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Warum Pinterest besser ist als google.

Pinterest ist zu meiner Lieblingssuchmaschine geworden – oder sagen wir ich verbringe sehr viel mehr Zeit auf Pinterest als ich je auf einer anderen social-media-Plattform verbracht habe und ich nutze google nicht mehr so ausschließlich wie früher zum Auffinden bestimmter Inhalte. Pinterest liefert sofort alles visuell aufbereitet und logisch sortiert – ich kann das Interessante sammeln ordnen und kategorisieren wie es mir beliebt und schnell herausfiltern was den Klick zur Webseite dahinter wert ist und was nicht – wohingegen Google doch eher blind ist, nur kurze Texte als Anhaltspunkte bietet, mit Anzeigen überladen ist und die google Bildersuche vollkommen ungefiltert ist.

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Pinterest als Traffic Booster
In Deutschland leider noch weitestgehend unentdeckt (aber immerhin ca. 2 Mio. deutsche User zählen soll) ist Pinterest im englischsprachigen Raum bereits sehr etabliert und kann mit extremen Zuwachsraten aufwarten. Gerade für kleinere Webseiten und Blogs ist Pinterest als Traffic-Lieferant sehr interessant. Ein Großteil bezieht zwischen 70-90% an Traffic allein über Pinterest und das in Größenordnungen von denen man hierzulande nur träumen kann (15.000-20.000 Klicks pro Tag!).
Es geht dabei gar nicht so sehr um die Anzahl der eigenen Follower, sondern um die eigene Reichweite innerhalb von Pinterest – so bin ich z.B. als Contributor bei verschiedenen Group-Boards akzeptiert und kann auf diese Weise mit meinen pins über 500.000 Pinterest-User erreichen – wenn nicht noch mehr. Jeder Repin meiner Pins erreicht wieder weitere Kreise und erzeugt dadurch exponential immer mehr Reichweite. Auf diese Weise kann man relativ einfach auch für neue und kleine Blogs sofort Besucher generieren – wenn das Bildmaterial und der Content ansprechend aufbereitet ist und neugierig macht auf den eigentlichen Blogartikel dahinter. So kann mit wenigen Mitteln und etwas Glück aus dem Nichts ein viraler Pin erzeugt werden, der hunderte von Besuchern auf die eigene Seite zieht!

Wie funktioniert Pinterest?
Zuerst muss man sich einen Pinterest-Account zulegen (am einfachsten durch eine Facebook-Verknüfung) und dann kann man in verschiedenen Boards thematisch sortiert Pins sammeln. Zu diesem Zweck kann man einfach den gewünschten Suchbegriff in der Suchzeile eingeben und dann die Pins durchscrollen und ggf. weiter pinnen. Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl für das System dahinter, man entdeckt interessante Pinner mit ansprechenden Boards denen man folgen kann und so kann man sich immer tiefer in eine bestimmte Themenrichtung „hineinwühlen“ und selbst zu einem interessanten Pinner werden, dem andere wiederum folgen.
Es gibt neben dem normalen Account auch die Möglichkeit einen Business-Account anzulegen und mit der eigenen Webseite zu verlinken, bzw. diese zu verifizieren. Dadurch erhält man Zugriff auf umfassende Analyse-Daten – vor einigen Tagen erst habe ich gerade meinen Account in einen Business-Account umgewandelt, daher beziehen sich die angezeigten Zahlen unten nur auf die letzten 6 Tage:

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Super Tool für Kreative
Für Kreative eignet sich Pinterest auch wunderbar zum Ideensammeln, für viele Kunden lege ich eigene Boards an in denen wir gemeinsam interessante Anregungen zu einem Thema sammeln und so im Vorfeld schon genau einkreisen können in welche Richtung es gestalterisch gehen soll, das erspart sehr viel Entwicklungsaufwand und Zeit und liefert sehr stimmige und gut abgesprochene Ergebnisse.

Lieber Pinterest als Facebook oder google!
Ich denke Pinterest ist in seiner Struktur und Aufmachung sehr durchdacht und intelligent gelöst und ich persönlich nutze es schon jetzt sehr viel lieber als google oder FB, von letzterem bin ich eh nie ein Fan gewesen. Einziges Manko ist, dass die Hauptsprache auf Pinterest englisch ist und die Sprachen auch nicht explizit getrennt werden – so wie bei Google. Trotzdem kann man natürlich mit den entsprechenden deutschen Suchwörtern die deutschen Ergebnisse herausfiltern – aber auch da wird viel auf englisch angezeigt, was wohl einige deutsche User abschreckt. Für mich ist das vollkommen egal, ich lese englisch wie deutsch gleichermaßen und ich denke die meisten Deutschen können das genauso …

Pinterest wird auch in Deutschland immer beliebter
Auf jeden Fall ist Pinterest auch im deutschsprachigen Raum stark im Kommen und jeder Blogger, der noch nicht auf den Zug aufgesprungen ist sollte sich schleunigst darum kümmern seine Bilder pingerecht zu gestalten und sich selbst ein solides Pinterest-Profil aufzubauen!

Hier ein paar interessante Daten zu Pinterest:

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