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	<title>Rosa.pe &#124; Bloggen und Design</title>
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	<description>by Divena Smought</description>
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		<title>Kreativität &#8211; oder die Befreiung des Geistes</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 01:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Divena Smought</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aberglaube]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit längerem &#8211; oder eigentlich mein ganzes Leben &#8211; beschäftige ich mich immer wieder mit Fragen der Vereinfachung und der Befreiung des Geistes. Für uns Kreative ist der grösste Feind der eigene Zensor, der Zensor ist eine Art Filter den sämtliche Ideen und Hirngespinste durchlaufen müssen um entweder angenommen und weiterverfolgt oder komplett abgelehnt zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit längerem &#8211; oder eigentlich mein ganzes Leben &#8211; beschäftige ich mich immer wieder mit Fragen der Vereinfachung und der Befreiung des Geistes. </p>
<p>Für uns Kreative ist der grösste Feind der eigene Zensor, der Zensor ist eine Art Filter den sämtliche Ideen und Hirngespinste durchlaufen müssen um entweder angenommen und weiterverfolgt oder komplett abgelehnt zu werden. Er besteht aus den Dingen, die ich als gesellschaftlichen Balast bezeichnen will &#8211; Vorurteile, Begrenzungen durch Glauben und Aberglauben, finanzielle/gesellschaftliche Beschränkungen, Selbstbewusstsein, festgefahrene Vorstellungen etc&#8230; Dieser Zensor tötet sozusagen die kreative Muße und je älter man wird, desto ausgeprängter fungiert leider auch unser Zensor. Kennen wir nicht alle jene verbohrten Alten, die gar nicht mehr in der Lage sind neuen Ideen positiv und offen gegenüber zu stehen? Nun genau jene sind die Opfer ihrer eigenen Vorurteile und festgefahrenen Meinungen von denen sie keinen Zentimeter mehr abweichen können, ohne es teilweise selbst zu verstehen. </p>
<p>Kinder hingegen können unbekümmert experimentieren, Neues erforschen und Fehler machen ohne sich ständig mit Selbstkontrolle und -verurteilung zu quälen, sie können ihre eigenen fehlerhaften Werke fröhlich lieben ohne sie als schlecht zu verdammen und sich stundenlang unsinnigen Aufgaben zuwenden ohne dies pausenlos zu hinterfragen&#8230; Der kindliche Geist ist per se frei, ein Kind ist weder schlecht noch gut, die kindliche Grundveranlagung ist zutiefst sozial, es hat einen natürlichen Lerninstinkt und erforscht seine Umwelt und Neues vollkommen wertfrei (siehe Jean Liedloff, &#8220;Auf der Suche nach dem verlorenen Glück&#8221;). Das bedeutet also, dass das, was uns immer wieder zurückkhält, eine Summe aus den eigenen Erfahrungen, dem erworbenem Wissen und dem Verhalten anderer uns gegenüber (oder im allgemeinen) ist und wir also theoretisch auch dazu in der Lage sein sollten uns wieder davon lösen zu können.</p>
<p>So wie wir uns ab und zu von unserem Gerümpel in der Wohnung befreien sollten (&#8220;Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags, Karen Kingston&#8221;) &#8211; so sollten wir auch unsere Gedanken von Zeit zu Zeit lüften und die eigenen Meinungen und Überzeugungen hinterfragen, bzw. sich radikal von dem lösen, dass uns nur unnötig zurückhält oder von dem abhält, das wir eigentlich zu tun in der Lage sind.</p>
<p>Vieles von dem was wir glauben oder als gegeben hinnehmen kommt nicht von uns und hat rein gar nichts mit uns oder unserem Leben zu tun und doch lassen wir uns davon massiv beeinflussen. Das fängt bei dem an, was wir in der Kindheit als Grenzen und Dogmen erfahren haben, was andere und wir selbst uns tagtäglich eintrichtern &#8211; Sätze wie &#8220;das geht nicht&#8221;, &#8220;das schaffst du nie&#8221;, &#8220;das macht doch gar keinen Sinn&#8221;, &#8220;Du spinnst wohl nur rum&#8221; oder &#8220;dafür hast du nicht das Geld&#8221;, &#8220;das ist kein richtiger Job&#8221; etc. prägen sich sehr viel tiefer in unser Bewusstsein ein, als uns lieb ist und sind oft der Grund warum wir unseren besten Ideen keinen Glauben schenken und unsere Euphorie sogleich begraben. Diese beständige Negativprogrammierung führt auf Dauer dazu, dass es uns nicht mehr möglich ist die Dinge aus verschiednenen Blickwinkeln zu betrachten, kontrovers zu denken und Neues zu kreieren, bzw. in unsere eigene Kraft und unser Können zu vertrauen.</p>
<p>Dazu gibt es auch einen treffenden Spruch:<br />
<em>&#8220;Alle sagen das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hatte es einfach gemacht&#8230;&#8221;</em></p>
<p>Die grössten Visionäre unserer Zeit mussten hart und ausdauernd gegen die Barrikaden in den Köpfen anderer ankämpfen um ihr Business zu starten und nur ihr unerschütterlicher Glaube an ihre eigene Idee und an sich selbst hat sie dahin gebracht wo sie heute stehen &#8211; man lese dazu nur die Entstehungsgeschichten von apple oder Ikea als prominenteste Beispiele. </p>
<p>Aber unser grösster Feind ist gar nicht mal die Borniertheit und das Unverständnis der anderen Leute sondern die Grenzen die wir uns selbst auferlegen &#8211; sprich eben unser eigener Zensor. Ich habe im Laufe der Zeit auch festgestellt, dass die Religion und der allgemeine Aberglaube sehr viele Aspekte beinhaltet, die uns in gewisse Schranken verweisen und zum grossen Teil mit Ängsten oder Überzeugungen beladen, die objektiv betrachtet vollkommen überflüssig und für die eigene Entfaltung sehr hinderlich sind. Da ich selbst nicht religiös erzogen wurde kann ich dies mit einem grossen Abstand betrachten ohne dabei gleich in irgendwelche inneren Glaubenskonflikte zu geraten oder aus Angst vor dem Allmächtigen in einer geistigen Starre verharren muss. Ich bin aus tiefster Überzeugung liberal und bin weder für noch gegen einen Glauben, noch kritisiere ich irgendwelche Glaubensgrundsätze, noch deren Anhänger &#8211; aber ich denke, dass ein bisschen scharfer Menschenverstand oder eine vorübergehende Loslösung von diesen religösen Dogmen plötzlich neue Blickwinkel entstehen lassen und vor allem ein innerliche Befreiung von einem anscheinend immerwährendem psychisch-moralischen Druck bedeuten kann.</p>
<p>Auf diese Idee kam ich vor allem, als ich über folgendes Zitat (von anonym) stolperte, hier das Original in englisch:</p>
<p><em>The world is meaningless, there is no God or gods, there are no morals, the universe is not moving inexorably towards any higher purpose. All meaning is man-made, so make your own, and make it well. Do not treat life as a way to pass the time until you die.<br />
Do not try to <strong>&#8220;find yourself&#8221;</strong>, you must make yourself. Choose what you want to find meaningful and live, create, love, hate, cry, destroy, fight and die for it. Do not let your life and your values and you actions slip easily into any mold, other that that which you create for yourself, and say with conviction, <strong>&#8220;This is who I make myself&#8221;</strong>.<br />
Do not give in to hope. Remember that nothing you do has any significance beyond that with which imbue it. Whatever you do, do it for its own sake. When the universe looks on with indifference, laugh, and shout back, <strong>&#8220;Fuck You!&#8221;</strong>. Rembember that to fight meaninglessness is futile, but fight anyway, in spite of and because of its futility.<br />
The world may be empty of meaning, but it is a blank canvas on which to paint meanings of your own. <strong>Live deliberately. You are free</strong>.</em></p>
<p>Für viele mag dies vielleicht zu radikal, zu gottlos und zu anstössig sein, aber dies ist nicht unbedingt als Provokation gemeint sondern als Anstoss zum Umdenken. Was ist wenn es keine Vorhersehnung gibt, keinen allwissenden Gott, der unser Schicksal lenkt und überwacht, was ist wenn es weder eine übergeordnete Moral noch eine universelle Ordnung gibt? Was ist wenn wir tatsächlich in der Lage sind unser Leben vollkommen selbst zu bestimmen, bzw. wir und nur wir selbst die Verantwortung für uns und unser Glück tragen? Was ist wenn es kein Schicksal gibt und unsere gesamte Existenz schlicht auf der unwahrscheinlichen Verkettung von zufälligen Begebenheiten beruht, die ohne Sinn und Bedeutung entstanden sind?</p>
<p>Das Universum hat erwiesenermassen keinen Beginn (im Gegensatz zu den Schöpfungsgeschichten mancher Religionen) und es wird auch kein Ende haben und daher kann es sehr gut möglich sein, dass unser Dasein darin blosser Zufall ist und keinerlei tiefere Bedeutung hat&#8230; Ich weiss schon jetzt, dass viele dies als Gotteslästerung verstehen werden (und mich beschimpfen), aber es geht mir nicht um eine Glaubenskritik gegen irgendeine Religion sondern nur darum sich selbst von uralten Dogmen zu befreien (Religion und Aberglaube reichen zumeist tausende von Jahren zurück), die uns nur in Schranken verweisen, die vielleicht für die Gesellschaft, einzelne Institutionen und das allgemeine Zusammenleben förderlich sind &#8211; aber für die Entfaltung der eigenen Kreativität nicht sonderlich viel taugen. </p>
<p>Ein Querdenker hat weder Angst um sein Seelenheil noch um die schlechte Meinung anderer, er lässt sich nicht beirren in dem was er tut und er trägt die vollkommene Verabtwortung für sein Glück selbst, er lässt sich nicht in Schubladen stecken noch in irgendeiner Form unterdrücken. Ein echter Querdenker/Kreativer ist frei und ist dadurch in der Lage Dinge zu erreichen oder umzustetzen die andere für unmöglich halten. </p>
<p><em>&#8220;Der Handelnde ist immer gewissenlos; es hat niemand Gewissen als der Betrachtende&#8221;<br />
(&#8220;Johann Wolfgang von Goethe, Werke &#8211; Hamburger Ausgabe Bd. 12, Maximen und Reflexionen&#8221;)</em></p>
<p><em>&#8220;Der Mensch, welcher nicht zur Masse gehören will, braucht nur aufzuhören, gegen sich bequem zu sein; er folge seinem Gewissen, welches ihm zuruft: &#8220;sei du selbst! Das bist du alles nicht, was du jetzt tust, meinst, begehrst.&#8221;<br />
(Friedrich Nietzsche, Werke I &#8211; Unzeitgemäße Betrachtungen&#8221;)</em></p>
<p>Etwas davon steckt in jedem von uns und wir sollten alles hinterfragen, was uns ein NEIN aufgibt &#8211; sehr wahrscheinlich werden wir dann feststellen, dass wir zu sehr viel mehr in der Lage sind, als wir vorher je für möglich gehalten haben&#8230;</p>
<p>In diesem Sinne auch:</p>
<p><em>„Ich ging in die Wälder, weil ich bewusst leben wollte.<br />
Ich wollte das Dasein auskosten. Ich wollte das Mark des Lebens einsaugen!<br />
Und alles fortwerfen, das kein Leben barg, um nicht an meinem Todestag<br />
Innezuwerden, daß ich nie gelebt hatte.“</em><br />
<em>Henry David Thoreau (1817–1862) aus &#8220;Walden; or, Life in the Woods&#8221;</em> </p>
<p><em>&#8220;You laugh at me because I&#8217;m different, I laugh at you because you&#8217;re all the same&#8230;!&#8221;<br />
(Jonathan Davis)</em></p>
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		<title>Für nur $5,- Witzige Werbespots machen lassen</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 22:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Divena Smought</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Videomarketing ist effectiv, kostet nicht viel und kann ein paar Googlerankings erobern, die sonst nur mühsam zu erreichen sind &#8211; allerdings nur mit einem interessanten Video! Dass diese eben nicht immer langweilig und neutral rüber kommen müssen zeigen die witzigen Clips, die es für 5 Dollar auf Fiverr zu erstehen gibt. Wirklich viel Gegenwert für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Videomarketing ist effectiv, kostet nicht viel und kann ein paar Googlerankings erobern, die sonst nur mühsam zu erreichen sind &#8211; allerdings nur mit einem interessanten Video! Dass diese eben nicht immer langweilig und neutral rüber kommen müssen zeigen die witzigen Clips, die es für 5 Dollar auf <a href="http://www.fiverr.com" target="_blank">Fiverr</a> zu erstehen gibt. Wirklich viel Gegenwert für die five bucks! Für alle, die <a href="http://www.fiverr.com" target="_blank">Fiverr</a> noch nicht kennen sei an dieser Stelle nur gesagt &#8211; unbedingt anschauen und nutzen, da gibt es viele nützliche Angebote! Es gibt fiverr inzwischen auch auf deutsch, aber das amerikanische Original ist immer noch weit besser&#8230;</p>
<p>Ich verwende <a href="http://www.fiverr.com" target="_blank">Fiverr</a> vor allem für lästge Textjobs, Übersetzungen, Linkbuilding und dröge Social Media issues, aber wirklich cool sind die originellen Videoclips, die man dort bei verschiedenen Enterntainern bestellen kann. Wer also keine Idee für sein Werbevideo hat oder einen witzigen Geburtstagsgruss der etwas anderen Art versenden will &#8211; der sollte sich dort mal umsehen&#8230;!</p>
<p>Ich habe hier dazu eine kleine Auswahl zusammengestellt:</p>
<h3><a href="http://fiverr.com/banjoman15/as-a-preacher-promote-your-product-service-or-event-announcement" target="_blank">The Preacher</a></h3>
<p> In Deutschland nahezu unbekannt gibt es im Ami-Fernsehen eine ganze Reihe von TV-Preachers, die mit grosser Intensität und Hingabe die Vorzüge des Herrn preisen und den Ungeläuterten auf den rechten Pfad weisen wollen. Der Banjoman nimmt dies in einer wirklich guten Parodie vollendet auf die Schippe und hat damit auf Youtube schon an Kultstatus gewonnen.</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/Wh47-eB0Lhs" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3><a href="http://fiverr.com/samcornwell/make-a-crude-30-second-video-ranting-and-raving-angrily-about-anything-you-want" target="_blank">Sam Cornwell rants</a></h3>
<p>Der Walise Sam Cornwell war einer der ersten, der überhaupt die Idee hatte seine Videokünste auf Fiverr anzubieten und zwar in unnachamlicher Weise &#8211; pöbelnd und einen echten Wutausbruch markierend&#8230; Mit über 3000 Videos mittlerweile auch Kult.</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/Neky5EfOT6c" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3><a href="http://fiverr.com/oldbittygrandma/tear-someone-a-new-one-crude-crazy-insane-nasty-rant-to-anyone" target="_blank">Oldbittygrandma</a></h3>
<p>Old bitty Grandma ist schräg, wandlungsfähig und einfach trash, leider ist die Tonqualität ihrer Videos nicht so gut, dafür aber gibt sie sich alle Mühe mit den Verkleidungen&#8230;</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/NNzVdefyGig" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3><a href="http://fiverr.com/professorpuppet/record-a-custom-message-about-anything-you-like" target="_blank">Professor Hans Puppet</a></h3>
<p>Professor Hans von Puppet hat es mit seinem deutschen Akzent (wahrscheinlich angelehnt an Prof. Einstein) über Fiverr auch schon zu Ruhm und Ehre gebracht. Nicht nur Kinder lieben ihn&#8230;</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/MaREnObGD9M" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3><a href="http://fiverr.com/dancingdror/write-anything-you-want-on-my-stomach-and-dance-for-30-seconds" target="_blank">Dancing Dror</a></h3>
<p>Dror hat es mit seinem eigens kreiierten silly-duck-dance-style ganz an die Spitze der Video-Testimonial-Anbieter geschafft. Er kann der hohen Nachfrage schon nicht mehr gerecht werden und steht in fiverr seit geraumer Zeit permanent auf overbooked. Er ist auch wirklich unschlagbar komisch!</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/D8MZx2KT9j8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3><a href="http://fiverr.com/robertocarlos/create-video-testimonial-as-the-plastic-bag-man" target="_blank">The Plastic Bag Man</a></h3>
<p>Der Plastikbagman, wie Dror auch Israeli kann mit seiner Nackthaarkatze und einem Platikbeutelkostüm und witzigen Akzent aufwarten. Für einen lustigen Gag zum Aufockern ist er bestens geeignet&#8230;</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/LUjAU2IAIGk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Die schönsten Visitenkarten Templates für 2012</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 18:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Divena Smought</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Visitenkarten Templates]]></category>
		<category><![CDATA[Visitenkartengestaltung]]></category>
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		<description><![CDATA[Im neuen Jahr muss auch wieder eine neue Visitenkarte her mit der man seinen guten Vorsätzen gleich treu werden und auf Kundenfang gehen kann&#8230; Ein gutes Design muss da auch nicht teuer sein, bei graphicriver.net gibt es eine riesige Auswahl an sehr guten Visitenkarten-Templates, die man für 6$ kaufen und nach eigenem Gusto verändern kann. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im neuen Jahr muss auch wieder eine neue Visitenkarte her mit der man seinen guten Vorsätzen gleich treu werden und auf Kundenfang gehen kann&#8230; <img src='http://rosa.pe/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Ein gutes Design muss da auch nicht teuer sein, bei <a href="http://www.graphicriver.net?ref=Divena" target="_blank">graphicriver.net</a> gibt es eine riesige Auswahl an sehr guten Visitenkarten-Templates, die man für 6$ kaufen und nach eigenem Gusto verändern kann.<br />
Auch für Privatleute macht sich eine eigene Visitenkarte sehr chic, die Umsetzung ist ganz einfach, wenn man ein paar grafische Grundkenntnisse mitbringt und Photoshop auf dem Rechner hat. Dann einfach die Datei zu einem der sehr günstigen Onlinedruckereien senden (z.B. <a title="Online Druckerei" href="http://www.smileprint.de/visitenkarten/start" target="_blank">hier</a>)und fertig, ein paar Tage später hat man seine eigene Visitenkarte und kann damit gut Eindruck schinden&#8230; <img src='http://rosa.pe/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /><br />
Die Kosten für 100 Visitenkarten belaufen sich insgesamt auf um die 25,-€.<br />
Die transparente Visitenkarte kann man <a href="http://www.bce-online.com/de/shop/visitenkarten/transparente-visitenkarten-crystal.html" target="_blank">hier</a> drucken lassen für 140,- €.</p>
<p>Einfach auf das Bild klicken um zum jeweiligen Template zu kommen.</p>
<div id="attachment_1160" class="wp-caption alignnone" style="width: 600px"><a href="http://graphicriver.net/item/typography-business-card/1203984?ref=Divena"><img class=" wp-image-1160" title="Typographische Visitenkarte" src="http://rosa.pe/wp-content/uploads/2012/01/typography-business-card-black-and-white.jpg" alt="Typographische Visitenkarte" width="590" height="1500" /></a><p class="wp-caption-text">Typographische Visitenkarte</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><div id="attachment_1161" class="wp-caption alignnone" style="width: 600px"><a href="http://graphicriver.net/item/transparent-and-colorful-business-card/1034143?ref=Divena"><img class="size-full wp-image-1161" title="Transparente Visitenkarte" src="http://rosa.pe/wp-content/uploads/2012/01/bc3-preview.jpg" alt="Transparente Visitenkarte" width="590" height="1799" /></a><p class="wp-caption-text">Transparente Visitenkarte</p></div><br />
&nbsp;<br />
<div id="attachment_1162" class="wp-caption alignnone" style="width: 583px"><a href="http://graphicriver.net/item/price-tag-business-card/899686?ref=Divena"><img class="size-full wp-image-1162" title="Pricetag Visitenkarte" src="http://rosa.pe/wp-content/uploads/2012/01/creative-business-card.jpg" alt="Pricetag Visitenkarte" width="573" height="1925" /></a><p class="wp-caption-text">Pricetag Visitenkarte</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1163" class="wp-caption alignnone" style="width: 600px"><a href="http://graphicriver.net/item/phone-business-card/800470?ref=Divena"><img class="size-full wp-image-1163" title="IPhone Visitenkarte" src="http://rosa.pe/wp-content/uploads/2012/01/PREVIEW.jpg" alt="IPhone Visitenkarte" width="590" height="2200" /></a><p class="wp-caption-text">IPhone Visitenkarte</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1165" class="wp-caption alignnone" style="width: 600px"><a href="http://graphicriver.net/item/business-card-retro/152504?ref=Divena"><img class="size-full wp-image-1165" title="Retro Style Visitenkarte" src="http://rosa.pe/wp-content/uploads/2012/01/preview_002.jpg" alt="Retro Style Visitenkarte" width="590" height="2499" /></a><p class="wp-caption-text">Retro Style Visitenkarte</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1166" class="wp-caption alignnone" style="width: 600px"><a href="http://graphicriver.net/item/minimalist-profil/530045?ref=Divena"><img class="size-full wp-image-1166" title="Minimalist Visitenkarte" src="http://rosa.pe/wp-content/uploads/2012/01/Preview_003.jpg" alt="Minimalist Visitenkarte" width="590" height="1110" /></a><p class="wp-caption-text">Minimalist Visitenkarte</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1171" class="wp-caption alignnone" style="width: 600px"><a href="http://graphicriver.net/item/edge-corporate-business-card-design/997359?ref=Divena"><img class="size-full wp-image-1171" title="Edge Business Card" src="http://rosa.pe/wp-content/uploads/2012/01/Edge-Business-Card-PREVIEW.jpg" alt="Edge Business Card" width="590" height="1898" /></a><p class="wp-caption-text">Edge Business Card</p></div>
<div id="attachment_1172" class="wp-caption alignnone" style="width: 600px"><a href="http://graphicriver.net/item/cubic-business-card/980223?ref=Divena"><img class="size-full wp-image-1172" title="green style Visitenkarte" src="http://rosa.pe/wp-content/uploads/2012/01/preview004.jpg" alt="green style Visitenkarte" width="590" height="1900" /></a><p class="wp-caption-text">green style Visitenkarte</p></div>
<p>&nbsp;<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Dies ist ein Beitrag von Divena.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[
       var gaJsHost = (("https:" == document.location.protocol) ? "https://ssl." : "http://www."); document.write(unescape("%3Cscript src='" + gaJsHost + "google-analytics.com/ga.js' type='text/javascript'%3E%3C/script%3E"));
// ]]&gt;</script><script type="text/javascript">// <![CDATA[
       try { var pageTracker = _gat._getTracker("UA-13013435-1"); pageTracker._trackPageview(); } catch(err) {}
// ]]&gt;</script></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Meine Tochter und der kleine Papagei Paco</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 00:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Divena Smought</dc:creator>
				<category><![CDATA[LEBEN IN PERU]]></category>
		<category><![CDATA[OFF TOPIC]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Papagei]]></category>
		<category><![CDATA[peru]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich heute nach langer Zeit mal wieder mein iPhone an meinen iMac anschloss lud dieser automatisch eine ganze Reihe Fotos ins iPhoto von deren Existenz ich gar nichts wusste (ich fotografiere nie mit dem Handy, daher habe ich auch nie geschaut ob Fotos drauf sind). Zu meiner Überraschung muss sich meine kleine Tocher (7 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich heute nach langer Zeit mal wieder mein iPhone an meinen iMac anschloss lud dieser automatisch eine ganze Reihe Fotos ins iPhoto von deren Existenz ich gar nichts wusste (ich fotografiere nie mit dem Handy, daher habe ich auch nie geschaut ob Fotos drauf sind).</p>
<p>Zu meiner Überraschung muss sich meine kleine Tocher (7 J.) das Handy geschnappt haben und hat in etwas ungewöhnlicher Weise ihre tiefe Freundschaft zu unserem kleinen Papagei Paco dokumentiert. Der Vogel begleitet sie fast ständig und ist anscheinend duldsamer als ich je gedacht hätte. Ich hatte meiner Tochter eigentlich streng verboten dem Tier irgendetwas anzuziehen oder in irgendeiner Form unsachgemäss zu behandeln. Aber anscheinend gefällt sich Paco in seiner Rolle, ich meine er kann ja fliegen und jederzeit abhauen, wenns ihm zu bunt wird &#8211; doch offensichtlich fand er es wohl ganz amüsant&#8230;</p>
<p>Interessant finde ich auch die kindliche Perspektive der Fotos, die natürlich keinen Qualitätsstandard halten können, aber so erfrischend unbedarft diese süsse Freundschaft dokumentieren. Wenn meine Tochter aus der Schule kommt begrüsst der kleine Papagei sie als erster, fliegt ihr auf die Schulter und kuschelt erstmal ein bisschen mit ihr&#8230;</p>
<p>Paco ist ein Loro de Cabeza Roja und stammt aus Ayacucho in Peru, dort leben diese süssen und sehr intelligenten Vögel in riesigen Schwärmen und fliegen gemeinsam täglich weite Strecken immer auf der Suche nach Nahrung (sehr zum Verdruss der dortigen Maisbauern&#8230;). Paco ist eine wundervolle kleine Persönlichkeit, sehr neugierig und verspielt, Sunny seine Schwester ist hingegen sehr schüchtern und sucht immer den Schutz der Amazone Coco, die entgegen anfänglicher Sorge sehr liebevoll zu den kleineren Papageien ist. Alles in allem mehrere ungewöhnliche Freundschaften, die zeigen dass Grösse und Art gar keine Rolle spielen&#8230; <img src='http://rosa.pe/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hier also die Fotos meiner Tochter:</p>
<div id="attachment_1138" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-1138" title="Eli_Paco_001" src="http://rosa.pe/wp-content/uploads/2011/12/Eli_Paco_001.jpg" alt="Eine innige Freundschaft" width="480" height="640" /><p class="wp-caption-text">Eine innige Freundschaft</p></div>
<div id="attachment_1139" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-1139" title="Eine innige Freundschaft" src="http://rosa.pe/wp-content/uploads/2011/12/Eli_Paco_003.jpg" alt="Eine innige Freundschaft" width="480" height="640" /><p class="wp-caption-text">Eine innige Freundschaft</p></div>
<div id="attachment_1140" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-1140" title="Eli_Paco_004" src="http://rosa.pe/wp-content/uploads/2011/12/Eli_Paco_004.jpg" alt="Eine innige Freundschaft" width="480" height="640" /><p class="wp-caption-text">Eine innige Freundschaft</p></div>
<div id="attachment_1141" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-1141" title="Unsere drei Papageien" src="http://rosa.pe/wp-content/uploads/2011/12/Eli_Paco_005.jpg" alt="Unsere drei Papageien" width="480" height="643" /><p class="wp-caption-text">Unsere drei Papageien</p></div>
<div id="attachment_1142" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-1142" title="Paco mit Hut" src="http://rosa.pe/wp-content/uploads/2011/12/Eli_Paco_006.jpg" alt="Paco mit Hut" width="480" height="643" /><p class="wp-caption-text">Paco mit Hut</p></div>
<div id="attachment_1143" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-1143" title="Paco die Diva" src="http://rosa.pe/wp-content/uploads/2011/12/Eli_Paco_007.jpg" alt="Paco die Diva" width="480" height="643" /><p class="wp-caption-text">Paco die Diva</p></div>
<div id="attachment_1145" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-1145" title="Fancy Paco" src="http://rosa.pe/wp-content/uploads/2011/12/Eli_Paco_009.jpg" alt="Fancy Paco" width="480" height="643" /><p class="wp-caption-text">Fancy Paco</p></div>
<div id="attachment_1146" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-1146" title="Paco Printemps 2011" src="http://rosa.pe/wp-content/uploads/2011/12/Eli_Paco_0010.jpg" alt="Paco Printemps 2011" width="480" height="643" /><p class="wp-caption-text">Paco Printemps 2011</p></div>
<div id="attachment_1147" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-1147" title="Dies ist kein Stofftier" src="http://rosa.pe/wp-content/uploads/2011/12/Eli_Paco_0011.jpg" alt="Dies ist kein Stofftier" width="480" height="643" /><p class="wp-caption-text">Dies ist kein Stofftier</p></div>
<div id="attachment_1148" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-1148" title="Auch Papageien lieben Mode" src="http://rosa.pe/wp-content/uploads/2011/12/Eli_Paco_0012.jpg" alt="Auch Papageien lieben Mode" width="480" height="643" /><p class="wp-caption-text">Auch Papageien lieben Mode</p></div>
<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[
       var gaJsHost = (("https:" == document.location.protocol) ? "https://ssl." : "http://www."); document.write(unescape("%3Cscript src='" + gaJsHost + "google-analytics.com/ga.js' type='text/javascript'%3E%3C/script%3E"));
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		<title>(Über)Leben zwischen Peru und Deutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 22:20:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Divena Smought</dc:creator>
				<category><![CDATA[LEBEN IN PERU]]></category>
		<category><![CDATA[ausgewandert]]></category>
		<category><![CDATA[auswandern]]></category>
		<category><![CDATA[leben in peru]]></category>
		<category><![CDATA[peru]]></category>
		<category><![CDATA[peruaner]]></category>
		<category><![CDATA[peruanisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor ich nach Peru ging hatte ich mir vorgestellt, dass es dort viel einfacher werden würde, weniger teuer, keine Steuererklärung mehr, nicht mehr 570,-€ für die Krankenversicherung und 420,- für den Kindergarten zahlen müssen und eine Vollzeit Haushaltshilfe haben, eine schöne Wohnung etc. und gutes Essen. Irgendwie konnte ich mir damals nicht vorstellen, dass es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor ich nach Peru ging hatte ich mir vorgestellt, dass es dort viel einfacher werden würde, weniger teuer, keine Steuererklärung mehr, nicht mehr 570,-€ für die Krankenversicherung und 420,- für den Kindergarten zahlen müssen und eine Vollzeit Haushaltshilfe haben, eine schöne Wohnung etc. und gutes Essen. Irgendwie konnte ich mir damals nicht vorstellen, dass es da auch Schattenseiten geben könnte, bzw. dass gewisse einfache Dinge sich als schwerwiegender herausstellen, als ich vorher vermuten hätte.</p>
<p>Lima ist eine riesige, riesige Stadt &#8211; 7 Millionen Einwohner und täglich werden es mehr &#8211; der Verkehr hier ist grausam und die Luftverschmutzung sehr hoch, nicht nur durch die Abgase sondern auch durch den feinen braunen Staub der durch die umliegenden Berge in die Stadt hinein geweht wird und alles mit einer dünnen Staubschicht überzieht. </p>
<p>Wir haben eine schöne Wohnung in Surco, nahe dem Ovalo Higuereta wo auch die Schule meiner Tochter ist. Ich habe eine Empleada, die einen Grossteil der Hausarbeit <del>in einem schnelckenartigen Tempo</del> erledigt und kochen tue ich in der Regel selbst. Und da liegt auch schon der erste grosse Haken &#8211; man kann sich vorher nicht vorstellen wie sehr man irgendwann z.B. all die leckeren Süssigkeiten vermisst, die man in Deutschland ohne Probleme überall kaufen kann. Zum Glück bin ich kein Schokoladenfan, denn die hiesige Schokolade schmeckt ungefähr so wie die aus der DDR damals (graus) und auch wenn es bereits ein schmales Sortiment an Haribo gibt ist es leider recht teuer eine Tüte Gummibärchen zu kaufen (kostet 13 Soles), so dass ich es uns nur selten gönne.<br />
Abgesehen von den Süssigkeiten gibt es hier auch kaum Tiefkühlfertigprodukte (auf die ich früher zwar selten aber hin und wieder schon gern mal zurückgegriffen habe). Bei den Milchprodukten sieht es ähnlich düster aus, es gibt nur so eine dünnflüssige Art Sahne (mit der man keine anständige Sosse ohne vverdicken hinbekommt), keinen Schmand oder saure Sahne, kein Creme fraiche, keinen richtigen Joghurt, keinen Quark, keine ungesalzene Margarine (habe alle durchprobiert), richtige Butter ist viel zu teuer und wenigstens gibt es normale Milch. Wobei die Peruaner aber allen ernstes Dosenmilch bevorzugen und behaupten die währe gesünder und leckerer als frische Vollmilch, selbst kleine Babys bekommen nichts anderes.<br />
Manchmal wünschte ich ein real-Markt aus Deutschland käme aus der Luft geflogen und ließe sich direkt neben unserem Haus hier nieder&#8230; <img src='http://rosa.pe/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein anderes Problem ist die stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit, da ich selbst hier nur flatternden Herzens Auto fahre (und schon gar nicht zur Höllenzeit, wenn sich die Autos chaotisch kreuz und quer auf den breiten Strassen drängen und ich niemals wüsste wie ich da lebend wieder herauskäme) läuft es darauf hinaus, dass ich Taxi fahren muss und das ist ein gewisses Sicherheitsrisiko. Mich haben in der Hinsicht schon haarsträubende Geschichten erreicht, so dass ich nur im Notfall Taxi fahre. Dadurch sind wir (meine Tochter und ich) fast nur zu hause und bewegen uns höchstens zum Einkaufen weg und jetzt da ich im Bett bleiben muss ohnehin gar nicht mehr.</p>
<p>Ein weiteres Manko ist sicherlich auch insgesamt die soziale Isoliertheit hier, abgesehen von ein paar spärlichen Kontakten zu anderen deutschen Eltern und der peruanischen Familie meines Mannes (die zwar sehr liebenswürdig sind mit denen mich aber leider nicht sonderlich viel verbindet, denn belangloser Smalltalk war noch nie mein Ding und die allgemeinen Klatschgeschichten finde ich ungefähr so interessant ist wie das Liebesleben londoner Pflastersteine). Mir fehlen meine besten Freundinnen und Freunde sehr, meine Schwester und ihre Kleinen und natürlich meine Eltern. Mit der Zeit wächst die Sehnsucht auch noch mehr als dass sie abnimmt. Natürlich skypen wir regelmässig aber das ist nicht dasselbe. Dies ist ein Aspekt an den ich vorher kaum gedacht habe und den ich nur jedem ans Herz legen will, der sich mit dem Gedanken trägt seine Heimat eine längere Zeit zu verlassen&#8230;</p>
<p>Ich mag die Peruaner gern, sie sind chaotisch, temperamentvoll, teilweise zwar schroff und unhöflich und man sollte gut auf der Hut sein nicht ausgenutzt zu werden, aber sie können auch herzlich und lustig sein und sehr charmant (wenn es darauf ankommt). Leider sind sie nicht so geradeheraus, wie man es als Europäer eher gewohnt ist und etwas zu sehr auf ihren Vorteil bedacht, aber wenn man das weiss kann man dies schnell erkennen und entsprechend damit umgehen. Angesichts der sehr harten Lebensbedingungen und der fragwürdigen Doppelmoral der katholisch spanischen Kirche kann ich es auch niemandem verübeln. Im Gegenzug muss ich oft gegen Misstrauen, Neid, Eifersucht, üble Gerüchte und dergleichen ankämpfen, was mir weit weniger gefällt und aus diesem Grund habe ich den Kontakt zur Familie sehr stark eingeschränkt. </p>
<p>Was mich auch ziemlich nervt ist die grobe Art der Anmache die ich als blonde Frau oft ertragen muss und die mich höchstens agressiv macht, denn ich weiss sehr wohl, dass es nicht um mich selbst geht sondern um das Klichee dass ich für die Männer hier zu verkörpern scheine.<br />
Wie oft ich wohl schon &#8220;Barbie&#8221;, &#8220;muñequita&#8221; (Püppchen) gehört habe oder &#8220;Gringa bonita&#8221;? Urgs. Als mit meinen 37 Jahren würde mir in Deutschland wohl sicher niemand mehr hinterher pfeifen&#8230; Was denken die sich denn eigentlich dabei? dass ich ihnen im Supermarkt in den Arm falle und ihnen eine Telefonnummer gebe? LOL Also das ist auf jeden Fall etwas, dass nervt und an das ich vorher niemals gedacht hätte. </p>
<p>Ich dachte vorher auch, dass die Peruaner kinderieb seien, da die Familien hier oft sehr kinderreich sind, aber leider war auch das ein grosser Irrtum. Hier ist es noch üblich, dass die Kinder mit speziellen geflochtenen Gerten, Gürteln oder einfach der flachen Hand gezüchtigt werden und das nicht zu knapp (sogar auch in der Schule). Kinder haben zu gehorchen wie Hunde und den Erwachsenen unterwürfigen Respekt zu zollen. Eine peruanische Familie ist streng hierarchisch strukturiert und die Kinder haben sich vollkommen unterzuordnen. Ähnlich wie es in Deutschland um die Jahrhundertwende gewesen sein muss. </p>
<p>Da ich selbst vollkommen gegensätzlich erzogen wurde und eine überzeugte Anhöngerin progressiver Erziehungsmethoden basierend auf Liebe und Zuwendung bin (meine lieblings Buchempfehlung dazu: Jean Liedloff &#8220;Auf der Suche nach dem verlorenen Glück&#8221;) und ich meine Tochter zu Selsbtündigkeit und charkaterlicher Stärke erziehe &#8211; ecken wir hier dadurch natürlich sehr oft an. Meine Tochter reagiert nicht auf einen rüden Befehlston und hinterfragt auch gerne mal was, manchmal zickt sie auch ein bisschen rum (sie ist erst 7) und das führt dann zu grossen Diskussionen im peruanischen Familienkreis wo soetwas ja nicht einfach so geduldet werden kann. Meine Tochter gilt hier als verzogen, trotzig und unumgänglich. Dabei ist sie ein sehr aufgeschlossenes, intelligentes und waches Kind, das gern mithilft (wenn sie nett gefragt und nicht angeschrien wird) und alles und jedes wissen will. Sie malt gern und bastelt sehr kreative Sachen und kommt in der Schule bestens mit und hat viele Ideen und ist sehr tierlieb (wir haben drei kleine Papageien um die sie sich rührend kümmert). Der Humboldt-Schule ist dies allgemeine Erziehungsproblem bewusst und manchmal werden die peruanischen Eltern zu speziellen Informationsabenden eingeladen wo es um eine gewaltlose und moderne Erziehung geht. </p>
<p>Ich glaube diese strenge Form der Erziehung und die frühe Unterdrückung besonders der Mödchen wirkt sich extrem nachteilig auf das gesamte Leben aus. Nicht nur die fehlende Bildung ist ein Problem sondern auch die Grundstruktur der peruanischen Gesellschaft &#8211; es fehlt an echtem Unternehmertum und an Selbständigkeit der Mitarbeiter. Hier ist es vollkommen normal, dass die Leute noch mit 30-40 unter dem Dach der Eltern wohnen und sich diese in alles und jedes einmischen und die (schon erwachsenen) Kinder entsprechend zu gehorchen haben&#8230; Wie soll daraus ein wirtschaflicher Aufschwung entstehen? Ich bin weder Ökonom noch Anthropologe &#8211; aber ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass es ein Volk höchst uneigenständiger Menschen jemals wirklich aus der Misere heraus schaffen wird, denn an den Resourcen kann es nicht liegen &#8211; kaum ein Land ist so üppig damit gesegnet wie Peru. Die Leute arbeiten zwar viel aber vollkommen uneffektiv, langsam und ohne System und ohne jedes Nachdenken. Nebenan ist eine Baustelle auf der ungefähr 30 Leute arbeiten und manchmal beobachte ich den Fortgang und was ich sehe ist ein unorganisierter Haufen bei dem die eine Hand nicht weiss was die andere tut&#8230; Das 10-Apartment-Haus wird erst in einem Jahr fertig sein heisst es und ein Jahr bauen sie schon daran herum&#8230; Das sagt doch schon so ziemlich alles. </p>
<p>Meine Haushälterin hat sich inzwischen zum Glück abgewöhnt mich bei allem und jedem zu fragen, aber das wofür sie 9 Stunden braucht würde ich locker in 4 schaffen, unser 3 Personen-Haushalt (den ich früher nebenher zu meiner eigentlichen Arbeit gemacht habe) überfordert sie schon so ziemlich und sie fragt immer ob wir nicht noch jemanden einstellen wollen für die Wäsche (wir haben eine Waschmaschine und Trockner). </p>
<p>Wenn man hier auf deutschem Standard leben will, dann ist es auf jeden Fall mindestens genauso teuer wie in Deutschland. Einen entscheidenden Vorteil habe ich durch den Standort allerdings, ich muss keine deutschen Steuern mehr abführen und hier zahle ich nur ein Bruchteil dessen was ich in Deutschland hatte zahlen dürfen. Insofern habe ich die Kosten lang wieder heraus&#8230;</p>
<p>Alles in allem sollte es nicht nur eine Kostenfrage sein wenn man daran denkt in ein anderes Land zu ziehen &#8211; man sollte sich ferner gründliche Gedanken über die dortige Lebenssituation machen, über die Mentalität der Leute, die Arbeitsbedingungen etc. &#8211; auch wenn dies sicherlich vorher nur schwierig absehbar ist. Wichtig ist auch denke ich, dass man sich dort nicht gleich zu sehr bindet (durch Hauskauf, Heirat, Arbeitsvertrag oder irgendwelche Investitionen) sondern in dem Land seiner Wahl erstmals nur &#8220;auf Probe&#8221; lebt und schaut wie man so zurecht kommt. Auf jeden Fall sollte man ein gutes finanzielles Rückhaltepolster mitbringen, besonders in Ländern in denen es keine soziale Absicherungen gibt&#8230;</p>
<p>Auf jeden Fall ist es aber eine interessante und bereichernde Erfahrung im Ausland zu leben und ich hätte gut Lust nun in ein anderes Land zu ziehen &#8211; ein etwas westlicheres vielleicht wie z.B. USA, Australien oder Neuseeland. Aber jetzt bekommen wir erstmal noch einen Nachwuchs und da muss ich wohl doch andere Prioritäten setzen&#8230; <img src='http://rosa.pe/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_1124" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><img src="http://rosa.pe/wp-content/uploads/2011/11/IMG_0125.jpg" alt="Peru" title="Peru" width="640" height="400" class="size-full wp-image-1124" /><p class="wp-caption-text">Eine Sicht auf die ärmeren Barrios in den Berghängen Limas</p></div>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Dies ist ein Beitrag von Divena.<br />
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<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[
       var gaJsHost = (("https:" == document.location.protocol) ? "https://ssl." : "http://www."); document.write(unescape("%3Cscript src='" + gaJsHost + "google-analytics.com/ga.js' type='text/javascript'%3E%3C/script%3E"));
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       try { var pageTracker = _gat._getTracker("UA-13013435-1"); pageTracker._trackPageview(); } catch(err) {}
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