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Divena Smought

5 Designtipps um Ihren Blog von der Masse abzuheben

Es gibt tausende von Blogs da draußen, die meisten gestartet aus purem Enthusiasmus oder als Hobby, andere verfolgen ergeizigere Ziele aber in jedem Fall sollte es ein vorrangiges Ziel sein aus dem Meer der “namenlosen” Blogs hervorzustechen und kontinuierlich mehr Leser und Besucher für seinen Blog zu gewinnen. Denn nur wer ein gewisses Volumen an Traffic erreichen kann kann dann uch beginnen mit seinem Blog Profit zu generieren.

Um Ihren Blog von der Masse abzuheben und mit Alleinstellungsmerkmalen zu versehen, die für die Etablierung und Weiterentwicklung Ihres Blogs sehr wichtig sind habe ich Ihnen hier 5 grundlegende Tipps zusammengestellt.

Denken Sie aber immer zuerst daran wen Sie mit Ihrem Blog ansprechen und erreichen möchten, definieren Sie ihre Zielgruppe möglichst genau und analysieren Sie Ihre Konkurrenz – orientieren Sie sich dabei nicht an Hobby-Blogs sondern an den professionellen Mitstreitern Ihres Sektors. Machen Sie sich umfrangreiche Notizen, wie sehen die Logos aus, welche Farben werden verwendet, welche Schriften, wie werden die Informatinen aufbereitet und welche Form der Bildersprache wird verwendet (modern oder konservativ) etc. Wie sind die Webseiten/Blogs der Konkurrenz insgesamt strukturiert und notieren Sie sich die Themen und Navigationspunkte.

1. Das Logo

Das erste was für ein eigenes Branding unerlässlich ist ein eigenes Logo. Das Logo kommuniziert idealerweise die Hauptschwerpunkte Ihres Blogs, des Titels und gibt Ihrem Blog einen unverwechselbaren Charakter – es sollte möglichst markant und einprägsam sein.
Das Logo befindet sich in der Regel in der linken oberen Ecke (ein Punkt, der Statistiken zufolge als erstes auf einer Webseite wahrgenommen wird) und es sollte auch nicht zu klein ausfallen – es ist Ihr wichtigstes Branding-Instrument, das sich durch Ihren gesamten Blog zieht (und sich auch auf allen Produkten wiederfinden solle, die damit im Zusammenhang stehen).

Ein gutes Logo kostet etwas Investition, die sich aber in jedem Fall bezahlt macht, ich rate jedem davon ab, der nicht ein studierter Designer ist sich an einem Logo selbst zu versuchen, eine Logoentwicklung ist die Königsdisziplin der grafischen Kommunikation und entsprechend anspruchsvoll und schwierig.

Auf Seiten wie 99designs.com, logomyway.com, freelancer.com können Sie einen Designcontest zu Ihrem Logo starten. Schreiben Sie dazu ein möglichst genauses Briefing – je mehr Informationen Sie den Designern an die Hand geben desto besser und brauchbarer fallen deren Ergebnisse aus. Ich rate Ihnen zu einem Budget von mindestens 300,- Dollar und eine Laufzeit von 10 Tagen für einen logodesign-Contest damit Sie genügend qualitative Entwürfe zur Auswahl erhalten. Sie können auch mit den Designern während des laufenden Contests in Kontakt treten um Änderungen oder spezifischere Anpassungen des jeweiligen Entwurfs bitten, so erhalten Sie ein absolut professionelles, gutes Logo für sehr wenig Geld. Wenn Sie aber noch mehr sparen wollen können Sie einfach ein schon fertiges Logo kaufen (z.B. bei graphicriver.net oder 99designs.com).

2. Das Theme

Neben einem qualitativ hochwertigen, aussagekräftigem Logo braucht ein Blog ein vernünftiges, dazu passendes Theme. Wenn Sie aus der Masse herausstechen wollen, dann lassen Sie auf jeden Fall die Finger von kostenlosen, zu tausenden genutzten Themes, das ist wirklich an der falschen Stelle gespart! In der Regel investieren Sie sehr viel Zeit und Liebe in den Aufbau Ihres Blogs – dann sollten Sie nicht die 35-60 Dollar für ein Premiumtheme scheuen…
Die besten Plattformen für professionelle Themes sind themeforest.net oder monstertemplates.com, es gibt noch viele weitere aber das sind die beiden Grössten. Suchen Sie hier passen zu Ihrem Logo ein Tehme aus, das möglichst viel Flexibilität und Vielseitigkeit besitzt (sehen Sie hier z.B. eine kleine Auswahl an sehr guten Magazine-themes von themeforest.net).

3. Die Navigation

Die Navigation sollte übersichtlich und eindeutig sein, nach Datum sortierte Archive-Auflistungen wie in vielen Blogs voreingestellt ergeben wenig Sinn, das sie kaum auf die Inhalte schließen lassen, verwenden Sie stattdessen lieber die Kategorien. Strukturieren Sie die Navigationspunkte möglichst sinnvoll – vermeiden Sie Dopplungen oder sehr ähnliche Begriffe, verschachteln Sie möglichst nicht oder wenn dann mit so wenig Ebenen wie möglich. Jeder zusätzliche Klick stellt eine grosse Hürde dar, deswegen sollten die Inhalte mit mindestens zwei Klicks erreichbar sein.

4. Das Favicon

Ein Favicon erscheint zunächst als unbedeutend, es trägt aber sehr viel zum Branding Ihres Blogs bei! Idealerweise ist es das Bloglogo in klein oder ein dazu passendes Zeichen in der Branding-Farbe. Wenn Ihre Leser Ihren Blog bookmarken erscheint dazu dann Ihr Favicon direkt davor und kommuniziert Ihr Logo/Branding in professioneller Form. Als Ergänzung dazu empfehle ich auch das Logo als Ihren Gravatar einzusetzen so dass es auch bei Ihren Kommentaren auf anderen Blogs erscheint und dazu einlädt auf Ihren Blog weiterzuklicken – eine einfache aber sehr wirkungsvolle Methode des Brandings. Ziel ist es in jedem Fall über das eigene Logo Ihre Marke/Blog/Angebot zu etablieren und aufzubauen.

5. Das Corporate Design

Das Corporate Design ist nichts weiter als das perfekte Zusammenspiel von Logo, Farben, Schriften, Bildsprache und den Designelementen.
Generell gibt es ein paar einfache Faustregeln mit denen man auch als Laie sehr gute Ergebnisse erzielen kann. Nehmen Sie Ihr Logo zur Grundlage und wählen Sie nicht mehr als zwei, maximal drei zueinander passende Farben aus (die möglichst zum Thema Ihres Blogs passen sollten, wenn Sie sich da unsicher sind orientieren Sie sich an den besten Beispielen Ihrer Konkurrenz. Arbeiten Sie nicht mit mehr als zwei verschiednen Schriftarten, unterscheiden Sie dabei zwischen Brotschrift (die Schrift für Ihre Fließtexte und Inhalte) und der Hausschrift (sparsam verwendet zur Auszeichnung – z.b. bei den Überschriften und im Logo). Entscheiden Sie sich auch nur für maximal zwei Formen der Auszeichnung im Fließtext (z.B. bold und kursiv) und 2 verschiedene Grössen für die Überschriften, mehr nicht – so schaffen Sie eine klare Struktur und vermeiden einen visuellen Flickenteppich. Passend zum Logosdesign sollten auch die anderen Elemente wie Buttons, Pfeile, Icons gestaltet sein, bei einem Premiumtheme sind diese meistens mit enthalten und wenn Sie es passend zum Logo ausgewählt haben (oder das Logo passend zum Theme in Auftrag gegeben haben) brauchen Sie sich dazu keine weiteren Gedanken mehr machen – achten Sie nur darauf, dass alle neue eingefügten Elemente perfekt zum Corporate Design passen.
Die verwendeten Bilder, Illustrationen und Fotos sollten gestalterisch zueinander passen, vermeiden Sie langweilige Katalogfotos oder billige Cliparts – die können Ihren Blog total herunter ziehen, lassen Sie sich lieber von einer modernen Bildsprache inspirieren und investieren Sie ruhig ein paar Dollar in wirklich gute Bilder – das gibt Ihrem Blog gleich einen riesigen Qualitätssprung nach vorne! Ich rate dringend dazu besser kein Bild einzusetzen als irgendein ein schlechtes oder nur mässig passendes!

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Wenn Sie diese 5 Designtipps beherzigt und in die Tat umgesetzt haben werden Sie überrascht sein wieviel mehr Resonanz und Wirkung Sie mit Ihrem Blog erzielen werden, Ihre Leser und Besucher werden Ihren Blog und seine Inhalte wesentlich besser annehmen und werten. Für Werbepartner ist die visuelle Erscheinung eines Blogs auch von grosser Bedeutung – Sie können dann höhere Preise verlangen und Werbepartner erreichen, die höhere Ansprüche haben.

Sie müssen Sich ja nicht künstlich klein machen oder mögliches Potential verschenken – gutes Design muss schließlich nicht teuer sein – schon gar nicht in heutigen Zeiten des Cloud-working und Outsourcens! Bewegen Sie sich weg von dem Gedanken alles selber machen zu müssen und so viel zu sparen wie nur möglich – denn am Ende werden Sie mit dieser Einstellung nur sehr begrenzt weiterkommen. Für den Erfolg benötigen Sie auch ein gewisses Mass an Investitions- und Risikobereitschaft…

Wenn Sie wirklich darauf abzielen eines Tages Profit mit Ihrem Blog zu machen – oder seine Qualität und Potential zu maximieren – dann sorgen Sie dafür, dass Ihr Blog insgesamt professionell gestaltet und stimmig aufgebaut ist und mit guten, regelmässig gepflegten Inhalten aufwarten kann.

  1. September 26, 2011

    Noch ein designtipp ist kommunikation mit dem Besucher.

    mit einem Kontakt-Seite wird Ihr Unternehmen sehr stark anheben, wie die Menschen Fragen stellen können und nur mit Ihnen zu interagieren!

    Sorry für mein schlechtes Deutsch….

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