osCommerce versus den Rest der Shopsysteme oder „die unendliche Geschichte“

Vor einigen Monaten trat Sonja, eine sehr gute, lamgjährige Freundin mit der Bitte an mich heran ihr bei der Realisierung ihres Onlineshops zu helfen. Sonja hat drei grosse Geschenkartikel-Läden in Süddeutschland und durch die permanent rückläufigen Einnahmen sah sie sich gezwungen auch auf den Zug des Onlinebusinesses aufzuspringen. „Klar!“ sagte ich „Kein Thema – das kriegen wir schon hin…!“ Wohl unterschätzend, dass ich bisher nur im Team ähnliche Projekte realisiert hatte wobei mir lediglich der Part des Konzepts und Gestaltung sowie des Onlinemarketings zugefallen war. Aber im Alleingang? Hm. Das war dann doch schon was anderes!

Die Wahl des geeigneten Shopsystems

Alles fing mit der Wahl des Shopsystems an. Ich las mich durch sämtliche Foren und Berichte, Bewertungen und Gegenüberstellungen und niemand rückte aber eigentlich mit der wirklich getesten Wahrheit heraus, das meiste war nur hier und dabgeschrieben und es wurden die reinen Features in Form von Listen verglichen.

Was waren zunächst unsere Anforderungen? Günstig sollte es sein, erweiterbar und anpassbar, SEO optimierbar und einfach zu handhaben und Templates sollte es dafür geben, die unseren Anforderungen gerecht werden konnten und bezahlbar sind.

Die Shopsysteme die ich näher unter die Lupe nahm waren Magento, Xtcommerce, Oscommerce, Oxideshop und einige weitere, nicht gross nennenswerte Systeme. Die einziegen beiden Systeme für die es wirklich eine gute Auswahl an professionellen Templates gab waren Magento und Oscommerce, Xtcommerce ist besser im deutschen Markt integriert aber jede Erweiterung kostet Geld und die Templates sind wirklich grauenhaft und ein normaler Programmierer kann so ein Template nicht ohne weiteres anpassen, man wäre also ausschließlich von den Jungs abhängig, die das ganze zusammen gebastelt haben. Oxid Shop war einfach viel zu teuer und schied aufgrund dessen sofort aus, auch wenn er einen wirklich professionellen Eindruck auf mich machte. Blieben also Magento und Oscommerce, sozusagen der alte Riese der Shopsysteme gegen den neuen.

Ich bin dann stundenlang alle Features durchgegangen und da Magento noch nicht so etabliert war und einige wichtige Features zu fehlen schienen und ein Server dafür nötig war (und Sonja nicht bereit war 80,- € im Monat für denselben zu bezahlen) haben wir uns dann schlussendlich für Oscommerce entschieden.

Ein fataler Fehler, wie sich später herausstellen sollte.

Den Oscommerce-Shop einrichten

Wir kauften ein hübsches Template, dass ich anpasste und ein Logo dafür kreiierte, so dass der Shop auch schon nach wenigen Tagen sehr nett und professionell aussah. Aber nach und nach zeigten sich die grossen Schwachstellen des Oscommerce-Systems. Ganz die erfahrene Unternehmerin, die Sonja ist, hatte sie auch hohe Ansprüche an ihren Shop. Alles sollte möglichst automatisiert laufen, d.h. Rechnung (Faktura) und Bestandsabgleich, Versandlabel sollten auf Knopfdruck verfügbar sein. Ok dies hatte ich mit ein paar modifizierten Modulen hinbekommen. Dann ging es los mit den Artikelattributen – von vielen Artikeln gibt es nicht nur eine Version, sondern mehrere – was Farbe, Grösse oder Form anbelangt, etwas dass in OSC scheinbar nicht vorgesehen ist. Auch dass lies sich mit einem halb selbst programmierten und angepassten Modul einrichten und auf diese Weise entwickelte sich der Shop langsam zu einer Art Flickenteppich, zusammengepusselt aus verschiedensten Modulen und Erweiterungen, die sich auf ungeahnte Weise teilweise gegenseitig störten oder aufhoben (stundenlanges Debugging und Ursachen finden und beheben waren die Folge).

Ebay, Yatego, Amazon & Co. an Oscommerce anbinden?

Ich blieb solange guter Dinge, bis wir zu dem Punkt kamen, dass andere Marktplätze wie Yatego, ebay und amazon an den shop angebunden werden sollten (davon war zu Anfan noch keine Rede gewesen, deswegen hatte ich diesen Aspekt bei meinen anfänglichen Recherchen nicht berücksichtigt). Das war dann die Sackgasse in die wir uns mit unserem Oscommerce-shop und seinen tausend Erweiterungen heinein gerieten. Für den Shop alleine war die schlichte Warenwirtschaft, die ich integriert hatte vollkommen ausreichend – aber wie sollte dieses modifizierte System möglichst nahtlos an andere Plattformen angekoppelt werden? Auch da machte ich mich schlau und ging alle gängigen serverseitigen Warenwirtschaftssysteme durch, die an die verschiedenen Plattformen anbindbar sind und actindo.de wäre da die ideale Lösunge gewesen – wenn es Oscommerce kompatibel gewesen wäre…

Also musste wieder ein Modul er, dass mit diesen Plattforemen aus dem Oscommerce-shop heraus kommunizieren kann und nach dem ich erst afterbuy getestet hatte (die netterweise kein kostenloses Modul zum Anbinden eines OSC-shops anbieten) bin ich auf den Magnalister gestossen, der – welch Wunder – tatsächlich ein Modul für OSC anbietet!

Mithilfe des Magnalisters habe ich ebay und yatego halbwegs vernünftig angebunden, aber ein wirklicher Abgeleich zurück (also dass die Produkte vom Stock im OSC-shop abgeogen werden) war bei Yatego aufgrund derer seltsamen Strukturen nicht möglich. Bei ebay werden alle Bestellungen nebst Kundendaten an den Shop übertragen. Das Problem sind allerdings die Artikelattribute, die der Magnalister logischerweise nicht mit übergeben kann, da dies eine eigene Erweiterung des shops ist und in der standartversion (auf die der Magnalister aufbaut) nicht enthalten ist. Das bedeutet also die verschiedenen Atrribute müssen mühsam und zu Fuss in ebay und yatego angelegt werden – also ist für diese Artikel schon mal gar kein automatischer Abgleich möglich.Yatego ist an sich sehr konfus und unübersichtlich und die Varianten anzulegen langwierig und ziemlich umständlich. Noch dazu kann für die einzelnen Varianten nicht eine Bestandsmenge zugewiesen werden! Wenn ich also 3 rote, 5 weisse und 12 schwarze Artikel habe kann ich das nicht eingeben!

Wir jaben die meisten Artikel des shops (ca. 150 Stk.) in Yatego eingepflegt aber in einem Zeitraum von zwei Monaten sind nur zwei Verkäufe über Yaego reingekommen. Für den Arbeitsaufwand und die monatlichen Grundkosten von ca. 60,-  viel zu dünn. Kann ich also nicht unbedingt empfehlen. Vielleicht ist Yatego etwas für sehr spezielle, einzigartige Produkte, aber dadurch, dass das Layout etwas altbacken und langweilig daherkommt und noch dazu für den unerfahrenen Käufer nicht sehr übersichtlich oder verständlich angelegt nehme ich an bringt diese Plattform nicht wirklich was. Vielleicht ab 3.000 Artikeln aufwärts – ja gut aber wer fängt schon mit einer solchen Menge an Artikeln an?

Shopmarketing

Eine weitere Überraschung bot Google Adwords. Als langjähriger Adwords-Profi habe ich natürlich sofort eine Kampagne für den fertigen Shop aufgesetzt – mit den relevanten, gründlich recherchierten Keywords und vollkommen durchoptimiert  – ganz so wie bei anderen Projekten auch. Aber von den 200 Besuchern, die ich damit am Tag erzielte kaufte höchstens einer etwas. Daraufhin optimierte ich den gesamten Checkout-Bereich zu einem one-page-checkout, denn ich sah viele Ausstiege aus dem Warenkorb. Aber es brachte kaum merklich etwas. Dann stellte ich die gesamte Kampagne um und gestaltete image-Anzeigen mit Produktbildern mit Preisangabe und Direktlink zu genau dem abgebildeten Produkt und schaltete diese nur im Contentnetzwerk – und wieder nichts. Ausser Spesen nichts gewesen! Diese Werbeform ist also für einen kleinen Onlineshop mit derzeit nur 200 Artkeln gänzlich unbrauchbar. Ganz im  Gegensatz zu meinen bisherigen Erfahrungen mit Seiten aus dem Dienstleistungsbereich mit denen ich immer sehr gute (und vor allem sofortige) Erfolge mit Adwords erreicht habe, standen die Werbekosten und die Einnahmen bei dem Onlineshop überhaupt nicht im Verhältnis.

Marketingtechnisch gesehen ist der Shop schwierig zu bewerben, da die angebotenen Produkte sehr unterschiedlich sind – von Party- u. Spassartikeln, Spielzeug und Modeaccessoires bis hin zu Wohndeko und Geschirr ist irgendwie alles dabei. Sonja hatte diesselbe Ware für den Onlineshop bestellt wie für ihre „realen“ Läden und das leider schon bevor sie mit dem Auftrag zu mir kam. Also mussten wir damit anfangen, auch wenn ich es sehr viel besser gefunden hätte mich erstmal auf ein Thema zu konzentrieren und dieses dann später vielleicht auszuweiten.

Fazit

Im Rückblick kann ich Oscommerce insgesamt also nur sehr bedingt empfehlen, es ist mittlerweile überholt und veraltet und Magento hat viele Features (wie z.B. die Artikelattribute), die wichig sind schon von haus aus integriert und kann sehr viel besser an andere Systeme angebunden werden. Auch wenn es wesentlich komplexer ist ist es auch vielseitiger und machtvoller und es gibt eine ganze Reihe von sinnvollen Extensions, die wirklich ihr Geld wert sind. Mit der Zeit werde ich den shop auf Magento umstellen müssen und habe mich schon etwas in dieses System eingearbeitet und findes es im Vergleich zum OSC wirklich sehr viel besser.

Alles in allem kostet ein guter Onlineshop, egal auf welchem „kostenlosen“ System er aufsetzt um die 4.000 € so oder so – einfach aufgrund der umfangreichen Einrichtung, der Anpassungen im Design, der SEO-Optimierung und alledem. Das Einpflegen der Produkte ist hier noch gar nicht mit inbegriffen.

Ich empfehle lieber einen neuen Shop auf Magento aufsetzen und diesen dann an actindo anzubinden, welches angeblich vollkommen nahtlos in der Lage sein soll Wawi, Rechnungswesen und plattformübergreifendes Abgleichen der Artikel zu bewältigen (ob dies dann tatsächlich so ist müsste dann natürlich eingehend überprüft werden…). Von Yatego würde ich eher Abstand nehmen, denn das hat uns bisher ausser Ausgaben gar nichts gebracht.

Zu unseren Anfangserfahrungen auf ebay werde ich dann im nächsten Post berichten…

Das Geld ist in der Liste

Wenn sich Internetmarketer unter sich treffen, telefonieren oder schreiben geht es meist immer um die LISTE, anhand der Liste wird schnell erkannt wie „schwer“ derjenige ist. Im englischen, wo es scheint´s immer etwas einfacher ist – oder die Business-Leute wesentlich offener sind – da arbeitet ein jeder daran seine eigene Liste zu vergrössern, d.h. wie viele Interessierte sie in ihrem Verteiler haben und per Autoressponder mit spezifischer Information oder grösstenteils Werbung versorgen können… Auf diese Weise können die schnellsten und meist auch grössten Gewinne mit Affiliate-Produkten oder eigenen Angeboten erzielt werden.

Die Liste birgt grosses Verkaufspotential

Was hierzulande meist nur als lieblos gepflegter und unregelmässig versendeter Newsletter dahin kümmert ist im Grunde eines der machtvollsten Instrumente des zielgerichteten Direktmarketings. In der Liste steckt sehr viel Potential, dahinter steht ein interessiertes und „hungriges“ Publikum, das nur darauf wartet mit Informationen und eigens für sie zusammengestellten Angeboten versorgt zu werden.
Die Grundlage erfolgreicher Verkäufer ist immer der Dialog mit dem Kunden, es geht dabei nicht um einzelne, schnelle Verkäufe sondern idealerweise um eine langfristige Kundenbindung und immer wiederkehrende, zufriedene Kunden.

Was sind also die Grundsteine des Internetmarketings, bzw. wie wird die Liste aufgebaut?

Im Internet gibt es dafür hervorragende Möglichkeiten und die Liste bedeutet dabei im wesentlichen das Kernstück oder wie es ein Freund mal nannte – die Exekutive.

Die Basis bildet die Webseite, ob in Blogform oder auf welcher Basis auch immer ist relativ egal solange die Leser die Möglichkeit des Kommentierens haben und einen RSS-Feed abonnieren können. Über diese Webpräsenz wird die Marke oder der Name aufgebaut und durch hochwertigen Content und entsprechende Marketingmassnahmen (SEO, PPC) Leser und potentielle Kunden auf die Webseite gelockt und mit einem Gratisprodukt von hoher Qualität dazu animiert sich in die Liste einzutragen wofür sie im Gegenzug das Gratisprodukt (meist ein Ebook) erhalten.

Aufbau und Pflege der Kundenbeziehung

Diese Liste wird dann in regelmässigen Abständen mit Informationen und Angeboten beschickt. Die Leute die sich in eine solche Liste eintragen sind hochgradig interessiert an dem spezifischen Thema der Webseite – d.h. wenn die Webseite vom Angeln und Fischen handelt, dann tragen sich in die Liste, wofür es ein Fischfachbuch umsonst gibt, nur Angler und Fischer ein, also ein hoch interessiertes Publikum für Anglerbedarf oder Campingausrüstung… Wenn jetzt an diese Liste regelmässige Emails mit Wissenswertes zum Thema und nützlichen Tipps rund um´s Angeln verschickt wird und die Leute beginnen eine Beziehung dazu aufzubauen und in das Know-How des Autors oder in die Qualität der Produkte der Firma zu vertrauen (trust) dann ist dies die optimale Grundlage für treue und immer wiederkehrende Kunden.

Die Liste als Maßstab

Die Grösse der Liste ist zwar nicht unbedingt entscheidend für den Gewinn (eine kleine sehr gut gepflegte Liste kann unter Umständen genauso viel erwirtschaften wie eine zweimal so grosse Liste die oft mit Spam zugemüllt wird, aber die Grösse spielt eine Rolle, wenn es darum geht Werbepartner und Tauschpartner zu gewinnen.
Denn neben dem Sammeln von Emailadressen über die eigenen Webpräsenzen gibt es auch die sehr effektive Möglichkeit die Liste schnell zu vergrössern, in dem man einen Werbetausch mit einem anderen Listenbesitzer derselben Nische betreibt. Bei dieser Methode versendet der eine den Newsletter des anderen oder sie tauschen Artikel im Newsletter. Aber hier ist auch viel Vorsicht geboten, denn nur zu schnell kann die Liste an trust verlieren, wenn das Angebot des Tauschpartners minderwertig ist und schlimmstenfalls sogar als Spam gewertet wird.

Mit meiner englischen Liste (eine deutsche habe ich noch nicht) kann ich bei entsprechend guten Angeboten innerhalb weniger Tage sehr schöne Gewinne erzielen, durch die Jahre haben meine Leser eine starke Bindung und einiges Vertrauen zu mir aufgebaut und wissen, dass ich niemals minderwertige Produkte empfehle. Sehr wichtig ist dabei auch immer der Dialog, d.h. nicht nur Werbebotschaften versenden sondern auch antworten, erklären, für die Kunden da sein.

Sobald ich mehr Zeit habe werde ich für diese Seite ebenfalls eine Liste aufbauen – auch wenn im deutschen Markt noch sehr viel Überzeugungsarbeit zu leisten ist und viele Marketing- oder Traffic-Methoden hier gar nicht funktionieren und es längst nicht so viele wirklich hochwertige und empfehlenswerte IM-Produkte auf deutsch gibt liegt es mir doch am Herzen herauszufinden was wirklich funktioniert und meine Erfahrungen mit meinen Lesern zu teilen.


Geld verdienen mit fertigen Designs – Eine Auswertung

Es gibt viele Möglichkeiten und Wege als Designer im Netz ein bisschen was dazu zu verdienen.
Es gibt verschiedenste Plattformen, die Fotos, Illustrationen, Templates und Grafiken verkaufen. Nun ist die Frage – ist es wirklich sinnvoll und lukrativ hier seine Zeit zu investieren oder nicht? Ich habe mich die letzten Wochen intensiv mit diesem Thema befasst und hier nun meine persönliche auswertung zu diesem Thema:

Geld verdienen mit Fotos

Man kann ein kleines Zubrot verdienen in dem man entweder auf die Masse setzt wie bei Shutterstock, eine Freundin von mir hat dort ein Portfolio von 600 Fotos und verdient darüber 7-20 $ am Tag. Dazu muss ich sagen, dass sie regelmässig neues Material hochläd und Profifotografin ist. Die anderen Fotostockseiten generieren noch meist noch weniger Umsätze laut Aussagen anderer Fotografen, die ichzu dem Thema befragt habe. Ich selbst fotografiere selten und meist nur Hintergründe und Sachen die ich für meine Designarbeit gebrauchen kann, daher bin ich die reinen Fotostockseiten bisher nicht angegangen. Vektorillustrationen laufen z.B. bei istockphoto.com ganz gut – aber gemessen an den Aufwand, den eine solche Illustration kostet denke ich nicht, dass es sich am Ende wirklich rechnet. Hier hätte man vor 5 Jahren einsteigen müssen, als die Konkurrenz noch nicht so gross war. Ich werde aber irgendwann auch dort ein paa gute Vektorillus einstellen und deren Verkäufe testen.

Geld verdienen mit fertigen Designs und Templates

Etwas anderes sind dahingegen spezialisierten Seiten wie z.B. www.themeforest.net – wer ein bisschen mehr Arbeit investiert (und das nötige Know-How besitzt) kann dort einiges verdienen! Ich habe bei graphiciver gerade angefangen ein paar Sachen hochzuladen und habe mit meinen mickrigen 8 Items schon 150 $ verdient. Nicht viel aber immerhin. Das Problem ist nur, dass es sich nicht wirklich rechnet im Vergleich zum Aufwand, den man damit hat. Für ein gutes Design wie z. B. die Weihnachtshintergründe sitze ich schon ein paar Stunden am Rechner und dafür lohnt es sich nicht wirklich – bisher habe ich damit (in einem Zeitraum von einem Monat) 62,50 $ verdient. Also nicht die Welt.

Themeforest.net

Sehr viel besser sieht es da aus, wenn man in der Lage ist ein wirklich gutes WordPress Template zu erstellen. Aber da liegt die Latte technisch gesehen auch schon sehr, sehr hoch. Mit einem einfachen PSD zu HTML-Coder kommt man da nicht ran, die Leute wollen viele Features und ein umfangreiches Admin Panel. Ich bin kein Programmierer und wenn ich z.B. bei www.freelancer.com ein Projekt reinstelle mit genau den Kriterien muss ich mit mindestens 300 – 400$ kalkulieren um mein Design in ein hochwertiges Template zu verpacken. Aber man verkauft in der Regel zwischen 40 -60 Templats über themeforest.net – wenn man Glück hat über 100, also bei einem Verkaufspreis von 35 $ sind das 17,50 $ x 40 (mindestens) = 700$. Es könnte sich also lohnen, aber die Grafikarbeit für ein wirklich gut gestaltetes, umfangreiches und gut konzeptioniertes Template liegt auch bei ca. 10 – 20 Stunden! Um da also weiter zu rechnen – 700 $ Einnahmen (minimum), – 400$ für die Programmierung bleiben 300$ geteilt durch 10 Stunden – das sind dann 30$ pro Stunde. Also auch wieder nicht der tollste Verdienst – man muss ja auch immer mit dem schlimmsten Fall rechnen und es verkauft sich noch schlechter.
Ok man könnte da also noch weiter denken und sich ein Grid-System ausdenken für die grundlegende Programmierung und Konzeptionierung des Templates – so dass man die Programmierarbeit nur einmal in Auftrag geben muss und seine Designs nach dem Gridsystem gstalten, entsprechend schneiden und nur in den Grafikordner des Themes schmeissen braucht. Das dürfte dann zwar zu Anfang etwas mehr an Programmierarbeit kosten – kann dafür aber mehrfach verwendet und weiter entwickelt werden.

Ein anderes Problem bei dem Ganzen ist jedoch die Support-Seite. was ist wenn das Ding bugs aufweist, die trotz mehrfachen vorherigen testen nicht auffielen? Erfahrungsgemäss ist die Zusammenarbeit mit Freelancern über freelancer.com bei Abschluss des Projektes beendet und ein weiterer Kontakt meist nur schleppend bis gar nicht möglich. Wie soll man also als nicht Programmierer den Support gewährleisten können? Dies hat mich bisher davon abgehalten hier zu investieren. Besser wäre wohl eine dauerhafte Kooperation mit einem WordPress-Spezialisten und man teilt sich dann die Einnahmen. Also falls ein solcher Spezielist Interesse hat – ich bin für eine Zusammenarbeit immer offen!

Deviantart.com

Eine andere Plattform, die ich zwar immer im Auge gehabt habe aber nie mitgemacht habe ist deviantart.com, hier habe ich sehr überraschende Ergebnisse zu berichten. Ich habe mich vor einem Monat dort angemeldet und parallel zu meiner graphikriver Aktivität dort auch meine Files hochgeladen und die Besucherzahlen sind wirklich enorm – dafür, dass ich erst so kurz dabei bin. Deviantart scheint eine sehr gute Ausstauschplattform für Kreative zu sein und ein günstiges Medium um schnellen, hochwertigen Traffic für die eigenen Produkte zu erzielen. Durch einen Link zu meinen Frebies in meinem Blog habe ich viele Besucher über Deviantart erzielt und dazu hat noch ein japanischer Blog dahin verlinkt und mir an die tausend japanische Besucher beschert! Ok die wollten sich nur die Styles runterladen – aber für die Traffikstatistik sieht´s gut aus…

99designs.com

Diese Plattform ermöglicht es Designern für verschiedene Projekte Designs zu erstellen und im Kontesverfahren dem Projektgeber anzubieten, dieser wählt dann aus den verschiedenen Einreichungen eines aus und der entsprechende Designer erhält den Zuschlag. Auch hier liegt der Zeitaufwand gemessen an den Erfolg sehr hoch. Durchschnittlich gewinnt man bei einem von 10 Projekten bei dem man mitmacht den Zuschlag – vorrausgesetzt man ist wirklich gut und bleibt auch kontinuierlich am Ball.
Ich habe hier aus Zeitmangel nur sehr sporadisch mitgemacht und zwar ein bisschen Lob erhalten aber mehr auch nicht. Es wäre zu überlegen mehrgleisig zu fahren und eine Zeit lang (ein halbes Jahr mindestens) intensiv mitzumachen, sich darüber sein Portfolio bei 99designs aufzubauen und damit auch die eigene Portfolio Webseite zu füllen und alles irgendwie Verwertbare was nicht zum Einsatz kam dann über graphicriver zu verkaufen… Das Problem ist nur man muss ja auch von irgendwas leben und kann es sich nicht leisten ein paar Monate auf diese Weise zu investieren. Aber für Studenten wäre es sicherlich ein guter Start in den Beruf und ein weites Übungsfeld!

ebay

Last but not least darf ebay nicht fehlen. Es gibt einige Designer und Agenturen, die hier Designleistungen zu Festpaketen anbieten. Allerdings sind hier die Preise so im Keller (20 E für ein Logo!), das es sich kaum lohnt da zu konkurrieren. Man könnte aber vielleicht aucht einen shop einrichten und im Zusammenhang mit Printaufträgen oder Webpakte die Designleistungen gleich mitverkaufen, aber auch das dürfte nicht sehr viel einbringen. Ebay ist die zweite grosse Grösse neben google und hier sammeln sich sehr spezifische und kaufwillige Besucher in Massen, es ist also nicht zu unterschätzen sich mit ebay ein bisschen näher auseinander zu setzen. Hier werden z.B. auch bestehende Webprojekte verkauft und man kann mit ein bisschen Glück auch den ein oder anderen Euro verdienen. In den USA ist das sogenannte Website flipping sehr populär, d.h. man baut sich eine Armee von 200 – 500 Mikrowebseites zu verschiedenen Keywörtern auf und flippt die, die nicht viel Umsatz generieren nach einer Zeitspanne von ungefähr einem Jahr. Gute Internetmarketer schafen es diese Webseiten in der Zeit auf einen Pagerank von mindestens 3 zu bringen und einen Traffic von ungefähr 1000 – 3000 Besuchern im Monat, so dass man schon 200 -500$ mit dem Verkauf einer solchen Webseite verdienen kann. Aber das alles hat ja nun nicht so viel mit Design zu tun und ich werde darauf an anderer Stelle noch näher eingehen.

Fazit

Alles in allem dürfte man als Designer nicht ausschließlich davon leben können fertige Templates und Designs über die verschiedenen Plattformen zu verkaufen und es ist auch kein wirklich passives Einkommen, denn wenn man nicht regelmässig nachliefert gehen die Verkäufe stark zurück. Ich denke, langfristig gesehen ist es sehr viel lohnender eine eigene Plattform aufzubauen – allerdings kostet das natürlich sehr viel Einsatz und ein entsprechender Werbeetat… Also bleibt die gute alte Dienstleistung und das direkte Arbeiten für Kunden nach wie vor die beste Einnahmequelle für Designer. Aber sollte ich etwas gegenteiliges erfahren werde ich es hier auf jeden Fall berichten!

Intelligentes Affiliatemarketing Teil 2 | Das richtige Produkt finden

In diesem Teil des intelligenten Affiliatemarketings geht es darum die richtigen Produkte für Ihre Nische und Keywords zu finden.

Sie haben im ersten Teil eine Nische gefunden, über die Sie ein wenig Bescheid wissen, die besten Keywords dafür herausgesucht, die nicht zu viel Konkurrenz aufweisen. Weiter geht es nun mit der Wahl der richtigen Produkte.
Wenn Sie englisch sprechen und schreiben können sind Sie klar im Vorteil, denn der Affiliatemakt ist zu 90% englischsprachig und es ist daher wesentlich einfacher auf englischsprachigen Produkten aufzubauen, da auch die Zielgruppe entsprechend viel grösser ist. Dafür ist der deutsche Markt noch nicht so umkämpft und mit etwas Geschick lässt sich auch hier gutes Geld verdienen!

Wenn Sie Ihre Nische aussuchen sollten Sie im Auge behalten, dass Sie dafür ein kostenloses Giveaway erstellen müssen – deswegen ist es zu Anfang sinnvoll ein Thema zu wählen, worüber Sie gut Bescheid wissen. Wenn Sie z.B. von Hundetraining Ahnung haben müssen sie in der Lage sein ein entsprechendes Ebook oder besser noch ein Video mit Ihrem (sehr gut erzogenen) Hund zu erstellen – denn dies wird später Ihr wichtigstes Marketinginstrument sein. Dasselbe gilt für jedes andere Themengebiet – ob Diät, Versicherungen, Lifestyle, Geld verdienen – Sie müssen dafür ein Giveaway erstellen können (oder erstellen lassen).
Die Wahl des Affiliateprodukts kann auch weiter gefasst sein – wenn es um Hundetraining geht wäre natürlich ein Hundetrainingskurs das beste Produkt, aber auch alle anderen Produkte vom Flohspray, Hundefutter bis hin zu Hundekleidchen interessiert diese Zielgruppe und sind für Folgemailings interessant. Das Hauptprodukt aber sollte direkt mit Ihrem Hauptkeywort Hundetrainig in Beziehung stehen.

Es gibt sehr viele Affiliatewerbenetzwerke, zanox ist im deutschsprachigen Bereich eines der grössten Affiliatenetzwerke und dort finden sich besonders im Finanzbereich und bei den Telekommunikationdienstleistern sehr gute Provisionen.

Ich empfehle Ihnen mit zanox zu beginnen um sich einen Überblick über die verschiedenen Arten von Affiliateangeboten zu verschaffen. Rein elektronische Angebote also Kurse und Ebooks wie bei clickbank gibt es bei zanox nicht viele, da die Einstiegsgrenze für Merchants bei 500 Euro liegt – was sich für kleinere und temporäre Produkte nicht unbedingt rechnet, da die Affiliates ja auch eine Provision erwarten. Ein deutsches Netzwerk für elektronische Produkte wäre z.B. digibux, aber mit rund 1500 Produkten ist es noch sehr klein, der deutsche Markt ist in dieser Hinsicht leider nicht so weit wie der U.S. Markt. Daher ist es besser auf eine Nische zu setzen, die eine grössere Masse anspricht und mit der man auch (physische) Produkte aus den zanox und anderen Affiliatenetzwerke mit bewerben kann – in dem Fall des Hundetrainers wäre das z.B. Hundefutter, Hundezubehör und vielleicht etwas weiter gefasst für das Herrchen noch Outdoor-Bekleidung weil so ein Hund ja immer bei Wind und Wetter raus muss. Das Keywordtool hilft auch hier Produkte zu finden, auf die man in dem Zusammenhang (Hund, Hundetraining, Hund Gesundheit, wie Hund, was Hund etc.) selbst vielleicht nicht gekommen wäre.

Sie haben nun Ihre Nische, die passenden Produkte und der nächste Schritt gilt es nun Inhalte mit der Werbung für diese Produkte zu verknüpfen. Wie dies geht erfahren Sie dann im dritten Teil dieser Reihe. Bleiben Sie dran – diesmal wird es auch nicht so lange dauern – versprochen!


Affilicrawler.de

Geld verdienen mit Twitter – die besten Werbenetzwerke

Twitter ist zu einem der populärsten Social Networksites aufgestiegen, seine Gewichtung übertrifft schon bald google denn über die Twittersuche gelangt man schnell zu den topaktuellsten Themen im internet und weltweit. Die meisten Leute benutzen Twitter als Microbloggingsystem über das sie einfach und schnell Nachrichten/Gedanken Anregungen usw. austauschen können. Aber wussten Sie, dass man mit Twitter tatsächlich auch Geld verdienen kann?

Es gibt viel zum Thema wie man seinen Webtraffic mit Twitter steigern kann, wie man zu mehr Followern kommt und es gibt eine ganze Reihe von Diensten, die es ermöglichen Werbetweets zu schalten und zu verkaufen.

Geld verdienen mit Twitter – eine kurze Übersicht:

Kann man wirklich Geld verdienen mit Twitter?
Die Antwort ist ja – wenn sie eine gute (aktive) Followerliste haben dann können Sie auch damit starten mit Twitter Geld zu verdienen. Als Richtlinie gilt ungefähr alles ab 5000 Follower aufwärts.

Das Geheimnis für den wahren Erfolg Ihrer Twitterwerbung (und auch anderer Werbung) ist allerdings, dass Sie echte Fans haben – d.h. dass Sie sich über Ihren Blog einen Namen aufgebaut haben, der Ihren Followern ein Begriff ist und sie eher dazu veranlasst Ihren Tweets zu folgen und deren Links anzuklicken.

Die besten Twitter-Netzwerke:

AD.LY
Sendet automatisch einen Tweet in Ihrem Feed pro Tag von den Werbpartnern, die Sie akzeptiert haben
Mit Ad.ly können Sie jeden Werbetweet genau nachverfolgen.
Sie bestimmen den Preis per Tweet selbst (das System schlägt Ihnen einen realistischen Preis vor, wenn Sie sich unsicher sind, was Ihre Tweets wert sein könnten), es gibt eine ganze Reihe von Internetmarketern, die gutes Geld über Ad.ly verdienen so wie Kim Kardashian, Soulja Boy, Dr. Drew, Audrina Patridge and andere.

MyLikes
Die Idee hinter MyLikes ist die Mund-zuMund-Propaganda in der Sie sich praktisch als „Meinungsmacher“ (Influencer) verkaufen – d.h. dass Ihre Follower sich ein Stück weit an Ihnen orientieren, dies funktioniert natürlich am besten in Kombination mit einem (möglichst englischsprachigen) Blog in dem Sie sich in einer bstimmten Sparte als „Guru“ oder Trendsetter etabliert haben. Ich selbst habe über dieses Netzwerk auch schon ein paar Dollar verdient ohne mich gross engagiert zu haben.

TwittAd
ist eines der ältesten und grössten Werbenetzwerke für Twitter und entsprechend gut etabliet. Zwischenzeitlich gab es ein paar Probleme mit Twitter und abgestraften Twitteraccounts wegen übermässiger Werbetweets, aber das scheint sich inzwischen gelegt zu haben.

Besonders für Werbende ist dieses Netzwerk interessant, weil wirklich die einflussreichsten Twitterer hier mitmachen und man so innerhalb von kürzester Zeit eine gute Werbewirkung erzielen kann. Als Twitterer habe ich auch schon ganz ordentlich darüber verdient, aber ich nutze dieses Netzwerk nur mässig, da die Konkurrenz relativ gross ist und man mit wenig Followern in der Liste nicht viel erreichen kann. Geben Sie dort auch besser USA als Wohnsitz an!

Sponsored Tweets
ist ein relativ neues Netzwerk, dass Werber und Twitterer verbindet.

Alles was Sie machen müssen ist sich dort anzumelden, Ihren Preis festzulegen (nicht zu hoch!), eine Kategorie und ein paar Schlagworte hinzuzufürgen und dann darauf zu warten dass die angebote reinkommen. Wenn Ihr Account 50$ erreicht können sie es sich schon auszahlen lassen.

Sie werden pro Klick bezahlt und müssen mindestens 30 Follower haben. Auch hier ist es besser als Wohnort USA anzugeben…

Betweeted
ist ein Social-Media Werbenetzwerk dass auf der Twitterplattform basiert und PPC-Kampagnen für gesponserte Tweets anbietet. Dieses Netzwerk fragt eine U.S. Taxnumber an – also ungeeignet für ausländische Tweeter – aber der Vollständigkeit halber habe ich es hier mit aufgeführt und als Werbender wüde sich sicher eine Möglichkeit finden dort angenommen zu werden.

Assetize
Ein kleiners Netzwerk, dass ähnlich funktioniert wie Twittad. Man meldet sich an, setzt Kategoie und Schlagworte fest und wartet auf Werbepartner.

AdCause
dieses Netzwerk hat einen Charity Touch (man hat eine grosse Liste zu auswahl wohin man seinen Gewinn alles spenden kann) und ansonsten recht übersichtliche Platzierungen des eigenen Werbeplatzes.

RevTwt
bezeichnet sich selbst als das größte Twitterwerbenetzwerk. Sie können Werbeplätze (ads) anbieten und werden per Klick bezahlt. CPC ads starten bei 10 cents per Klick, and CPT (Kosten pro Tweet und 1000 Follower) ads starten bei nur 0,30 $.

paymetweets
funktioniet etwas anders, man meldet sich an, wird Follower von paymetweets und bekommt für jeden Retweet von paymetweets 0,03 $. Nicht die Welt und dieses Netzwerk ist auch noch jung – kann sich aber entwickeln…

Da Twitter überwiegend USA orientiert und englischsprachig ist sind die Netzwerke auch entsprechend auf den U.S. Markt ausgerichtet. Man kann aber auch so mit entsprechender Followerzahl ein bisschen Geld nebenher verdienen. Aber die Twitterfollower sind nicht so viel wert, wenn Sie keinen Bezug zu Ihnen persönlich oder Ihrem Label/Business haben, Sie sollten also neben der Quantität auch an der Qualität Ihrer Follower arbeiten und dies geht wie eingangs erwähnt am besten in Kombination mit einem Blog für eine entsprechende Nische über den sie sich einen Namen aufbauen.

Die Leute riechen Werbung eine Meile gegen den Wind, daher wäre ich auch mit der Dosierung der Werbetweets sehr vorsichtig, zu gross ist die Gefahr, dass Sie relevante und anfänglich positiv gestimmte Follower verlieren. Wenn Sie Ihr eigenes Business haben, dann rate ich Ihnen dazu ausschließlich die eigenen Produkte und Dienstleistungen über Twitter zu vermarkten oder einen anderen Twitteraccount, der nicht direkt mit Ihnen in Verbindung steht für reine Werbetweets aufzubauen.