Vinos Galicien – galizische Spezialitäten und Weine gegen das Fernweh

Als ich vor Jahren in Galizien zusammen mit zwei spanischen Freunden Urlaub gemacht hatte und wir mit einem alten Käfer kreuz und quer durch die Weinberge von Galizien gekurvt sind, hatte ich reichlich Gelegenheit die dortigen Weine in aller Ausführlichkeit durch zu testen… 😉 Nun ich bin kein großer Weinkenner und unterscheide da eigentlich nur nach schmeckt und schmeckt nicht… Aber die galizischen Weine von diesen kleinen Winzern, meistens sogar von den selbigen persönlich in mein Glas gegossen – die waren allesamt sowas von lecker 😀 Mein kleiner Vorrat den ich damals mit nach Hause brachte hatte auch nicht so lange vor gehalten…

Vergeblich hatte ich dann immer wieder versucht an solche Weine zu kommen, aber die Hersteller produzieren einfach nur zu geringe Stückzahlen, als dass man solche echten galizischen Weine hier im normalen Weinhandel finden könnte… Leider.

Zu meinem Geburtstag bekam ich dann eine Flasche Wein geschenkt, die mir persönlich sehr gut schmeckte:
Escada Selección Lembranzas.

Wein Galizien Escada

Ein echter galizischer Wein – endlich!

Ich habe mir natürlich die Adresse des Shops geben lassen, woher das gute Stück stammte www.vinos-galicien.de und habe dort einfach mal angerufen. Die Inhaberin, Frau Souto Méndez war sehr nett und hat mir von den verschiedenen, zum Teil uralten und fast in Vergessenheit geratenen Rebsorten erzählt, die von verschiedenen Winzern wiederentedeckt und vor allem in der Region Galiciens wieder angebaut und kultiviert werden und so ganz neue und als Geheimtipp gehandelte Weinsorten ergeben, die gerade dabei sind sich in den Kennerkreisen nach oben zu arbeiten…
Also der Escada (siehe oben) kostet nur 20,- € und ist auf nur 500 Flaschen limitiert! Tja ok jetzt gibts davon allerdings nur noch maximal 487 Stück, denn ich habe mir ne 12er Kiste gesichert und eine Flasche habe ich geschenkt bekommen… Hehe 😛

Kammmuscheln in Salsa Gallega

Kammmuscheln in Salsa Gallega

Neben den verschiedenen Weinraritäten gibt es in dem Sop auch seltene galizische Spezialitäten von denen ich mir auch gleich ein paar bestellt habe.
Also besonders Kammmuscheln in Salsa Gallega (siehe Foto) sind wirklich lecker! 😉
Diese Produkte sind wirklich mal etwas Feines zum selbst genießen oder auch verschenken…

Einfach mal anschauen: www.vinos-galicien.de

 

Mein Sohn, das Engelchen

Kleiner Rückblick für 2012 und meine Planung für 2013

Das Jahr 2012 war für mich eine bewegte Zeit (für meinen Blog weniger).
Im Frühjahr sind wir wieder nach Deutschland zurückgekehrt, haben in Rekordzeit eine Wohnung gesucht und gefunden, diesselbe komplett neu eingerichtet und ich habe dann am 07.07.12 meinen kleinen Sohn zur Welt gebracht… Jetzt ist er schon fast 6 Monate alt und ein süsses putzmunteres Kerlchen.
Nebenher habe ich mit Schmuckdesgin angefangen und bei dawanda einen kleinen Shop dafür eingerichtet: DivenaDesign
Mein Blog hat sich trotz sträflicher Vernachlässigung meinerseits auf fast 800 Besucher täglich gemausert und kratzt schon an der 900er Marke, was mich natürlich sehr freut…

Für das kommende Jahr wird nun alles neu – auch für rosa.pe. Das Design wird neu, aber auch inhaltlich will ich das Ganze mehr in Richtung DIY und Schmuckdesign bringen – zwei Leidenschaften von mir, die ich künftig (jetzt da ich wieder an die ganzen Materialien rankomme) sehr viel mehr ausleben und meine Leser gern daran teilhaben lassen möchte (ich bin sicher es gibt noch mehr do-it-yourself-freaks da draußen…). Soweit es mir meine sehr, sehr knappe Zeit erlaubt jedenfalls. Mein Sohn fordert mich natürlich momentan noch sehr… Für den Schmuck und meine sonstigen Erzeugnisse baue ich gerade einen eigenen Shop auf, dessen Domain ich dann hier ankündigen werde, sobald es soweit ist.

Tja viel habe ich mir vorgenommen und ich werde mein Bestes tun, das alles auch umzusetzen!

Wie steht es denn mit euren Vorsätzen für´s neue Jahr?

Hier ein kleiner Weihnachtsgruss mit meinem Kleinen als Engelchen:

Mein Sohn, das Engelchen

Mein Blog wurde wieder gehackt…

Nur zur kurz zur Info, ich habe nicht aufgehört zu schreiben oder diesen Blog zu betreiben sondern rosa.pe wurde wieder mal gehackt. Diesmal wurde gleich alles gelöscht und es dauerte eine Weile bis ich das wieder rekonstruiert hatte ohne das zu viel verloren ging. Ich habe sämtliche Sicherheitsvorkehrungen berücksichtigt und trotzdem taucht dieses Problem nun immer häufiger auf.

Ich verstehe auch nicht was der Sinn des Ganzen sein soll, warum macht sich jemand überhaupt die Mühe sich auf meinen Server zu hacken, ganz offensichtliche Malware-Dateien zu installieren und noch dazu die Hälfte zu löschen?? Also ehrlich, das erschließt sich mir absolut nicht…

Also lieber Hacker – falls Du dies hier lesen: bitte hör damit auf, bringt doch eh nichts ausser mir Zeit und Nerven zu kosten und meine Kunden zu verärgern… :/

Falls jemand einen guten Tipp hat, wie ich dieses Problem dauerhaft beseitigen kann – also ich bin ganz Ohr …

Nachtrag:

Also jetzt habe ich wirklich so ziemlich alles auf meinem Server gelöscht, was nur ging. Irgendwie hat sich jemand direkt auf meinen Server gehackt. das ganze nun schon zum 6. Mal! Langsam bin ich echt entnervt… Habe eine Sicherheitsfirma mit der permanenten Überwachung beauftragt, das kostet mich jetzt schlappe $30,- pro Domain und Monat… Danke auch.

Bettina Wulffs Buch auf dem Markt: «Jenseits des Protokolls»

Die verlorene Ehre der Bettina Wulff

Wozu Medien in der Lage sind und was es heisst systematisch von der Bildzeitung demontiert zu werden und übers Internet aufs übelste verleumded – das durfte Bettina Wulff an eigener Haut erleben. Ähnlich wie in dem Buch „die verlorene Ehre der Katharina Blum“ von Heinrich Böll ist auch Bettina Wulff Opfer diverser Machenschaften der Medien auf die sie selbst weder Einfluss nehmen noch sich dagegen effektiv wehren konnte, im Gegenteil jeder Versuch die Dinge klarzustellen scheiterte bzw. schuf Stoff für noch weitere Hetzkampagnen. Allein die Tatsache, dass dem Bundespräsidenten und seiner Frau derart ans Bein gepinkelt wird und aus jeder noch so kleinen Sache ein riesen Medienrummel fabriziert wurde und man Bettina auch noch eine Vergangenheit als Edelprostituierte nachsagte – das lässt tief blicken und anscheinend kennen die Deutschen was Niveaulosigkeit und dreckige Fantasien angeht kein Halten.

Ich kenne Bettina persönlich von damals, als wir noch bei Cyberpark im Pelikanviertel in Hannover gearbeitet haben und sie die „Mieze vom Chef“ war. Ich studierte zu der Zeit Design für digitale Medien und arbeitete in der Agentur als Freie, zu der Zeit war noch der grosse Hype um die neuen Medien und alle Welt brauchte eine Webseite und CMS-Systeme gab es da noch nicht, alles wurde individuell „zu Fuss“ programmiert, gestaltet und konzipiert. Es gab damals also viel zu tun für angehende Designer und Medienwissenschaftler wie Bettina und mich und wir haben öfter zusammen gearbeitet. Sie war bei den normalen Kollegen ohne den direkten Draht zum Chef nicht unbedingt beliebt, mein Kollege hatte ihre durchdringende Stimme so ziemlich gehasst, sowie ihre besserwisserische Art. Ich selbst aber hatte ein ganz gutes Verhältnis zu ihr und Achim, dem Chef – die beiden habe ich sogar mal in meine kleine Studentenwohnung zum Dampfnudeln-Essen eingeladen. Wenn ich jetzt so denke, dass damals wohl keiner an dem Tisch ahnen konnte, dass Bettina mal derart aufsteigen würde muss ich schmunzeln, hey ich hatte die First Lady von Deutschland bei mir zu Gast. Ok das war vor unendlichen Zeiten als wir beide noch ganz jung, hübsch und voller Tatendrang waren… 😉

Bettina hatte damals schon ganz genau gewusst was sie wollte und wie sie dies erreichen konnte, sie machte auf mich immer den Eindruck der Luxusmaus, die Achim als Sprungbrett für ihre eigene Karriere nutzen wollte. Das dies wohl mehr nur Fassade wahr und sie weit weniger erfolgsorientiert war als sie ihre Umgebung hat glauben lassen erfuhr ich erst in ihrem Buch. Ich habe ihre aufrichtige, direkte und gerade Art sehr geschätzt, sie hat sich jedenfalls nie verstellt oder mit ihrer Meinung hinterm Berg gehalten und stand offen zu ihren Fehlern. Charakterzüge, die ich bei einem Menschen sehr schätze und die auf eine grosse innere Stärke schliessen lassen.

Als ich dann später, mittlerweile in Peru lebend von ihrem Aufstieg zur First Lady Deutschlands erfuhr war ich richtig stolz auf sie, bzw. darauf dass Deutschland es so gut gtroffen hatte mit ihr als Repräsentantin. Ich war überzeugt davon, dass sie den Job sehr gut machen würde und auch das Zeug und Know How dazu hatte. Darüber hinaus fragte ich mich jedoch wie sie das alles überhaupt schaffen will – ich bin selbst Mutter und weiss wieviel Raum und Zeit die Kinder benötigen und eine grosse Verantwortung für die Mutter bedeuten und dass sie nicht einfach ans Personal abgegeben werden können, jedenfalls nicht vollständig. Bettina dürfte schon vor der Wahl ihres Mannes mehr oder weniger alleinerziehend gewesen sein, diejenige die alles stemmen und organisieren musste was mit der Familie zusammen hängt und da ist der Spagat als Gattin des Bundespräsidenten sicher noch viel grösser. Aus der Ferne verfolgte ich sporadisch die Geschehnisse rund um das Präsidentenpaar und als die Gerüchte um Bettina als Edelnutte vermehrt im Netz auftauchten war ich fassungslos wie ungehobelt und niederträchtig doch das deutsche Volk seine eigene „Landesmutter“ in den Dreck zieht – noch dazu ohne jeglichen stichhaltigen Beweis! Pure Gerüchte, hochgekocht und mit der würzigen Sosse der eigenen Fantasien präsentierte so mancher Blogger seine Version des angeblichen Vorlebens der First Lady… Da wurde mir einfach nur übel und auch wenn ich nie direkt eine Freundin Bettinas war (dafür hatten wir zu wenig Berührungspunkte nachdem ich die Agentur gewechselt hatte), war ich ehrlich bestürzt und wütend über die Unverfrorenheit der Leute zu denen sich sogar einige namhafte Journalisten und Blätter gesellten und ich habe mir viel Gedanken darum gemacht wie es ihr wohl mit diesen ganzen Verleumdungen gehen musste. Ich schrieb in einigen Blogs eine Richtigstellung als Kommentar, den die meisten aber gar nicht erst veröffentlichten…

Ich verstand zu dem Zeitpunkt Bettinas Hilflosigkeit, wie sollte sie jemals die Leute plausibel vom Gegenteil überzeugen, wenn sich das schon so in deren Köpfen festgesetzt hatte? Das war eine regelrechte Hetzkampagne gegen eine Frau, die wohl niemanden etwas getan haben dürfte und außer der Frau eines bedeutenden Politikers zu sein. Sieht das denn keiner? Kann der Neid und die Missgunst so gross sein, dass es kein Halten mehr gibt? Auch die späteren Vorwürfe gegen ihren Mann fand ich ziemlcih an den Haaren herbeigezogen. Ich hätte ganz genauso gehandelt wie die Wulffs, ich hätte auch einen günstigen Privatkredit angenommen um mir mein Eigenheim zu finanzieren und ich wäre mir genauso wenig einer Schuld bewusst gewesen. Die ganze Affäre wurde von seiten der verhassten Bildzeitung dermassen überzogen dargestellt und auch wenn im Nachhinein vieles vor Gericht als gegenstandslos und unhaltbar richtig gestellt wurde brach es ihm politisch gesehen in dem Moment einfach das Genick. Wulff ist auch nur ein Mensch und zeigte sich im permantenen Kreuzfeuer der Medien im entscheidenden Augenblick als zu emotional. Das war sein Fehler, mehr nicht und es hat ausgereicht um den Medien das Futter für die ganz grosse Hetzkampagne zu liefern, die dann für ihn das Aus bedeutete.

Was mir an dieser Stelle zu denken gibt ist – wie weit haben die Medien nun Einfluss auf die Politik und ist dieser dem Lande wirklich dienlich? Pressefreiheit hin oder her, es gibt auch Grenzen, ethisch sowie moralisch, es sollte verboten sein Personen des öffentlichen Lebens derart zu demontieren. Diese ganze Affäre hätte nicht in den Medien breitgetreten sondern hinter geschlossenen Türen zwischen denen ausgetragen und geklärt werden müssen, die es tatsächlich was angeht.

Als ich dann gelesen habe, dass Bettina zum Gegenschlag ausholte und diverse Blogger, Blätter und sogar Jauch und google verklagte, das fand ich richtig gut und noch besser war es zeitgleich ihr Buch Jenseits des Protokolls zu präsentieren – ein wirklich gekonnte PR-Massnahme. Ich hoffe es hat ihr ordentlich Geld gebracht und dass es all die sensationslüsternen, niederträchtigen Verleumder gekauft haben, die ihr das Leben bisher so schwer gemacht haben…! Wohl verdientes Schmerzensgeld sage ich dazu nur. Und deswegen Hut ab, Bettina! Mach weiter so, für mich bist Du eindeutig eine Heldin unserer Zeit

Ihr Buch ist entgegen all der schlechten Bewertungen bei amazon wirklich lesenswert und es vermittelt einen kleinen Eindruck davon, wie hart das Leben für sie als First Lady Deutschlands gewesen sein muss. Mich hat auch wirklich erstaunt wie wenig Hilfe sie in dieser Zeit bekommen hatte und wieviel von ihr im Gegenzug verlangt und von ihr erwartet wurde. Auch dass sie als Präsidentengattin kein Gehalt bekam finde ich sehr merkwürdig, das ist ein anstrengender mehr als 40 Stunden Job an der Spitze Deutschlands und dann ohne Bezahlung? Zwei Leute haben ihr zugearbeitet und dafür einen Lohn erhalten, sie hatte ein eigenes Büro und alles – aber kein eigenes Geld? Also ehrlich wie chauvinistisch ist das denn? Also ich hätte mich dem verweigert und gesagt, wenn ihr mir nichts bezahlen wollt, dann mache ich auch den Job nicht…!! 😉

Aussteigerin aus Versehen

Buchtipp: Die im Wald lebt, eine Aussteigerin aus Versehen

Aussteigerin aus Versehen

Vor einiger Zeit bin ich im Kindle shop von Amazon auf ein Kindl-E-Book mit dem seltsamen Titel Aussteigerin aus Versehen gestossen und hatte es mir ohne lange zu überlegen gleich herunter geladen. Es gibt nicht viele, die es wagen aus der Norm der gesellschaftlichen Zwänge auszubrechen und etwas ganz Eigenes zu wagen, fernab von dem was den allgemeinen Konventionen entsprechen würde. Zu solchen Leuten habe ich mich schon immer hingezogen und teilweise zugehörig gefühlt und umso neugieriger war ich bei diesem Titel wer wohl dahinter stecken mag und ob meine Vermutung auf jemand interessantes zu stossen sich auch bewahrheiten würde.

Und richtig – Heike Langenkamp ist so jemand, eine Frau um die 50, die aus einer rein wirtschaftlichen Überlegung heraus einfach allein in ein vormals als Wochenendhäusschen genutztes Haus zu ziehen. Wobei – so ganz allein ist sie da eigentlich nicht, denn es begleiten Sie diverse Hühner, Wachteln, Katzen und Hunde durch ihren alltag und wie verschieden diese Tierpersönlichkeiten sein können beschreibt sie unter anderem auch in ihrem Buch. Was aber interessanter ist: sie gibt Anworten auf Fragen wie sie als Ausstegerin mitten in Deutschland lebt, warum sie die „normale Welt“ gar nicht mehr vermisst und sich selbst vollkommen genug ist, warum die einzige Nachbarin sie nur mehr nervt und degleichen mher. Dies erläutert sie in ihrem Buch mit einem frischen Schreibstil und viel Humor, ich habe beim lesen selten so viel geschmunzelt. 😉

Heike ist nicht eine von diesen verträumten Idealisten oder „Ökofutzies“, noch ein übrig gebliebener Althippie, nein sie ist eine scharf denkende, interlektuelle Frau, eine Infomatikerin, die selbständig vom PC aus arbeitet und sich draussen im Wald ihre ganz eigene Welt erschaffen hat. Sie hat auch einen tollen Blog in dem sie fast täglich Neuigkeiten aus dem Wald berichtet: http://www.dieimwaldlebt.de.

Ich kann ihr Buch nur wärmstens empfehlen! Zu kaufen über amazon.de Aussteigerin aus Versehen

Auch als „echtes“ Taschenbuch ist es sehr hübsch, ich habe es auf einer kleinen Verlosung in Heikes Blog gewonnen und es hat nun ein kleines Ehrenplätzchen in meinem Regal gefunden, Vielen Dank nochmals, liebe Heike!