisschen Freundschaft mit den Deutschen, die hier leben aufzubauen, nicht dass diese irgendwie besser seien – sondern einfach um noch andere Anlaufspunkte zu haben, wenn man Schwierigkeiten haben sollte. Über die Humboldt-Schule meiner Tochter habe ich Kontakt zu anderen Deutschen und es tut gut sich mal untereinander zu treffen und Erfahrungen auszutauschen, die meisten leben allerdings schon in der zweiten oder dritten Generation hier.
Ich habe mich mit einer sehr netten Dame von der deutschen Botschaft unterhalten und die meinte, dass immer weniger Deutsche nach Peru auswandern und sehr viele nach Deutschland zurückgekehrt sind, die hier lange gelebt haben, allerdings wusste sie auch nicht die konkreten Gründe weßhalb.
Ich selbst bin ein vollkommen akzeptiertes Mitglied der Familie meines Mannes und unterstütze alle wo ich nur kann, ich werde oft wie eine Prinzessin behandelt – aber wird dies auch so sein, wenn ich kein Geld mehr habe? Ganz ehrlich bezweifle ich das.
Auf jeden Fall kann ich nur jedem nahe legen sehr eingehend seine Kontakte zu prüfen, sich möglichst auf niemanden zu verlassen und ganz behutsam vorzugehen.

Lieber kein Geld verleihen
Es gibt praktisch niemanden in der Familie und von den peruanischen Freunden, der mich nicht schon um mittlere oder höhere Geldsummen angebettelt hätte und die Male die ich nachgegeben habe habe ich mein Geld leider nie wieder gesehen (und die betreffende Person dann meistens auch nicht). Wie heisst es so schön „leihe keinem Freund etwas, sonst wirst Du ihn verlieren“ oder so ähnlich? Nun das kann man hier wohl wörtlich nehmen! Mitleid ist hier auf jeden Fall eine kostspielige Angelegenheit und mittlerweile reagiere ich auf mitleiderheischendes Gejammer allergisch. Ich finde es auch unfähr, wie empört die Leute reagieren und so tun als ob ich der schlechteste Mensch von der Welt bin, wenn ich nicht gleich meine (mühsam erarbeiteten) Kröten springen lasse. Nun mir wird auch nichts geschenkt und schon gar nicht bin ich eine wandelnde Bank, ich habe Mann und Kind zu ernähren und die vielen Kosten allein zu tragen. Wenn ich sehe jemand muss hungern, dann kaufe ich gern ein und schenke ausreichend Fressalien, zu mehr bin ich nicht mehr bereit. Die meisten die ich kenne halten es genauso und ich kann ein solches Vorgehen nur empfehlen.

Es gab hier auch mal eine landesweite, gross angelegte Kampagne, die besagt „sei gut zum Touristen, dann bist du auch gut zu Peru“ – das sagt doch schon alles, nicht wahr?

Wer mit dem Gedanken spielt hierher zu kommen, kann mir natürlich gern schreiben, denn helfen tue ich immer gern und das sogar für gratis… 😉

Lima, Blick über die Stadt

Lima im Winter - nicht immer ist Sonnenschein...

74 Antworten
  1. noperuano
    noperuano says:

    Hallo lese schon seit einiger Zeit deine Peruerzählungen, bin selbst familiär sehr nahe mit Lima verbunden. Hast du bald mal wieder Zeit für für mehr? Würde mich freuen.
    Gruß nach Lima

    Antworten
    • Divena Smought
      Divena Smought says:

      Eigentlich ist mein Blog nicht auf Peru ausgelegt und ich konzentriere mich seither mehr auf Design & bloggen etc. Vielleicht sollte ich einen ausschliesslichen Perublog starten um es besser zu trennen.

      Antworten
  2. sven
    sven says:

    du voellig recht ich lebe hier in peru,bin seit 3 einhalb jahren ilegal in diesem land – es ist traurig wie sehr man doch veralbert wird,die ignorranz und gleichgueltigkeit ist hier sehr stark vertreten,wuerde mich sehr freuen wenn wir uns in verbindung setzen koennten.
    liebe gruesse sven

    Antworten
    • Divena Smought
      Divena Smought says:

      Hi Sven – wenn Du hier illegal lebst ist das nicht gefährlich, bzw. was passiert, wenn Sie Dich erwischen? Muss man nicht einen Dollar für jeden illegalen Tag Strafe zahlen oder so? Man muss doch ständig seinen Pass vorzeigen bei jeder Kleinigkeit, wie machst Du das dann? Wovon lebst Du hier und wo? Schreib mir doch mal übers Kontaktformular…

      Antworten
  3. serena rossi
    serena rossi says:

    ich wohne in Deutschland und werde auch so eine blog machen um zu erzählen wie die deutsche sehr falsch sind lästern und meckern sind neidisch und denken immer sind besser als die Ausländer und sehr unfreundlich, bitte löscht meine Kommentar nicht dafür konntet ihr weiter über uns lästern. ich kenne viele deutsche in cuzco die lieber keine Kontakt mit deutsche mochten

    Antworten
    • Divena Smought
      Divena Smought says:

      Na wer fühlt sich da denn gleich angegriffen? Es gibt wohl kein Land auf der Welt, das Ausländer wirklich freundlich und zuvorkommend behandelt, da gebe ich Dir vollkommen recht und es steht Dir frei Deine Erfahrungen in einem Blog zu schildern, wäre sicher auch mal interessant zu lesen. Die Peruaner sind ebenfalls extrem unfreundlich und sehr unhöflich, besonders Fremden gegenüber und teilweise dermassen auf ihr Vorteil bedacht, dass sie keine Skrupel kennen und alles daran setzen eine Gringa irgendwie zu übervorteilen. Viele Dinge, die mir hier zwischenmenschlich begegnen oder die hier Gang und Gäbe sind kannte ich so vorher nicht und wären mir so auch nie vorstellbar gewesen…

      Es ist schon ein grosser Unterschied der Mentalitäten und der Erziehung, ich finde die deutsche Mentalität auch nicht immer toll, als halbe Engländerin fehlt mir da auf jeden Fall auch die Höflichkeit und Freundlichkeit. Dafür weiss man bei Deutschen meistens recht genau woran man ist und dass jemand mich vorsätzlich hintergeht, ich ständig übervorteilt werde oder jemand nett zu mir ist aber hinter deinen Rücken über mich herzieht, nun ja das ist mir in Deutschland ganz sicher nicht in dem Maße wie hier passiert… Alles Erfahrungssache und über nichts anderes schreibe ich hier, über die Erfahrungen, die ich hier mache im Vergleich zu dem was ich bisher kannte – da liegt es einfach in der Natur der Sache, dass meine Eindrücke subjektiv sind und das schreibe ich immer dazu. Warum sollte ich auch etwas beschönigen oder darüber hinwegsehen? Was ich beschreibe deckt sich im Grossen und Ganzen mit den Erfahrungen die mir andere Ausländer – Amerikaner, Franzosen, Deutsche, Engländer und Spanier, die hier teilweise schon sehr viel länger leben als ich geschildert haben.

      Es ist immer schwer als Ausländer in einem fremden Land zu leben und jedes Volk hat seine bestimmten Eigenarten. Ich stelle es mir noch weit schlimmer vor in einem Land zu leben wo die Frauen noch sehr viel mehr diskrimminiert werden als hier, wie die moslemischen Länder z.B. – nun das wäre sicher kein grosser Spass. Aber dies ist ein müßiges Thema, das schnell in Rassimus und Vorurteile abdriftet, von der Glaubensfrage mal ganz abgesehen. Ich halte grundsätzlich nicht viel von Hierarchie, Unterdrückung, von religiösen Fanatismus egal welcher Ausprägung oder von Diskrimminierung. Die allgemeine wirtschaftliche und vor allem gesellschaftliche Entwicklung in Lateinamerika ist lange nicht so weit wie in Europa, sie ist in etwa vergleichbar mit dem Stand der 40er Jahre in Deutschland – Anthropologen zufolge. Daraus lässt sich vieles schliessen und verstehen und sicher wird es hier mit der Zeit auch besser werden.

      Antworten
    • Niels
      Niels says:

      Ich bin Deutscher, wohne im Moment sogar in Deutschland, und muss dir leider recht geben.

      Tatsache ist aber, das man nicht ueber ganze Voelker generalisieren sollte. In jedem Volk gibt es alle Arten von Menschen. Bestimmte Oekonomische Gegebenheiten werden eventuell bestimmte Verhaltensweisen verstaerken.

      In Deutschland werden die Leute so langsam von den System Medien voellig verrueckt gemacht, man kann sich nur wundern.

      In grossen Staedten mit hoher Armutsrate wird es immer etwas rauher zugehen, wenn man da etwas anderes erwartet, hat man vorher nicht nachgedacht.

      Wenn ich in Asien oder Suedamerika bin, buche ich meine Fluege immer so, das sie morgens ankommen, so das ich direkt nach Ankunft weit raus aufs Land komme. Dort sind die Leute wesentlich entspannter und leiden unter weniger Gehirnwaesche vom Fernsehen und weniger Stress. Da laesst sich noch der Natuerliche Rhytmus der Erde fuehlen (Schuhmann Frequency http://www.youtube.com/watch?v=5vb9R0x_0NQ&feature=youtu.be)

      Divena’s Beschreibung der Peruaner koennte genausogut ueber Menschen von den Philippinen, Fidji, Thailand, Equador, Costa Rica, Nicaragua etc geschrieben worden sein.

      Ueberall denkt man die Europaer von denen man einst brutal ueberfallen wurde, sind alle superreiche ‚walking bank teller machines‘.

      Es ist mir generell eher peinlich Europaer zu sein, wir haben uns nicht nur konstant gegenseitig umgebracht sondern auch den gesamten Rest der Welt angegriffen, ueberfallen, ausgerottet, versklavt oder kolonisiert. Das Ausbeuten hat bis heute nicht aufgehoert, es wird nur mit perfideren, schwerer zu beobachtenden Methoden gemacht.

      Die Europaeische Hochfinanz macht heute mehr schmutzige, Menschenverachtende Geschaefte in den sogenannten Entwicklungslaendern als je zuvor. Wenn sich mal jemand wert, wie Hugo Chavez in Bolivien, wird er von der Westlichen System Presse in der Luft zerrissen. Wenn jemand versucht eine Waehrung einzufuehren die nicht auf dem Europaeisch kontrollierten „fractional reserve“ system basiert, wird er innerhalb von ein paar Monaten mit einem vom CIA instigierten Putsch abgesetzt, oder gleich so erschossen (neuestes Beispiel: Lybien).

      Dementsprechend bin ich immer ausserordentlich dankbar wenn die Leute mich trotz meiner barbarischen Europaeischen Abstammung freundlich empfangen und keine Rache nehmen.

      Man denke nur an all die Voelker denen die Katholische Religion aufgezwungen wurde, die vorher ihre eigenen, besseren Religionen hatten. Religionen die nicht darauf abgestellt waren einen inneren Zwiespalt in den Menschen zu erzeugen mit dem hanebuechenen konzept von der „Suende“. Teile und Herrsche: so kann man nicht nur die leute untereinander teilen, sondern auch den einzelnen in sich.

      Ein Arzt in den Philippinen hat mich mal arrogant genannt, weil ich immer weiter nach den Gruenden fuer seine Vorgehensweise gefragt hatte. Er dachte, das ich das machte weil ich glaubte das Deutsche Aertze besser waehren… Weit gefehlt, meine Fragen kamen von meinem ueber viele Jahre erworbenen Misstrauen gegen Deutsche und U.S. Amerikanische Aerzte, ihrem Verschreibungsverhalten: „hier, probieren sie mal diese drei praeparate und wenns nicht hilft, kommen sie in 2 wochen wieder“, und gegen die Pillendreher Mafia der Pharma Industrie.

      Abschliessend will ich noch sagen, das ich sehr gerne im Regenwald bin, habe mit Eingebohrenen im Amazonasbecken gewohnt. Da macht man sich anders als in grossen Staedten keine Gedanken ueber Haribo oder den Deutschen Lebensstandard, denn der sogenannte Deutsche Lebensstandard (Chemie, Beton, Isolierte Haeuser, Autobahnen, Krach und Gestank, Teure Autos, von allem viel zu viel) kann mit dem Regenwald ueberhaupt nicht mithalten.

      Wer allerdings in ein Tropisches Land zieht und sich dort in der groessten Stadt niederlaesst hat alle potentiellen Vorteile sofort verschenkt (bei Familienbanden hat man vielleicht keine Wahl).

      Waehrend Deutsche Staedte mir schon zu viel sind, Die Grosstaedte in Tropischen Laendern sind die reine Hoelle in meinen Augen und absolut zu vermeiden. Dort kommen all die Menschen hin, die anderswo keine Hoffnung mehr hatten, aus welchem Grund auch immer. Die Natur ist dort voellig ueberlagert von krach, abgasen, beton und dem Stress der Menschen.

      Einen wichtigen Grund nicht in Deutschland zu wohnen sehe ich in der Moeglichkeit seine Kinder in anderen Laendern in den ersten wichtigen Jahren teilweise selbst und teilweise mit Privatlehrern zu unterrichten, denn die Deutschen Schulen sind, auch wenn sie nicht mehr physisch autoritaer vorgehen, immer noch darauf ausgerichtet gute arbeiter und angestellte herzustellen, und nicht unabhaengig denkende Menschen, die dann womoeglich die Diktatur des Zinsgeld Systems und andere Dinge in Frage stellen.

      Antworten
  4. Jogome
    Jogome says:

    Schreib mir mal ne mail – möchte mit dir in Verbindung treten – habe auch die Absicht nach Peru auszuwandern und habe ne Menge Fragen !! Danke

    Antworten
  5. Konstantin
    Konstantin says:

    Hallo Devina,
    wir sind sehr an Peru interessiert. Kannst du uns bitte deine E-Mail Adresse geben? Wir sind hier jetzt schon längere Zeit in Costa Rica, würden aber nochmal gerne Eindrücke von einem anderen tropischen Land Lateinamerikas sammeln, bevor wir uns ein Grundstück kaufen (evtl. im östlichen Peru).
    Ein Pura Vida aus Costa Rica
    Konstantin

    Antworten
    • Klara
      Klara says:

      Hola,

      ich lebe derzeit in UK und habe 25ha virgin Regenwald in Peru.
      Ich würde es gern ganz als leasehold abgeben oder gern auch hektarweise verkaufen.
      Bei Interesse bitte einfach melden.

      saludos,
      Klara

      Antworten
  6. Glauser Salomé
    Glauser Salomé says:

    **peru** wir kommen…..ja, wir werden es tatsächlich tun und freuen uns über die zukunft, was kommen wird, was entstehen wird und ob sich unsere pläne/träume verwirklichen werden…es war super zu lesen wa sie geschrieben haben :) vielen dank….wer weiss, evtl sehen wir uns in peru :) ich würde mich jedenfall’s sehr freuen….oder sie senden mir ihren kontakt zu…in wenigen monaten werden wir die schweiz mit einem lachenden und einem weinenden auge verlassen (das lachende überwiegt)….saludos cordiales salomé & michel von arx-santiago-glauser..

    Antworten
    • Divena Smought
      Divena Smought says:

      Na das klingt doch sehr positiv! Also dann seid ihr von ganzem Herzen willkommen und meldet euch, sobald ihr in Lima seid… Für Neuankömmlinge gibt´s meinen berühmten Marmorkuchen… 😉

      Antworten
  7. ewe & co
    ewe & co says:

    Erfahrungsaustausch ist nach wie vor für mich die beste (billigste) Investition – deshalb vielen Dank für diese Seite. Da auch wir D in Richtung Peru den Rücken kehren wollen, sind wir natürlich an möglichst vielen Erkenntnissen ( positiven und auch negativen) – besonders von Deutschen – sehr interessiert, denn warum sollen wir die Fehler anderer noch einmal machen? Wir werden neue, andere Probleme erleben und dann unsere Erfahrungen damit gern weitergeben. Vielleicht solltest du die Fragen der Auswanderungswilligen sammeln und dann mit deinen Antworten en bloc zur Verfügung stellen. In der Hoffnung auf ein fröhliches und gesundes Kennenlernen – wann und wo auch immer Mit freundlichen Gruß ewe & co

    Antworten
  8. Sabine
    Sabine says:

    hey divena….bin frisch aus lima wieder in deutschland gelandet und war für fast 4 wochen dort….habe meinen bruder mit seiner familie dort….bin jetzt seit 2 wochen wieder zu hause und bin tief traurig und spiele mit dem gedanken nach peru auszuwandern….guter rat ist teuer…aber wie bekomme ich raus wo ich zu hause bin?! habe so viel gute und schlechte sachen in peru kennengelernt…und fühle mich trotzdem magisch hingezogen…die mentalität ist grandios….und so ganz anders als die stressigen deutschen….es fällt mir schwer mich abzulenken…jeden tag den ich nicht da sein kann leide ich….bin ich nur noch so beeindruckt ?oder ist es wirklich der wunsch dahin zu gehen?vielleicht kannst du mir helfen…wie ist es bei dir dazu gekommen dort hin auszuwandern?

    lg

    Antworten
    • Divena Smought
      Divena Smought says:

      Nun eine gewisse Euphorie und Sympathie ist zwar immer ein guter Start – aber leider nicht unbedingt eine Grundlage um in Peru auch tatsächlich leben zu können… Ausschlaggebend sollten da ganz existenzielle Überlegungen sein wie der blosse Umstand wovon Du hier eigentlich leben willst. Luft und Liebe zahlt keine Rechnungen und sicher werden Dir Deine peruanischen Freunde ein Stück weit helfen können, aber im Grunde muss hier leider jeder selbst zusehen wie er über die Runden kommt und da kann die anfängliche Freundlichkeit leider auch schnell ins Gegenteil umschlagen – darauf verlassen solltest Du Dich auf keinen Fall (hier nicht und nirgendwo sonst in der Welt). Nichts für ungut, aber bevor Du mit dem Gedanken spielst hierher auszuwandern musst Du unbedingt Dein finanzielles Auskommen irgendwie abgesichert haben, es macht keinen Sinn ohne Geld hierher zu kommen, hier gibt es keine soziele Absicherung und es wird Dir niemand wirklich helfen können, wenn Du in Not bist… Die Mentalität der Peruaner mag zunächst toll und andersartig erscheinen – aber es können sich da auch plötzlich ungeahnte Abgründe auftun – etwas, dass sich nach 4 Wochen niemals erahnen liesse.
      Ich liebe dieses Land sehr und ich komme mit den Leuten gut zurecht, habe auch sehr liebe Freunde hier gewonnen, aber trotz allem bleibe ich irgendwo immer die „Gringa“ und die Unterschiede begründen sich nicht nur in der Mentalität sondern auch schlicht in der Bildung und Erziehung. Der soziale Hintergrund der Leute ist einfach ein anderer und wirklich tiefgründige Freundschaften zu Peruanern sind da kaum drin – bzw. fehlt einfach der gemeinsame Nenner irgendwo. Eine Erfahrung die hier so ziemlich alle Ausländer machen, was dazu führt, dass man dann Kontakt zu Deutschen sucht, was irgendwie auch nicht so richtig Sinn der Sache ist… Deine Frage ist grundsätzlich nicht pauschal zu beantworten, aber aus meiner Erfahrung heraus kann ich Dir nur dann dazu raten hierher auszuwandern, wenn Du a das Finanzielle geregelt und abgesichtert hast und b hier einen wirklichen und verlässlichen Rückhalt in der Familie Deines Bruders hast…

      Antworten
      • Niels
        Niels says:

        Das mit dem gemeinsamen Nenner kommt natuerlich auf die Person, die Mentalitaet an, deine Faehigkeit zu kommunizieren, verschiedene Sprachen beinhalten immer auch ihre eigenen gedanken und anschauungsweisen. Auch sollte man vom Stadtvolk keineswegs auf das Landvolk schliessen.

        Der Lebensunterhalt ist wirklich von erster Prioritaet, obwohl man sich bei unueberwindlichen Problemen im Notfall immerhin von der Deutschen Botschaft zurueckholen lassen kann; eine Moeglichkeit welche die Peruaner nicht haben.

        Was ein ausreichend sicheres Einkommen darstellt ist auch schwer abzusehen:

        1) Internet Einkuenfte sind sehr praktisch, weil man sich ueberall ernaehren kann wo es eine Verbindung gibt. Sollten aber Dollar und Euro zusammenbrechen und Waehrungsneuauflagen die Realwirtschaft noch mehr in Mitleidenschaft ziehen, koennte das ganz ploetzlich austrocknen.

        2) Mietshaeuser sind auch eine feine Sache, besonders da man sein Geld in Landeswaehrung bekommt, und in einem Land das sowieso arm ist, wird ein U.S.-Europaeischer Waehrungs / Wirtschaftszusammenbruch wesentlich geringere Auswirkungen haben, den hier kommt es in erster Linie auf die Lokale Landwirtschaft an. Wenn es mal kein Benzin gibt, hat man immer noch genug ochsen und pferde karren.

        3) Eine Finca (Bauernhof) da hat man natuerlich zu tun und muss sich zutrauen lokale Arbeiter anzuheuern etc. Aber als erstes muss man erst mal sehen, das man das richtige Land bekommt, mit Wasserrechten etc, das geht ohne Anwalt ueberhaupt nicht, und selbst den Anwaelten darf man dort nicht trauen. Ueberweise nie die Kaufsumme an deinen Anwalt etc… Am besten das werk eines Anwalts von einem zweiten ueberpruefen lassen, und selbst viel ueber die Gund und Boden gesetze im Jeweiligen Land lesen.
        (www.globalpropertyguide.com kann hier eine erste Hilfe sein)

        4) Man kann auch Uebersetzerservice fuer Peruanische Exportfirmen anbieten.

        5) Einer der schoensten Jobs kann es sein Reisefuehrer fuer westliche Touristen zu werden.

        6) Viele Urlauber Hotels bieten Zimmer und Kost fuer Yoga Lehrer mit Akkreditierung.

        Antworten
    • Niels
      Niels says:

      Wenn Du dich so sehnst, was ich voellig verstehen kann, dann gibt es sicher einen guten Grund, auch wenn er vielleicht unbewusst ist. Also geh einfach mal fuer sechs Monate hin, oder zwei Jahre.

      Dann biste erst mal wieder da wo du im moment am liebsten sein moechtest. Das ist naemlich wichtig. Wenn man immer gleich fuer die „ewigkeit“ plant, dann dauert das so lange bis es verloren ist. Wir Menschen haben nicht so lange…

      Ich gehe immer ohne genauen Zeitplan, aber meistens scheinen es ungefaehr zwei Jahre zu werden. Nur einmal wurde es laenger, da war die Liebe dran schuld 😉

      Also geh wenn du kannst, solange du nicht pleite bist, sei vorsichtig, und schau dort ob du die Unterstuetzung der Natur hast oder nicht.

      Antworten
    • Gringuita
      Gringuita says:

      Hallo Sabine.. hab gerade Deinen Kommentar hier gelesen, sicher ist es schon eine ziemliche Weile her, aber ich bin erst jetzt darauf gestossen. Mir geht es ähnlich wie Dir.. War auch etwa vier Wochen in Peru und habe in einer peruanischen Familie gelebt. also nicht als wirklicher Tourist. Seit ich zurück bin, weiß ich nicht mehr wohin ich wirklich gehöre.. Habe natürlich viele Eindrücke mitgebracht und überlege seitdem wohin ich eigentlich gehöre. Es würde mich sehr freuen, falls Du noch Interesse an einem Erfahrungsaustausch hast.. egal ob Du noch in Deutschland oder vielleicht in Peru bist.
      Liebe Grüße Gringuita

      Antworten
  9. Mike
    Mike says:

    Sabine, wenn Du Dir den Blog von Divena mal gut durchliest, weißt Du warum und wieso sie in Peru ist. Gestern war der heißeste Tag des Jahres mit 31,5 Grad Celsius hier in Lima. Ein Urlaub von vier Wochen und dann gleich auswandern? Überleg Dir das mal lieber dreimal. Wo Du rausbekommst wo du zuhause bist? Schau mal auf deine Rechnungen und wer die bezahlt.

    Antworten
  10. Antonia
    Antonia says:

    Hey liebe Divena,

    mein Freund und ich überlegen, in ein paar Jahren nach Peru auszuwandern,
    näher noch in eine halbdeutsche Stadt namens Oxapampa, oder etwas dort in der Nähe wie Pozuzo. Wir sind beide auch über das Internet tätig (Programmieren, 3D-Filme, Webdesign etc) und ich würde mich super freuen, wenn wir uns näher in Kontakt setzen könnten!

    liebe Grüße

    Antonia

    Antworten
  11. Stephan
    Stephan says:

    Hi
    Bin am sparen für meine erste Peru Reise. Ein Bankkonto möchte ich dort eröffnen und vieles in die Wege leiten um dort als Rentner(48) leben zu können. Gruss aus der Schweiz

    Antworten
    • Divena Smought
      Divena Smought says:

      Hallo Vallartina, willkommen auf meinem Blog…! Tja ich denke, dass es wohl immer eine zweischneidige Sache ist in einem fremden Land zu leben, dessen Kultur vollkommen anders ist… Viele Werte, die zur humanistischen Erzeihung gehören gelten hier nichts, dafür gibt es anderes, was sehr viel positiver ist als in der Heimat. Welche sieben Länder hast Du denn berreist? Hast Du auch über deine Erfahrungen geschrieben? Dann einen Link bitte… 😉 Saludos, Divena

      Antworten
  12. Roxy
    Roxy says:

    Interesante tu blog, lo leo y es lo que me pasa aqui en Alemania. Que pena que hayas tenido algunas malas experiencias con mis paisanos (=. Como en todas partes del mundo hay de todo. Yo desde aqui extraño también a mi Perú, a mi Lima caótica y llena de tráfico.
    Entiendo perfectamente cuando te refieres a que se siente estar en una sociedad desconocida, con un idioma que no terminas de dominar, en donde te ven diferente.
    Tienen sus ventajas y desventajas estar en un país u otro.
    Disculpa que escriba en español y aunque entienda casi todo lo que leo y escucho en alemán, no termino de aprender a formular y a escribir textos (=. Quería contactarme contigo me gustaría saber tu opinión del colegio Humboldt en Lima, porque existen posibilidades de que regrese a mi país y pues quisiera que mis hijos continúen con el idioma allá.
    Saludos,

    Antworten
  13. konrad
    konrad says:

    Achtung: auch von einem Ehepartner verlangt die peruanische Migración einen Nachweis, dass man monatlich mindestens über 1000 US-Dollar verfügt. Ohne diesen Nachweis gibt es kein carné de extranjería

    Antworten
    • in
      in says:

      lieber Konrad, da bist du wohl einem Digemin-Mitarbeiter begegnet, der von Dir gerne ein Taschengeld haben wollte, um über die (angebliche) 1.000$-Regelung hinweg zu sehen. Ich habe mein carné ohne Probleme schnell bekommen und lediglich die Verpflichtungserklärung (carta de garantía, Vorlage hängt im Eingangsbereich von Migraciones) meiner Frau vorgelegt. Von 1.000$ habe ich noch nie gehört (hätte ich auch nicht).

      Antworten
  14. Jeanette Löblich
    Jeanette Löblich says:

    Hallo,

    ich habe eigentlich nur eine – aber dafür umso wichtigere Frage – zu der ich leider nichts in deinen Texten finden konnte: wie hoch ist der Einkommensteuersatz? Mir wurde gesagt, dass es das erste Jahr 30%, ab dem zweiten Jahr 15% wären. Ich wüsste das gerne sicher, bevor ich weiter mit meinem künftigen Chef verhandel – leider lässt sich dazu nicht viel im Net finden. Kannst du mir helfen?

    Lieben Dank im Voraus und Gruß

    Jeanette

    Antworten
    • Divena Smought
      Divena Smought says:

      Hi Jeanette – dazu solltest Du dich vielleicht direkt beim zusändigen amt informieren oder vielleicht weiß das deutsche Konsulat auch etwas darüber. Da ich nicht in Peru arbeite, bzw. für peruanische Kunden weiss ich leider auch nichts darüber…

      Antworten
  15. Maurice Luig
    Maurice Luig says:

    Hallo Divena, ich werde am 20.06.2012 zu meiner Frau nach Peru auswandern, wir haben in Surco ein Appartement meine Frau hat ein MBA in Belgien, wo ich gearbeitet habe, gemacht und ist Industrie Ingeneurin, hat also einen guten Job. Nun stellt sich fuer mich die Frage ob ich als Stahlbau-Konstrucktionstechniker im Handwerk eine Chance habe einen Job zu finden.
    was denkst du Darueber?

    Antworten
  16. Maurice Luig
    Maurice Luig says:

    Saludos Divena,andererseits denke ich auch ueber eine Selbstaendigkeit nach in der ich meine Profesionelle Deutsche Handwerker Taetigkeit die im allgemeinen hoch angesehen ist in Lima zu etablieren,was ich damit sagen will :no chicha solutions- kein flickwerk! ich kann mir auch vorstellen ein netzwerk unter den Deutschen herzustellen die in Lima leben und hausmeister brauchen die professionel
    sind und dem Deutschen handwerk zusprechen( allein die Steckdosen sind mir zuwieder) oder die „Sicherungskaesten“ mit Blei-Sicherungen.Auch andere wuensche bei Sanierungen oder Ausbau koennte ich befriedigen, aber meine Profesion ist Stahlbau …..

    Antworten
  17. mike
    mike says:

    @Jaenette:

    Generell wird die Steuer in Peru durch die Sunat festgesetzt. Wenn man also in Peru was über Steuern erfahren will, sollte man sich an die Sunat wenden. Auf deren Internetseite wird sogar auf Englisch beschrieben, wie hoch der Steuersatz ist.

    Antworten
  18. Gina
    Gina says:

    Hallo Divena
    habe zufällig diese Seite gefunden,ich komme gerade nach 4 Wochen Urubamba zurück,das schon zum dritten mal..Mein Bruder ist vor 2 Jahren ganz dorthin ausgewndert,er hat hier 25 Jahre mit seiner Peruanischen Frau gelebt und nun seinen Traum erfüllt. Leider oder auch nicht habe ich mich dieses mal wahnsinnig in einen Peruaner verliebt und er auch in mich,davon gehe ich nun mal aus nein Spaß ich weiß es sicher.Nun habe ich eigentlich so gut wie entschieden Auszuwandern,er würde auch hier nach Deutschland kommen,aber das will ich nicht,das wäre wie ein freies Tier in einen Käfig zu stecken.Was meinst du welche Schritte ich als erstes gehen müsste um dort leben und arbeiten zu können.Vielen Dank für deine Hilfe es ist sehr schön gleichgesinnte zu treffen.
    L.G. Gina

    Antworten
    • Gringuita
      Gringuita says:

      Hallo Gina.. habe gerade erst Deinen Kommentar hier gefunden.. und glaube es geht mir ähnlich wie Dir.
      Auch ich war etwa vier Wochen dort und weiß nun nicht mehr wo ich Zuhause bin..
      Falls Du Interesse an einem Gedankenaustausch hast, würde ich mich freuen .
      LG Gringuita

      Antworten
  19. Österreicher
    Österreicher says:

    Hallo Divena, schön das du diese seite gemacht hast.
    Ich möchte auch gerne Auswandern, habe Österreich so richtig satt.
    Ich bin 55 Jahre und leider Frühpensionist, aber nicht Behindert…fühle mich gesund und fitt.
    Leider habe ich aber nur eine kleine Rente von 800€ monatlich.
    na ja …ein wenig Gespartes hab ich auch noch :)
    Meine frage….würde das Geld in Peru reichen ……auch wenn ich mal eine Peruanerin finde die ich nett finde und die mit mir leben will????
    Liebe grüße aus Wien

    Antworten
    • Divena Smought
      Divena Smought says:

      Also 800,- € oder ca. 2.500 Soles sind schon ganz ok, wenn Deine Ansprüche nicht zu hoch sind und Du vielleicht auch eher in eine ländlichere Gegend ziehst, weg von Lima und seinem teuren Pflaster. Es soll sehr schön sein in Oxapampa z.B. dort gibt es viele deutsch sprechende Leute, da dies ursprüngliche ine deutsch/schweizerisch/österreichische Mini-Kolonie war… Mit 55 bist Du ja auch noch gut fit und kannst Dir dort ein bisschen was aufbauen, ältere Leute werden in Peru mit Respekt behandelt und sind genauso integriert wie jüngere. Wenn Du keine Lust mehr auf Österreich hast, dann wage doch ruhig den Schritt, man weiss es erst wirklich, wenn man dort gewesen ist – es kommt ja auch darauf an, ob Du dort Anschluss findest oder nicht. Spanisch solltest Du allerdings sprechen können, denn ohne kommst Du da leider nicht weit… Viel Glück!

      Antworten
  20. Robert Lüthgens
    Robert Lüthgens says:

    Hallo Divena,
    schön das du diese seite gemacht hast.
    Ich möchte auch gerne Auswandern, habe Österreich so richtig satt.
    Ich bin 55 Jahre und leider Frühpensionist, aber nicht Behindert…fühle mich gesund und fitt.
    Leider habe ich aber nur eine kleine Rente von 800€ monatlich.
    na ja …ein wenig Gespartes hab ich auch noch :)
    Meine frage….würde das Geld in Peru reichen ……auch wenn ich mal eine Peruanerin finde die ich nett finde und die mit mir leben will????
    Liebe grüße aus Wien

    Antworten
  21. Österreicher
    Österreicher says:

    Divena , Danke für deine rasche Antwort,.
    Na ja mit Spanisch hapert es noch sehr… :) kann nur ein wenig aber ich denke das wird schon.
    Ich werde deinen rat befolgen und mal erst für 1-2 Monate da Urlaub machen ……
    danke noch mals und vielleicht hören wir uns wieder.
    Gruß aus Wien

    Antworten
  22. Mike@Steckzaun
    Mike@Steckzaun says:

    Ja ein Urlaub ist sicher zu empfehlen, spanisch lernst Du am einfachsten, wenn Du Dir eine Freundin dort zulegst, und was heißt da leider Frühpensionist…Glückwunsch! Endlich kannst Du mal etwas länger als 4 Wochen verreisen 😉

    Antworten
  23. Derek
    Derek says:

    Leute, ich bin letzte Woche aus Peru zurück gekommen. Ich bin entsetzt über die tiefe intrinsische Unfreundlichkeit der Bevölkerung. Es herrscht kein zivilisatorischer Anstand. Das haben etwas nachdenklichere Peruaner im Gespräch bestätigt. Ich habe einige Expats >10J getroffen, die hatten ausnahmslos die Schnautze voll. Land ist OK, die Einwohner sind der Horror. Obwohl ich keine direkt schlechten Erfahrungen gemacht habe, rate ich sich von diesem Volk von Neurotikern und Rassisten fern zu halten!

    Antworten
    • Divena Smought
      Divena Smought says:

      Tja das sind mal harte Worte, aber es wundert mich nicht sehr, dass Du so denkst. Es ist natürlich auch immer eine individuelle Erfahrung, manche haben mehr Glück und begegnen netten Peruanern… ;). Ich habe bereits viele Erklärungen dafür gesucht warum die Leute dort größtenteils so sind wie sie sind, aber so wirklich plausibel wird es mir nicht. Vielleicht ists Pizzaros Schuld als er damals Peru invasierte und die hohe Zivilisation der Inka auslöschte – weniger durch den Krieg als vielmehr durch die eingeschleppten Krankheiten wie Masern und Pocken. Übrig blieben die Indios, die als einfaches Landvolk durch die Spanier geknechtet wurden – die Befreiung von denselben brachte jedenfalls keine grosse eigene Kultur bzw. Zivilisation mit sich. Ok nur ein Erklärungsversuch. Eine Freundin von mir meinte die Chilenen wären noch weit schlimmer… Der Alltag in Peru ist jedenfalls ein ziemliches Hauen und Stechen… Aber es gibt viele Deutsche, die dies nicht bestätigen könen und sehr zufrieden da leben. Umgekehrt finden die Peruander, die ich kenne und die in Deutschland leben die Deutschen sehr reserviert und unfreundlich. Aber nicht nur das – ein befreundeter (in Deutschland lebender) Peruaner meinte zu mir mal: Las mujeres alemanes no tienen cultura – ellas se regalan a qualquier hombre… Das sagt irgendwie alles… Wenn ich einem Peruaner in die Augen sehe und ihn anlächle denkt der gleich ich will was von dem – egal ob mein Mann direkt daneben steht und ich bloss freundlich sein wollte… Mein Mann zischte mir mal aus gegebenem Anlass zu: „schau keinem in die Augen und nicht lächeln sonst denken die du wärst ne Schlampe und treibst es mit jedem!“ Hallo geht´s noch? Und was ist mit meiner guten englischen Erziehung, die mir gebietet freundlich und nett zu jedem zu sein? Das, so finde ich, veranschaulicht ziemlich gut wo so im einzelnen die kulturellen Unterschiede liegen… Ich fand das jedenfalls total überzogen, aber so denken sie wirklich, die guten Latinos… :/

      Antworten
      • Derek
        Derek says:

        Hmm, ja – vielleicht etwas direkt. Aber ich will nicht mehr um den heißen Brei herum reden wenn ich Fakten erkenne. Natürlich war das generalisiert. Selbstverständlich gibt es dort auch gute Leute und ich habe einige davon getroffen. Aber im Alltag teilt sich deutlich eine kalte Atmosphäre von Abneigung gegenüber den Crudos mit. Die ständigen Versuche Fremde zu übervorteilen sind derartig penetrant und plump, daß man an den grundlegenden intelektuellen Fähigkeiten mancher Einheimischer zu zweifeln beginnt. Ich habe durch meine Physis den Nutzen weniger frech behandelt zu werden und ich suche auch keine Freunde. Wer diese Vorteile nicht hat, der dürfte dort eine schwere Zeit haben.
        Klar, ganz ehrlich, das gibt es hier auch – aber in weitaus geringerem Ausmaß. Außerdem herrscht anscheinend auch außerhalb der Sippenverbände ein Klima von Mißgunst und Egoismus zwischen den Menschen. Das liegt meines Erachtens nach in der absolut mangelhaften Bildung der Bevölkerung und daraus folgend in der Unfähigkeit der Zivilverwaltung zu effektivem Sozialmanagement und der desaströsen Korruption in allen Bereichen. Gekrönt wird das ganze durch eine enthemmte Medienlandschaft, die sich gar nicht mehr die Mühe machen muß ihre manipulative rassistische und sexistische Hetze zu maskieren. Dazu wird von einigen Elementen ein unbegründeter Inka-Nationalismus kultiviert, der nur als lächerlich zu bezeichnen ist. Das Land gleicht, bis auf die Touristenzentren, einem Trümmerfeld auf das jeden Tag eine Ladung Müll ausgeleert wird. Die Leute dort stört es nicht, die sitzen im Dreck statt ihn weg zu räumen. Das hat nichts mit Armut zu tun, so viel Armut gibt es in Peru gar nicht. Das ist ein fehlendes Bewußtsein für alles was Zivilisation bedeutet. Selbst wer Geld hat lebt in einer Bauruine um sich vor Steuerzahlungen zu drücken. Das ist fehlendes Bewußtsein der Verantwortung des Einzelnen gegenüber der Gemeinschaft. Das alles liegt so offen zu Tage, daß man kein halbes Jahr dort gewesen sein muß um zu erkennen was läuft. Wer nun meint dahin gut zu passen, der sollte eventuell vorher kritisch prüfen, ob er nicht vielleicht durch eine kleine Korrektur seiner Persönlichkeit wieder Zufriedenheit im Leben in seinem derzeitigen Umfeld finden kann. Leider steht nicht zu erwarten, daß die Peruaner ihrerseits durch eine kleine Korrektur ihres Denkens das Land in das verwandeln was es sein könnte.
        Naja – und den Verliebten, die nicht anders können… den wünsche ich viel Glück und alles Gute.

        Antworten
        • Divena Smought
          Divena Smought says:

          Endlich mal jemand der kein Blatt vor dem Mund nimmt – und ein paar Wahrheiten ausspricht! Wenn ich mal etwas in der Richtung hier im Blog verlauten lasse habe ich gleich eine ganze Reihe wütender Kommentare von irgendwelchen Peruanos, die sich auf den Schlips getreten fühlen… Ich war in Peru isoliert, alleine und habe zu den Einheimischen keinerlei Anschluss finden können – nicht weil ich es nicht versucht hätte, sondern weil mir da nur ein Konglomerat aus Neid, Häme, Missgunst und so offensichtliche Falschheit entgegen schlug, dass ich es vorzog meine Füsse aus diesem sozialen Sumpf zu ziehen und mich mangelnde Spanischkanntnisse vortäuschend weitestgehend aus er Affäre zog… Zum Glück habe ich eine tolle Familie und mein peruanischer Mann ist nicht so, er hat schon zu lange in Deutschland gelebt und letztlich ich bin ich mir auch selbst genug. Als Kreativer hat man keine grossen Probleme mit Einsamkeit oder Langeweile – im Gegenteil, man hat nie genug Zeit all das auszuleben und umzusetzen was man so an Ideen im Kopf hat…

          Ich habe den Eindruck, dass viele die nach Peru gehen eine rosarote Brille aufhaben und vielleicht auch schlicht nicht merken wie die Leute dort ticken und alles für echte Freundlichkeit halten, aber irgendwann wird auch jede noch so gut konstruierte Fassade einbrechen, spätestens dann, wenn nichts mehr zu holen ist. Das mag ein böses Klischee sein, aber ich kenne insgesamt vier ausländische Männer und drei Frauen, die von ihren peruanischen Partnern so richtig ausgenommen und dann eiskalt fallen gelassen wurden – oder permanent betrogen. Dagegen gibt es zwar auch Paare die sehr gut harmonisieren, aber da hat der peruanische Partner meistens vorher schon lange im Ausland gelebt. Im Großen und Ganzen gebe ich Dir vollkommen recht. Etwas überspitzt formuliert vielleicht, aber ich denke auch, dass der Grund allen Übels die fehlende bis absolut mangelhafte Bildung ist, denn in den besseren Kreisen (zu denen ich durch die Schule meiner Tochter etwas Zugang hatte) geht es nicht ganz so krass zu. Alles in allem ist Peru ein sehr hartes Pflaster für Europäer, für eine kurze Reise in die Anden und den Regenwald super – für mehr aber auch nicht. Ich bin jedenfalls sehr froh wieder in D zu sein!

          Antworten
    • Miguel
      Miguel says:

      Hahaha gratuliere zu dieser Erfahrung.
      Was reeler Reassismus ist konnte auch ich erstamals in Peru erleben – oder hat schon mal Jemand einen Schwarzen im Hochland gesehen – Denke nicht, denn es würde ihm dreckig ergehen.
      Die Menschen sind vielfach oberflächlich- teilweise tatsächlich strunzdämlich im Sinne komplett fehlender oder fehlgeleiteter Edukation – völlig voreingenommen (im positiven wie im negativen).
      Sie bescheißen sich gegenseitig auf übelste um kim nächsten Moment in der Kirche um PACE wie die Kinder zu blöken.
      Zur Zeit stark von den Chinesen umgarnt die alles und jedes aufkaufen was nicht niet und nagelfest ist – dabei die letzten Ressourcen zu verschleudern die sie haben. Grassierender „Inkatamtam“ dient vielerorts als Grundlage eines „Nationalgefühls“ aus 2. Hand (sind es doch gerade verblödete Gringas und Gringos die der relativ zurückgebliebenen und zutiefst mörderisch barbarischen Inkakultur ein Signum des „Reinen“ und Großartigen gegebene haben) – Die Realität ist schrecklich ernüchternder.
      Niemand der Ganz bei Trost ist versetzt sich und seine Kinder in diesen lächerlichen Moloch – Bei näherem Hinsehen erweisen sich selbst grandiose Landschaftskulissen als erbärmliche Ödnisse die es mit europäischen Gegebenheiten nicht aufnehmen können.
      Abgesicherter (gern auch mehrjährig) Job bei einer Europäischen / Amerikanischen Firma gerne… alles andere nur dann wenn ein schwerer Schock oder die Liebe die eigene Psyche stark aus der Bahn wirft und man sich selbst etwas beweisen muß. Bezüglich der Partnerschaften: Hier ist häufig Bezness im Spiel – sicher nicht immer.
      Sorry der harten Worte wegen

      Antworten
      • Divena Smought
        Divena Smought says:

        Harte Worte und da bist Du anscheinend in bester Gesellschaft, angesichts dessen scheine ich ja noch richtig gut in Peru weggekommen zu sein… Wahrscheinlich meinem Mann zum Dank, der seine schützende Hand über mich gehalten hat… 😉
        Inkatamtam ist wirklich passend, die Peruaner selbst ziehen ja über die Leute aus den Anden übel her, es wird halt alles irgendwie verbraten was es zu verbraten gibt und wenn die Amis die Inkakulutr mysthisch verklären – umso besser! Es gibt sogar eine Art Esoterik-Tourismus mit Mietschamanen gleich inklusive! Ich sage dazu nur es lebe die Cuy-Behandlung…!

        Antworten
  24. Maurice
    Maurice says:

    Ich lebe nun seit drei Monaten in Lima und habe hier schnell einen guten job gefunden, allerdings bei einer Deutsch gefuehrten Firma ,meine Peruanischen Kollegen haben tatsaechlich versucht mich und meine Kenntnisse zu uebertrumpfen haben dann aber klaeglich festgestellt dass ich ihnen
    weit voraus bin und das sie nicht den molly mit mir machen koennen d.h. sie haben sich gefuegt und
    richtig eingeordnet. Dass es dazu kam liegt auch daran das ich mich nicht aufgefuert habe wie der Koenig von Deutschland , auch ich habe mich integriert und gehe jeden tag mit meinen Kollegen ein fuenf Soles Menue in einen augenscheinlich fragwuerdigen“ Restaurant“ in Ate essen. Ich denke das wissen meine Kollegen zu schaetzen da ich bis jetzt auch nur ein paar Brocken Castellano spreche. Ich habe jetzt ausnamsloss freundliche, witzige , unterstuetzende und kompetente Kollegen . Ok, hier ist es laut ,stellenweise dreckig und in den Combis die ich taeglich nutze geht es ruepelhaft zu, man muss kaempfen aber hier ist es halt nunmal so! Ich bin ein Morgenmuffel und mir graut es jeden Morgen davor wieder in einen ueberlasteten Combi einzusteigen um zu meiner Arbeit zu kommen. Auch dass wird sich aendern wenn ich meinen fuehreschein habe dann kaufe ich mir einen schoenen Escarabajo und stehe wieder im Stau aber muss nicht mehr um einen platz kaempfen! Ich vermisse ein paar sachen hier,claro, guten Kaese, Schinken, Schwarzwaelder Schinken , Quark, Schlesische Hefekloese von meiner Mutter,
    einen guten Sonntagsbraten………. aber ich vergesse nicht warum ich hier bin, meine Liebe! Und
    diese liebe macht es weitaus ertraeglich hier in dieser fremden Welt. Man muss sich nur arrangieren.

    Antworten
  25. Tom
    Tom says:

    Ein interessantes Land … fürwahr.
    Solange einem bewußt ist was man mit seinen gegebenen Mitteln tun und lassen sollte wird man sicher in diese so ganz andere Lebenswirklichkeit eintauchen können. Xenophilen Gutmenschen und leichtgläuibigen Trotteln sei ein Aufenthalt empfohlen – allerdings ohne dicken Geldbeutel oder am Quell von diversende geld- und sachmittelvetreilenden Organisationen
    (IN bester Erinnerung ist mir hier ein sogenannter „Entwicklungshelfer“ der fickend und Steuergeld verteilend sich Beliebtheit einkauft – cooler Typ :o) !
    So freundlich Dir ein Peruaner gesonnen ist mit dem Du irgendwie verbandelt bist, so beschissen behandelt er seinesgleichen. Hier wird wirklich niemandem etwas geschenkt !
    Wenn man sich die allgemeinen Verhältnisse anschaut wrd einem auch klar wesshalb: HIER WIRD NIEMANDEM ETWAS GESCHENKT ! Eine Gringita/Gringo ist solange von Interesse wie sie/er irgendwie nützlich ist – ODER man erarbeitet sich in einer Community einen gewissen Ruf. Die Kriminalität ist allgegenwärtig – im kleinen mit Überfall,Entführung , Vergewaltigung und Erpressung … gerne auch Lynchjustiz, Propina (Trinkgeld – vulgo: Schmiermittel / Korruption) ist grundsätlich einzuplanen … wenn Du ein eigenes Geschäft hast, rechne damit dass Du ebenfalls abkassiert wirst – und Du zahlst ganz gewiss – gerne auch an Uniformierte. Trotz aller „Anstrengungen“ stinkt hier der Fisch wie andersorten auch vom Kopf her. Wer glaubt Deutschland sei ein Ausbund der Verderbheit der war noch nicht in Peru (obwohl es hier in Peru gemessen an anderen Ländern Lateinamerikas noch harmlos ist).
    Trotz allem haben die Peruanerinnen und Peruaner etwas bewahrt was hier völlig verkommen ist: Stolz und Würde, das Leben brummt in all seiner Pracht – Mord und Totschlag inklusive. Wer hierher auswandert möchte, sollte nicht blauäugig an die Sache rangehen sondern genau planen und mit vielem rechnen – Eine Erfahrung wird es allemale.

    Beste Grüße

    Tom

    Antworten
    • Divena Smought
      Divena Smought says:

      Ja zu der zweischneidigen Moral der Peruaner habe ich auch schon einiges geschrieben (und zwei Posts zu dem Thema wieder rausgenommen, da sich so mancher auf den Schlips getreten fühlte). Ich denke mit der Leitschnur TRAUE NIEMANDEM fährt man in Peru ganz gut. Man sollte am besten so tun als wäre man genauso bettelarm wie alle anderen, dann kann man sich auch in Peru sicherlich reelle Freundschaften aufbauen, die nicht auf den finanziellen Interessen des anderen fußen… Ich habe einen deutschen Rentner kennengelernt, der mit seiner peruanischen Frau schon seit Jahren in Lima lebt und der sich und seine kleinen Kinder (seine Frau ist wohl erheblich jünger) mit einer sehr schmalen Rente durchfbringt und der mir viel davon erzählt hat, wie stark die peruanische Familie zusammenhält und wieviel auch ihm schon an Hilfe und Unterstützung zuteil wurde. Nicht alle Peruaner sollten also als per se schlecht dargestellt werden, es gibt auch eine geringe Anzahl von Gutmenschen, meistens welche aus besseren Familien mit entsprechendem Bildungshintergrund… Aber wirklich Vertrauen sollte man besser erstmal niemandem um nicht ganz bös enttäuscht zu werden…

      Antworten
      • markus
        markus says:

        Einmal habe ich einem Kumpel in Deutschland gesagt, wieso gebt Ihr keinen Platz an alten Leute im Bus oder in der U-Bahn? Dann habe ich angefangen, DE zu kritisieren. Er sagt mir ganz ernst: Geh nach Hause!
        Das würde ich Dir auch empfehlen! Geh nach Hause sonst wirst du immer traurig sein. Du hast kein glückliches Leben dort.
        Ich bin Peruaner und meine Familie sind nicht so, wie du beschreibst. Aber ich denke, du schreibst mit Ärger und ich kenne dieses Gefühl. Wen man so weit weg von Zuhause ist, betrachtet man die neue Kultur als schlechter. Diese Gefühl hatte ich vier Jahren lang in Deutschland!
        Ich bin Peruaner aber meine Eltern sind Deutsche. Ich sehe Deutsche aus aber ich hatte nie Probleme in Lima gehabt. Jetzt habe ich die Möglichkeit zu vergleichen und ich würde sagen, alles hat Vor und Nachteile.
        Wenn man in DE Ausländer ist, keiner redet mir Dir. Es ist genauso. Alle meinen Freunden sind Ausländer, es ist Schade aber so ist die Kultur hier. Jetzt erlebst du, was die Ausländer in DE fühlen.
        Noch anderes, Europa zu pauschalisieren muss man nicht. Spanien und Portugal sind total anders als Deutschland.
        Ich habe Erfahrung in diesen Länder und das Leben ist total anders.
        Meine Empfehlung wäre, einfach ruhig bleiben und das positive zu betrachten sonst wirst du nie glücklich sein.

        Antworten
        • Gringuita
          Gringuita says:

          Bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und muss sagen ich finde sie richtig gut.
          Ich bin Deutsche und war vor kurzem für vier Wochen in Peru.. das erste Mal in Südamerika..
          Mir war von Anfang an klar, dass das Leben dort ganz anders verläuft wie hier, aber gerade das wollte ich persönlich erleben.
          Ich habe in einer peruanischen Famiile gewohnt , die wohl eher der ärmeren Schicht( aber nicht bettelarm) angehört. und wurde von allen einfach nur mit ganz viel Respekt behandelt.
          Sicher bin auch ich ausserhalb der Familie eine “ Gringa“ , doch ich war nie blauäugig und hatte mich vorher sehr intensiv damit beschäftigt was mich dort erwartet.
          Ich kann nur sagen, daß für mich das Schönste an peru einfach die Menschen waren und sind.
          Sicher ist es eine total andere Welt und die Mentalität ist sehr anders als die deutsche..
          Aber die älteren Menschen dort werden mit sehr viel Respekt behandelt das fehlt mir hier in Deutschland.
          Ich habe vorwiegend in Lima gewohnt , war in einer peruanischen Ambulanz mit genauso wie in dieser Art von Markthallen.. klar war das teilweise ein Kulturschock für mich, aber ich war darauf vorbereitet.
          Das Verkehrschaos und vorallem die extreme Luftverschmutzung in Lima haben mich manchmal sehr genervt.. aber trotz völlig überfüllter Busse ist es mir mehrfach passiert, das mir als Frau sofort ein Platz angeboten wurde..
          Vor der Kriminalität hatte ich grosse Angst, aber mir selbst ist absolut nichts passiert.. war aber auch immer mit Einheimischen unterwegs.
          Alles in allem kann ich nur sagen, diese Reise hat mein Denken total verändert.. und seitdem weiß ich nicht mehr, wo ich mich zu Hause fühle..
          Peru hat für mich zwar auch negative Dinge, aber vorallem positive Erfahrungen die ich nie mehr vergessen werde.
          Wenn es nicht so schwierig wäre, würde ich sicher meine Koffer packen und sofort wieder hingehen..
          Ich sage immer, Peruaner sind sicher oft arm, aber reich im Herzen.. und das ist meine wichtigste Erfahrung.

          Antworten
  26. Maurice
    Maurice says:

    Servus, ich lebe nun seit sieben Monaten hier ,wir sind einmal bewaffnet ueberfallen worden und der Gestank und Krach geht mir langsam auf den Wecker ,also fahre ich nur noch mit gehoehrschutz durch die Gegend und zur Arbeit. Ansonnsten gefaellt es mir hier ziehmlich gut- jedes wochenende mit Freunden an den Strand. gut Essen gehen familie etc.
    Saludos Maurice.

    Antworten
    • Dennis
      Dennis says:

      Hallo Maurice,

      Könnten wir mal per Email schreiben/chatten. Ich habe ein paar Fragen, wie du bei deiner Planung vorgegangen bist. Ausgangssituation ist bei mir ähnlich wie bei dir.

      Wäre um jede Info dankbar.

      Danke
      Dennis
      (du kannst mich gerne auf Xing/LinkedIn oder Facebook finden – Dennis Schraml)

      Antworten
  27. Maribel B.
    Maribel B. says:

    Hallo! Ich bin geborene Peruanerin, bin aber in Deutschland aufgewachsen. Habe hier eine feste Arbeit. Bin jetzt kurz vor der 30 und plane für 1 oder 2 Jahre in Peru zu leben. Meinen DNI würde ich bekommen, das ist schon geklärt und ich kann bei Verwandten unterkommen. Meine Frage ist, ob ich meine deutsche Staatsbürgerschaft verliere, wenn ich wieder zurück nach Deutschland komme. Auch würde ich gerne wissen, an welches Amt ich mich wenden müsste? (Finanz, Einwohnermelde, ….?) und wie es in der Zeit mit der Krankenversicherung oder generell mit den Versicherungen aussieht? Job müsste ich kündigen. Hat da jemand vielleicht eigene Erfahrungen gemacht? danke schon mal im Voraus! Maribel

    Antworten
    • Divena Smought
      Divena Smought says:

      Hi Maribel, also wenn Du den deutschen Pass hast bist dann genauso deutsch wie ich auch und verlierst Deine detsche Staatsbürgerschaft nur dann, wenn Du wieder die peruanische Staatsbürgerschaft annimmst, denn eine doppelte Staatsbürgerschaft zur deutschen ist per Gesetz verboten. Du musst keine Krankenversicherung oder Pflegeversicherung mehr in Deutschland zahlen, wenn Du Deinen festen Wohnsitz mit Verzug ins Ausland beim Einwohnermeldeamt meldest. Die anderen Versicherungen sind davon nicht betroffen und das müsstest Du dann einzeln mit den Versicherungen abklären. Die Krankenversicherung fordert auch eindeutige Nachweise von Dir, dass Du wirklich im Ausland lebst und arbeitest (Arbeitsvertrag, Mietvertrag etc.) aber das kannst Du Dir in Peru ja auch leicht erkaufen… Dem Finanzamt würde ich Deinen Verzug ins Ausland vorsichtshalber auch melden, damit Du nicht noch Steuern zahlen musst. Ich würde an Deiner Stelle AUF KEINEN FALL den perunischen DNI machen lassen, da riskierst Du dann unter Umständen Deine deutsche Staatsbürgerschaft, wenn die das mitbekommen. Lies am besten meine Ausführung zum generellen Thema Einwandern nach Peru und was Du alles beantragen musst und solltest um dort als Ausländerin arbeiten zu können. Aber stell Dir das alles nicht so einfach vor, in Peru hast Du KEINE sozialen Absicherungen wie in Deutschland und gut bezahlte Jobs sind da Mangelware, abgesehen davon, dass alles fast genauso teuer ist wie in D.

      Antworten
  28. Roland
    Roland says:

    Hihi bewaffnet überfallen hört sich nicht so gut an, ist aber eher als tolles Erlebnis in Peru zu zählen. Was haste denn abdrücken dürfen? Den Geldbeutel? wo ist das denn passiert und um welche Uhrzeit? Jedes Woende am Strand hört sich ja erstmal toll an, aber bis man da hinkommt, muss man ja schon auch die Ruhe weg haben. Und ja in Peru zahlst Du ja auch fleissig MAUTGEBÜHREN, damit Du deren beschissene Strassen befahren darfst. Also Raub ist dort Gang und Gäbe, Drogen gibts ja auch genug, die kommen dann auch nach Mexiko z.B.

    Antworten
      • Tom
        Tom says:

        Warum hat Roland keine Ahnung ?
        Kann´ bestätigen was er schreibt.. wobei die PanAm an sich Spitze ausgebaut ist -Maut ist schon ok hier.
        Überfälle und Drogen – klar, wer das bestreitet muss schon geistig behindert sein oder perzeptorisch alles eingebüßt haben was möglich ist (das soll keine Beleidung darstellen).

        Hier können einige Leute nicht zwischen Sach- und Werturteil unterscheiden und machen einen auf moralischemört.. kostet ja Nichts und man fühlt sich extrem gut dabei. Damit leistet man der Asozialität Vorschub wie sie mittlerweile in vielen europäischen Großstädten ebenfalls zu beobachten ist. Peru könnnte sich an Westeuropa,Korea oder Japan ein Vorbild nehmen. Stattdessen wird es verführt von korrupten „Südländern“ und „wohlmeinenden“,wohlstandsverwahrlosten Gutmenschen die auf Kosten ihres „Seelenheils“ die Moralkeule rausholen . Den Ersteren geht es wenigstens um Handfestes .. den letzteren sollten von Peruanern am besten selbst der Arsch aufgerissen werden – aus allernächster Betrachtung kann ich wirklich behaupten das Westgutmenschen von Peruanern bestenfalls als Idioten mit Kohle und Netz angesehen werden. Macht nur so weiter .. auf unsere Kosten
        Gruß Tom

        Antworten
  29. Dina
    Dina says:

    Hallo,

    ich bin seit fast 3 Jahren regelmäßig in Peru und war dort auch schon 3 Monate am STück. Meine große Liebe lebt dort, und wir sind uns einig, dass es so nicht weitergeht. Ich bin ernsthaft am Überlegen, dorthin auszuwandern. Ich kenne seine Familie sehr gut, und bin auch gut integriert, hab natürlich trotzdem ein wenig Bammel vor diesem Schritt. Arbeiten könnte ich als Professorin für Englisch oder in einem Unternehmen eines befreundeten Peruaners, der in Deutschland lebt. Wahrscheinlich müsste ich dann heiraten, wenn ich dort dauerhaft leben möchte oder? Hat eine Heirat dort Nachteile für mich als Deutsche?
    Ganz lieben Dank schon mal,
    Dina

    Antworten
  30. Dina
    Dina says:

    Hm, zu den ganzen Ausführungen möchte ich sagen, dass ich (fast) nur gute Erfahrungen mit den Menschen dort gemacht habe. Ich bin aber immer in der Region Cusco/ Ollantaytambo, was mir sehr gut gefällt. Was ich auf jeden Fall bestätigen kann, ist, dass man als deutsche Frau nie zu nett zu einem peruanischen Mann sein sollte, das wird scheinbar immer völlig falsch verstanden. Das habe ich eigentlich als größten kulturellen Unterschied gesehen, und es bringt (fast) immer nur Ärger. Aber wir ich höre, gibt es auch gute Beispiele für deutsch-peruanische Partnerschaften. Mir bleibt nur die Wahl, ich vergesse die Liebe oder ich wage den Schritt nach Peru…freu ich über Eure Anmerkungen!

    Antworten
  31. kevin
    kevin says:

    Hallo ich bin kevin 19 jahre alt habe meine vater seit 7 jahren nicht gesehen oder gehört seit 1 woche habe ich wider kontakt zu ihm lebe in germany und ich möchte ihm mal besuchen du hast einen sehr sehr schönen text oben geschrieben meine frage ist was passiert wenn ich alles stehen und liegen lass und mit 3000€ da hin fliege und ab sofort da leben möchte also muss ich da eine heiraten ja also wäre die einfachste lösung aber was würde passierten wenn ich einfach mich in flugzeug setzte 1,5 jahre darf ich ja da sein ich habe mir das bis jetzt ganz schön in meinem kopf gesetzt wäre super wenn du mir eine email schickst mit dem betreff ( AUSWANDERN PERU) vielen dank erstmal an dieser stelle

    Antworten
  32. Mike
    Mike says:

    Hallo, hab mal ne Frage, meine Lebensgefährtin hat ein Jobangebot in Lima, dass uns dazu bewegt, dorthin zu ziehen. Das Gehalt ist überzeugend. Ich habe noch keine Jobaussicht möchte aber im Tourismusbereich arbeiten, wie stehen meine Möglichkeiten ein Arbeitsvisum zu erhalten, oder generell, wie schaffe ich es, mit Ihr dort wohnhaft zu werden. Ich bin Deutscher, sie Argentinierin. Freue mich über eine Antwort!
    MfG
    Mike

    Antworten
  33. Anonymoose
    Anonymoose says:

    Hallo.

    Ich hätte eine Frage zu dem Investorenvisum.

    Läuft das quasi so ab, dass man da auch einfach in irgendeine Firma investieren kann um sich dann quasi zurückzulehnen und sich nicht mehr darum zu kümmern oder muss man selbst eine Firma anmelden und sich wirklich aktiv darüm kümmern, dass diese auch Gewinne einheimst?
    Wird einem das Visum wieder entzogen, wenn die „Firma“ nicht gut läuft oder berechtigt das wirklich zu einem dauerhaften Aufenthalt ohne Einschränkungen, sprich, kann man sich das Visum mit dem Mindestkapital mehr oder weniger „kaufen“ und sich dann anderen Tätigkeiten widmen oder muss dort dann wirklich dauerhaft eine Firma am Laufen sein?

    Liebe Grüße!

    Antworten
  34. Tina
    Tina says:

    Hallo,
    auch wir wagen wahrscheinlich den Schritt auszuwandern. Meine Frage bestriffgt mein dauerhaftes Aufenthaltsrecht.
    Mein Freund ist Peruaner, wir haben ein gemeinsamen Sohn der einen deutschen Pass, allerdings auch bei der peruanische Botschaft gemeldet ist. Wir schaffen es zeitlich einfach nicht vor unserer Auswanderung zu heiraten und in Peru wird es auch schwierig in den 3 Monaten zu heiraten..
    Weist du zufällig ob es ausreicht für ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht das wir ein gemeinsames Kind haben?
    Finde darüber leider so gar keine Information.

    Vielen Lieben Dank

    Antworten
    • Divena Smought
      Divena Smought says:

      Sofern ich weiß erhält er das Aufenthaltsrecht und die Arbeitsgenehmigung in D wenn er Vater eines deutschen Kindes ist mit dem er auch zusammenlebt, aber da könnt ihr auch einfach zum Auslandsamt gehen, die werden euch sicher eine konkrete Auskunft geben.

      Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *