Marmorkuchen Rezept

Zen oder die Kunst einen perfekten Marmorkuchen zu backen …

Nein ich spinne nicht und ja das ist etwas sehr offtopic – aber ich würde nicht darüber schreiben wenn es nicht wirklich wichtig wäre… 😉

Marmorkuchen Rezept

Backen ist eine Kunst für sich, es hat schon fast etwas chemisches – verschiedene Zutaten müssen zu möglichst ausgewogenen Teilen zueinander gefügt werden und ergeben dann ein möglichst gutes Produkt. Entsprechend wissenschaftlich habe ich auch nach dem wirklich optimalen Marmorkuchenrezept geforscht. Warum Marmorkuchen? Weil er mein Lieblingskuchen ist, er ist einfach, pur, lecker und hat ein hübsches Design…

Unglücklicherweise gibt es ihn hier in Peru nicht zu kaufen, bzw. schmeckt er nicht so wie ich es gewohnt bin, was mich dazu zwang selbst eine Alternative zu schaffen. Einfacher gedacht als getan. Die normalen Rezepte funktionieren zwar aber der Marmorkuchenzauber blieb aus, entweder war er zu trocken, ging nicht auf oder es fehlte ihm an Geschmack.

Lange Rede kurzer Sinn also hier ist es nun mein ultimativ bestes Rezept, erforscht an einer langen Reihe von ungefähr 30 Marmorkuchen:

5 kleine Eier
1,5 Tassen Öl (Sonnenblumenöl oder Sojaöl)
1 Tasse Mineralwasser
2 Tassen brauner Zucker
3 Tassen Mehl
1 Pk. Backpulver
Vanillearoma
6 El. Rum
5 El dunkles Kakaopulver
5 El heisse Milch

Als erstes fette man die Gugelhupfform gut aus und stelle sie in das Gefrierfach, dann heizt man den Backofen auf 200°C.

In einer Schüssel werden die Eier, Öl, Zucker, Rum, Wasser und das Vanillearoma solange verrührt, bis der Zucker komplett aufgelöst ist.
Anschließend siebe man das Mehl zusammen mit dem Backpulver unter rühren in die Masse.
Der Teig ist relativ flüssig, das ist auch richtig so, er muss dünn vom Löffel laufen, unter Umständen ein wenig Rum oder Mineralwasser hinzugeben.
Die Form aus dem Gefierfach nehmen (besser ist eine Silikonform) und die Hälfte des Teiges hineingießen.
Das Kakaopulver in der heissen Milch klumpenfrei anrühren und in den Teig kippen, der noch in der schüssel verblieben ist. Gut rühren und dann gleichmässig in die Form giessen. mit einer Gabel in der Form den hellen Teig durch den dunklen ziehen und anschliessend in den vorgeheizten Backofen stellen. Bei 200°C ca. 45 minuten backen, mit einem Zahnstocher prüfen ob der Teig ganz durch ist (wenn Krümmel daran kleben bleiben muss der Kuchen noch länger backen). Wichtig ist, dass die Temperatur nicht zu hoch ist, 180°C würden auch schon reichen!

Also der Arbeitsaufwand sind maximal 10 Minuten, da das umständliche Wiegen der Zutaten ganz entfällt. Die Tassen die ich verwende sind normale Kaffeetassen.

Also ich hoffe hiermit die hohe Kunst des Marmorkuchenbackens verständlich weitergegeben zu haben und niemanden damit verschreckt zu haben, keine Sorge dies wird sehr wahrscheinlich das einzige und letzte Rezept bleiben, dass ich hier veröffentliche… 😉

Viel Spass beim Ausprobieren!

12 Antworten
  1. Drachenreiter@eheringe
    Drachenreiter@eheringe says:

    Tolles Rezept, besonders weil man(n) keine Küchenwage braucht. Denn aus unerklärliche n Gründen besitze ich eine alte Marmorkuchen-Fomr doch eine Küchenwage! Und ich bin sicher mein Backofen wäre so etwas von überrascht mal etwas anderes als Fertig-Pizza aufheizeh zu dürfen :-) !!!

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    • Divena Smought
      Divena Smought says:

      @ Drachenreiter – Ja das ist das Gute an dem Rezept es ist super schnell zusammen gekippt, verührt und in den Backofen geschoben – soviel muss man nicht beachten und es schmeckt wirklich lecker! Auch was für Küchenmuffel… Hm Fertigpizza gibt es hier in Peru leider kaum – schmeiss doch mal eine rüber… Ich glaube dazu muss ich auch noch ein Rezept austüfteln… 😉

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    • Divena Smought
      Divena Smought says:

      @Michael – Naja 10 Minuten ist diie Zubereitungszeit – backen muss das ding ja auch noch 45 min… Aber das kann man ganz gut einplanen finde ich. Wichtig ist nur die Eieruhr gut hörbar neben dem Rechner zu plazieren wenn man wieder arbeiten geht… Sonst brennts an…! Meine bisherige Quote: 1 von 4 war verbrannt… LOL

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  2. Drachenreiter@Trauringe
    Drachenreiter@Trauringe says:

    @Divena
    Hier (P) in diesem Satz (i) eingewoben (z) schmeiss ich (z) Dir mal (a) so eine leckere und fixfertig gebackene Teig-Scheibe rüber. Hoffe sie ist noch bein Eintreffen noch warm 😉

    Wow, ein Land ohne Fertigpizza! Ich habe das Gefühl eine Reise nach Peru wäre ein beeindruckener Kulturschock für mich!

    Liebe Grüsse aus der Schweiz

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    • Divena Smought
      Divena Smought says:

      Hm ja schon aufgefangen… Endlich was zu essen… Lecker danke! Es gibt hier schon so ein zwei Fertigpizzen, aber die sind geschmacklich nich wirklich als Pizza zu identifizieren… 😛
      Liebe Grüsse in die Schweiz!

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  3. Marcel
    Marcel says:

    Ja das sieht ja einmal sehr lecker aus, vielen danke für das Rezept. Ich hoffe ich bekomme das einigermaßen gut hin, die 10 Minuten wären da jedenfalls gut investiert :)

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