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Eliminieren, Deligieren und mit dem eigenen Einkommensbaum unabhängig werden

Da ich zur Zeit im Bett liegen muss – ich bin im 2.Monat und darf aufgrund von Komplikationen leider für die nächste Zeit das Bett erstmal nicht verlassen – habe ich mich aus diesem Anlass zwangsweise wieder der Frage des effektiven Eliminierens und Deligierens zugewendet und der Frage einen soliden Einkommensbaum für mich zu erschaffen der meine Familie und mich auch in den Zeiten zu ernähren vermag in denen ich nur sehr eingeschränkt einsatzfähig bin.

Zum Glück geht jetzt mein Laptop wieder und ich kann das Allerdringendste von meinem neuen Arbeitsplatz aus erledigen…

Als Frau und jetzt noch als werdende Mutter werde ich natürlich sehr schnell in die ewig selbe Ecke abgeschoben, nämlich der der fürsorglichen Mutter und Hausfrau. Das war noch nie mein Fall und damit kann ich mich ganz allgemein auch nicht abfinden – reduziert zu werden auf ein irgendein überkommenes Klischee, das nichts mit mir zu tun hat und auf das ich mich nicht beschränken lassen möchte.
Damit ich trotz meiner Verpflichtungen und meinem jetzigem gesundheitlichem Handikap beruflich erfolgreich sein kann liegt praktisch gesehen in drei Aufgaben: Eliminieren und Deligieren und ein Produkt entwickeln.

Deligieren

Den lästigsten Part des gängigen Klischees einer Frau habe ich schon vor langer Zeit in die Hände einer beflissenen Haushälterin gelegt deren fürsorgliches und einfaches Gemüt für diese Zwecke genau passend sind. Der vierfachen Mutter und Witwe helfe ich mit einem für peruanische Begriffe fürstlich bezahltem Haushälterinjob ihre Familie über Wasser zu halten und hin und wieder einem kleinen (nie zurückbezahlbaren) „Kredit“ aus der Not. Damit habe ich die lästigen Alltagspflichten der Hausfrau wegdeligiert und alle sind zufrieden (besonders ich). Hausarbeit ist eine undankbare Form der Arbeit bei der nur gesehen wird, wenn sie nicht verrichtet wurde anstelle wenn sie korrekt gemacht wurde und alles sauber glänzt und blitzt. Ich glaube ich würde eher kellnern gehen und davon eine Haushälterin bezahlen und auf diese Weise ein permanent sauberes und aufgeräumtes Haus zu garantieren. Ich kann nur jedem empfehlen ebenso zu verfahren, es rechnet sich ohnehin in dem Moment da man den eigenen Stundenlohn einkalkuliert, der bei jedem Selbstständigen sicher höher liegen dürfte. Manche legen viel Wert auf ein chickes Auto und zahlen dafür monatlich wahnsinnig hohe Raten – dann doch lieber eine Haushälterin bezahlen und Strassenbahnfahren – denn Zeit ist der grösste Luxus!

Eliminieren

Wie man erfolgreich Zeitfallen vermeidet und alles Überflüssige eliminiert habe ich hier schon eingehend beschrieben. Interessanter wird es allerdings wenn man sich anschließend dem Part des Deligierens zuwendet und damit das Parkett eines echten Entrepreneurs beschreitet.

Outsourcen

Im Prinzip kann so gut wie jede Aufgabe und Tätigkeit, die Sie selbst ausüben auch jemand anderes an Ihrer Stelle für Sie tun. Natürlich sind Sie einzigartig und in Ihrem Job der/die Beste, aber objektiv betrachtet könnten mindestens 80% Ihrer täglichen Aufgaben auch andere für Sie übernehmen. Das beste Beispiel dafür dürfte wohl Hawkins sein, der aufgrund seiner extremen körperlichen Behinderung nur durch die Hilfe anderer leben und arbeiten konnte. Seine Bücher schrieb er nie selbst, er lieferte die Ideen dafür und das „Gerüst“ – er führte seine Gohstwriter genau an was und wie sie zu schreiben hatten, mehr nicht. Sein komplettes Leben hat er also (notgedrungenermassen) outgesourced – ein meisterhaftes Beispiel für Effizienz und Genius.
Beim Deligieren geht es darum sich von allen zeitraubenden Tätigkeiten zu befreien um sich selbst auf das wirklich Wesentliche konzentrieren zu können um auf dieser Ebene zur Höchstleistung auflaufen zu können – sozusagen nur die Essenz Ihrer Arbeit/Geistesarbeit/Kreativität zu produzieren, die durch die Arbeit Ihrer Helfer so aufbereitet und weiterverarbeitet wird, dass es ein rundes Ganzes ergibt, dass alle zufriedenstellt und Sie selbst nur einen Bruchteil Ihrer Kraft kostet.

Werden Sie ein Teamplayer

Die erfolgreichsten Menschen sind erfahrene und besonnene Teamplayer, schulen Sie also Ihre Fähigkeit im Team zu arbeiten und zu denken und die Potentiale Ihrer Mitarbeiter zu erkennen und möglichst passend einzusetzen. Lernen Sie in die Arbeit anderer zu vertrauen und darin, dass Sie einen Teil Ihrer Verantwortung an Ihre „Untergebenen“ deligieren können. Auf diese Weise schaffen Sie sich kostbaren Freiraum und eliminieren eine ganze Menge an potentiellen Stressherden, die Sie bedrücken und zurückwerfen könnten.
Dies klingt Ihnen zu theoretisch?

Die Grenzen der Festanstellung

Dann muss ich wohl etwas weiter ausholen – Ich war (wie wohl so ziemlich jeder Designer) in einer Werbagentur angestellt und arbeitete mich von Deadline zu Deadline, Präsentation zu Präsentation und es gab immer wieder neue Aufträge und Aufgaben zu meistern, es war eine sehr arbeitssame Zeit (ich kam selten vor 22.00 h nach hause) und ich stellte dabei vor allem eines fest, ich machte durch meine Arbeit andere reich, aber nicht mich selbst auch wenn ich verhältnismässig sehr gut bezahlt wurde hatte ich niemals die Chance mein Salair in irgendeiner Form aufzubessern – es sei denn durch eine klassische Gehaltserhöhung – die aber nicht viel gebracht hätte, da ich mit meiner schlechten Steuerklasse nicht viel davon gsehen hätte. Ich hatte mich mit viel Fleiss und Ehrgeiz auf die Stelle des Creatice Directors in einer angesehenen Agentur hochgearbeitet, aber dies war mir nicht genug, doch mehr zu erreichen schien jedoch aussichtslos. Meine trüben Zukunftsgedanken änderten sich in dem Momnt als ich meiner ehemaligen Kommilitonin Julia über den Weg lief und sie über ihren Werdegang befragte (sie gehörte zu den eher schlechten meines Semesters). „Ich bin Autorin“ gab sie knapp zur Antwort. „Ach ja?“ Fragte ich ungläubig „und was verdient man als Autorin?“ Sie musterte mich mit zusammen gekniffenen Augen, abwägend ob sie mir die Wahrheit sagen sollte oder nicht und sagte dann langsam und bedächtig, jede Silbe auskostend: „Ich verdiene ungefähr 8.000 netto im Monat – mal mehr mal weniger!“

Dieser einfache Satz hatte damals in mir eine initialzündung bewirkt und Julia hatte mir den Weg gewiesen, dass es auch andere Möglichkeiten gibt Geld zu verdienen, jenseits von Festanstellung und reiner Dienstleistung. Das Geheimnis ist nicht nur das effektive Eliminieren und Deligieren sondern auch den Weg dahin zu finden ein Produkt zu schaffen, dass die Möglichkeit bietet in mehrfacher Hinsicht daran zu verdienen – der „Einkommensbaum“ mit weitverzweigten Ästen verschiedener Einkommensmöglichkeiten.

Wettbewerbsvorteil durch Outsourcing

Ich habe mich dann später selbstständig gemacht und umfassende Dienstleistungen im Webdesignbereich angeboten, die ich in Teilen nach Indien, Pakistan und China outsourcste und auf diese Weise eine sehr viel grössere Gewinnspanne erzielte und dabei meine Konkurrenten allesamt unerbieten konnte, die auf teure deutsche Teams angewiesen waren. Dies entwickelte sich eine Zeitlang gut, aber alles lief immer nur über mich und ich war sozusagen das Nadelöhr durch das alles hindurch musste und entsprechend stressig konnte dies auch werden. Über diese Arbeit lernte ich auch einige angloamerikanische Internetmarketer kennen und entwickelte für oder mit ihnen ihre Produkte und bekam einen tieferen Einblick in die Funktionsweisen des reinen Internetbusiness. Ich lernte, dass targetierter Traffic, die Liste, passende JV-Partner und eine möglichst gut konvertierende Squeezepage und einem qualitativ hochwertigem Infoprodukt (in genau dieser Reihenfolge) der Schlüssel zum Erfolg im Internet sind.

Auf der Basis dieser Erkenntnis habe ich mich tiefer in die Mysterien von SEO und Trafficmethoden eingearbeitet und mehrere eigene Infoprodukte entwickelt, die ich unter dem Namen verschiedener grosser Internetmarketer unter anderem Kim Roach und Lee Mcintyre publizierte (selbst bei nur 20% Gewinnbeteiligung war es doch ein sehr guter Verdienst).

Den Einkommensbaum aufbauen

Zur Zeit gehe ich noch einen Schritt weiter und arbeite daran mit verschiedenen Experten auch deutsche Infoprodukte für bestimmte Nischen zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Ich tue dazu nichts weiter als das Konzept vorzugeben, die inhalte schreiben zu lassen, sogar das Design der Squeezepages und die Verkaufstexte mache ich nicht mehr selbst. Am Ende werde ich das Produkt in den Affiliatenetzen und über PPC Werbung bewerben und daran verdienen. Vollkommen egal also ob ich gerade im Bett liege und selbst nicht viel tun kann oder später die meiste Zeit mit meinem Baby beschäftigt sein werde… Es scherrt dann schlicht niemanden! Die wenigen, die nicht damit klarkommen, dass ich ab jetzt nur noch sehr eingeschränkt arbeiten kann haben sich ohnehin sofort von mir verabschiedet, da trennt sich dann schnell die Spreu vom Weizen und es zeigt sich auf wen ich auch sehr gut verzichten kann…

Ich kann Ihnen nur raten über Ihren eigenen Einkommensbaum nachzudenken, ein Produkt zu entwickeln, sei es nun physischer oder immaterieller Natur und sich eine profitable Nische zu suchen und mit etwas Geschick und Einfallsreichtum zu besetzen. Bei der Unternehmensgründung von heute ist weniger das Kapital gefragt als vielmehr die Konzeptkreativität!

Eleminieren, fokussieren und AKTION! Wie Sie den alltäglichen Ballast loswerden und wirklich effektiv werden.

Schon seit langer Zeit überlege ich zu diesem Thema etwas zu schreiben. Die meisten fragen „was kann ich tun um online erfolgreich zu werden?“, aber ich denke die Frage müsste eigentlich lauten „Was sollte ich komplett sein lassen und wie kann ich die gewonnene Zeit sinnvoll für meinen Erfolg nutzen?“
Das Internet ist nur ein Medium, ein Marktplatz wenn man so will mit seinen eigenen Regeln und Gesetzen, die sich aber gar nicht so sehr vom „Real Life“ unterscheiden. Das Interessante an diesem Markt ist nur, dass man nicht von geografische Gegebenheiten abhängig ist sondern prinzipiell (in den entsprechenden Sprachen versteht sich) die ganze Welt erreichen kann.
Der wichtigste Faktor für Ihren Erfolg sind allerdings Sie selbst! Je effektiver und zielgerichteter Sie arbeiten können desto erfolgreicher werden Sie auch sein. Der Erfolg ist nichts, dass einfach vom Himmel fällt oder durch simple Tricks herbeizulocken wäre, auch wenn der Traum vom Lottogewinn (so unglaublich utopisch er auch ist) ganz urtypisch menschlich zu sein scheint und viele „Geld-schnell-reich“ Produkte aus genau dieser Hoffnung grossen Profit machen.

Das Geheimniss wirklich erfolgreicher Menschen ist vielmehr, dass sie es gelernt haben ihre Zeit höchst effektiv zu nutzen – in manchen Fällen ihren Output um ein zwanzigfaches zu steigern. Dabei geht es aber nicht unbedingt darum mehr zu tun oder härter zu arbeiten (manche arbeiten tatsächlich sogar weit weniger), sondern darum sich auf das wirklich Wichtige und Wesentliche zu konzentrieren und umzusetzen und alles beiseite zu lassen, dass keinen Nutzen und kein Leben in sich birgt.

Als Kind einer übervollen Informationsgesellschaft werden wir an allen Ecken und enden mit Informationen überhäuft, wir sind ständig online, ständig telefonisch erreichbar, Emails und SMS erhalten wir unmittelbar – wir sind in Echtzeit mit den Geschehnissen überall in der Welt verknüpft – via Internet, Zeitung, Fernsehen und wir updaten unseren Status in Facebook stündlich… Ok das mag vielleicht etwas überzeichnet sein, aber es zeigt, wie einfach es für uns ist ständig mit irgendetwas beschäftigt zu sein ohne tatsächlich etwas zu tun, zu produzieren oder für uns relevante Entscheidungen zu treffen. Facebook allein verursacht Unternehmen weltweit einen Millionenschaden allein durch die Tatsache dass die Angestellten während ihrer Arbeitszeit facebooken und in dieser Zeit eben nicht arbeiten.

Noch schlimmer trifft es diejenigen, die versuchen sich online ein Busines auzubauen und Stunden und Stunden auf der Suche nach dem „Goldenen Gral“ der ultimativen Weisheiten zum Onlinerfolg verbringen und dabei Ebooks, Kurse und Informationprodukte konsumieren, die ihnen zwar verschiedene Einsichten und thoretisches Wissen näher bringen aber mehr auch nicht, die initiale Zündung fehlt. Die wenigsten schaffen den Schritt weg vom reinen Konsumieren hin zum Machen, daran Arbeiten und dann auch tatsächlichen Erfolg zu haben!

Wichtiger als das was Sie tun sollten ist im Prinzip das was Sie nicht tun sollten, bzw. womit Sie aufhören sollten.
Dieser Part ist die eigentliche Vorraussetzung für jede Art von Erfolg: das „Elimieren“, die Beseitigung des Überflüssigen – und das bitte so konsequent wie nur möglich!

Eliminieren

Eliminieren klingt zunächst negativ und nach Verlust, aber in diesem Fall geht es nur darum sich von schlechten oder zeitraubenden Aktivitäten zu lösen und auf diese Weise den alltäglichen Ballast abzuwerfen.
Das ökonomische Grundprinzip fusst auf einem Verhältnis (auch bekannt als Paretoprinzip) von 80/20, d.h. dass 80 % der Ergebnisse in 20 % der Gesamtzeit eines Projekts erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse verursachen die meiste Arbeit (tatsächlich klafft dieser Wert sogar meistens noch weiter auseinander – bis zu 90/10). Es gilt also möglichst die 80% der Aktivitäten, die unproduktiv sind, zu ermitteln und weitestgehend zu eliminieren.

Wenn Sie sich ein Bild von Ihrem typischen Tagesablauf machen, welche Dinge fallen Ihnen zuerst ein, mit denen Sie sich jeden Tag eine längere Zeit (sinnlos) beschäftigen? Legen Sie eine Punkte-Liste an und gehen Sie jeden Punkt durch und überlegen Sie dazu wie er entweder ganz zu eliminieren wäre oder aber erheblich zu verkürzen oder mit anderen Punkten zusammen zu fassen wäre.

Typische Zeitfresser sind z.B.:

Zeitung/News lesen oder Nachrichten gucken

(es reicht im Prinzip aus nur die Überschriften zu überfliegen – verordnen Sie sich mal drei Tage Informationsdiät und Sie werden merken Sie verlieren nichts dabei gewinnen aber erheblich an Zeit).

– Mehrmals täglich Emails lesen und beantworten

ist eine Aufgabe, die Sie immer wieder ablenkt und gedanklich aus der Arbeit herausholt. Mein Tipp: Stellen Sie Ihr Emailprogramm so ein, dass es z.B. nur abends um 17.00 h Ihre Emails empfängt und arbeiten Sie diese dann auch erst konzentriert ab. Informieren Sie Ihre Kollegen und Freunde, dass Sie Ihre Emails nur einmal täglich abrufen und nichts ist in der Regel so eilig und wichtig, dass es nicht auch bis 17.00 h warten könnte gelesen zu werden. Warum 17 Uhr? Nun dann haben Sie in der Regel Ihr Tagespensum bereits geschafft und können sich ruhigen Gewissens Ihren Emails widmen. Ich gehe soweit nur einmal die Woche in meinen privaten Emailaccount zu schauen.

– Meetings, Treffen und Telefongespräche

diese so weit es geht verkürzen oder ganz eliminieren (bevor Sie in ein Meeting gehen stellen Sie sicher, dass alle üner die Inhalte schon vorher informiert sind und das Meeting selbst nur der gemeinsamen (kurzen) Entscheidungsfindung dient, genauso lassen sich Kundengespräche und Arbeitstreffen drastisch reduzieren, wenn Sie z.B. online einsehbare Worksheets (z.B. Googledocs) benutzen, die alle Beteiligten jederzeit über den Projektstand informieren und die Möglichkeit für Feedback und Kommentare bieten – das erspart schon so manches zeitraubende Treffen! Genauso auch Telefongespräche – weisen Sie ihren Gesprächspartner zu Beginn des Anrufs einfach freundlich darauf hin, dass Sie nur wenig Zeit haben und bitten Sie ihn gleich zum Grund seines Anrufs zu kommen… Smalltalk ist eine feine Sache – aber so ziemlich überflüssig!
– ziellos im Internet surfen, soziale Netzwerke durchsehen oder seinen Status in Facebook updaten. Gerade das ziellose surfen im Internet bietet eine Fülle an tollen Informationen, die einen aber in der Regel (da selten wirklich zielgerichtet gesucht) nicht wirklich weiterbringen sondern sehr viel eher von dem ablenken, was wir eigentlich tun sollten. Genauso verhält es sich mit Facebook & Co – sicher ist es interessant zu sehen und lesen was die Freunde und Verwandten so machen – aber ist das wirklich wichtig? Wohl kaum!

– tägliche Aufgaben wie einkaufen, putzen, waschen

Fassen Sie unliebsame Aufgaben am besten zusammen (nicht jeden Tag einkaufen gehen sondern ein- bis zweimal die Woche und das Essen einmal die Woche für die ganze Woche planen – das geht einfacher als man denkt und erspart wirklich eine Menge Arbeit (und auch Geld!). Putzen und Waschen sind Dinge, die müssen leider täglich verrichtet werden und machen auch kaum Spass (daher werden Sie wahrscheinlich genauso wie ich dazu neigen sie vor sich her zu schieben, besser Sie machen das wichtigste gleich morgens früh! Es ist psychologisch sehr viel befreiender die unangenehmsten Arbeiten zuerst zu machen, das hat zwei Vorteile 1. sind Sie froh es schon hinter sich zu haben und 2.Werden Sie nicht anfangen die Zeit mit anderen „sehr viel wichtigeren“ Dingen auszufüllen nur um sich selbst die Entschuldigung dafür zu liefern die Hausarbeit später zu machen… Also überlisten Sie Ihre Selbstüberlistung und werden Sie effektiver! Noch ein Schritt weiter ist es einfach eine Haushaltshilfe für diese unliebsame Arbeit einzustellen (so wie ich ;)).

– Kindererziehung

Etwas anderes ist es ständig ein Kind um sich zu haben (wie die meisten Mütter und Väter die von zuhause aus arbeiten) und dass Ihre Zeit und Aufmerksamkeit zu recht beansprucht – was nicht selten dazu führt, dass jedes „MAMAAAAA!“ einen unliebsam aus der vollen Konzentration reisst und die erste Reaktion ein unverdienter Anschnauzer dem Kind gegenüber ist (ja wir sind auch nur Menschen). Bei kleinen Kindern unter 5 empfehle ich auf jeden Fall ein Aupairmädchen oder einen Ganztageskindergarten (bis 16.00 h mindestens) oder eine gerechte Zeiteinteilung mit dem Partner sofern möglich. Auch bei einem Kind geht es nicht unbedingt darum möglichst viel Zeit miteinander zu verbringen (auch wenn dies natürlich wünschenwert wäre) sondern vielmehr darum eine Zeit des Tages für „Quality Time“ mit Ihrem Kind zu reservieren – eine Stunde oder zwei, die Sie ausschließlich mit Ihrem Kind verbringen und etwas gemeinsam mit ihm machen (basteln, zum Spielplatz gehen, vorlesen, musizieren etc.) Sie werden merken wie Ihr Kind sich auf diese feste Zeit des Tages freuen wird und es mit der Zeit auch verstehen wird, dass Sie die übrige Zeit mit anderen Dingen beschäftigt sind und nicht so viel Zeit für seine Belange haben. Meine Tochter ist jetzt sieben und kommt schon sehr gut mit unserer Zeiteinteilung klar – auch wenn ich die meiste Zeit des Tages arbeite weiss sie, dass ich dann ab 17.00 h nur für sie da bin und hebt sich ihre Fragen und Sachen, die sie gern mit mir machen will für diese Zeit auf (die für sie auch extrem wichtig ist). Ich denke auf diese Weise bekomme ich sehr viel von meiner Tochter mit und sie lernt auch, dass Mama andere Dinge tun muss und nicht immer gestört werden darf. Ich will an dieser Stelle aber nicht noch weiter auf das grosse Thema Kindererziehung eingehen, ich bin nur eine Mutter, die zuhause arbeitet und ich habe festgestellt, dass wir trotz allem Goodwills einfach ein paar Regeln brauchen um es für uns beide, meine Tochter und mich einfacher zu machen – ohne dass eine von uns darunter leiden muss und ich nicht ständig beim arbeiten gestört werde…

Das sind so ein paar typische Beispiele, wie man seine Zeit effektiver einteilen und nutzen kann.

Der nächste Schritt heisst

Fokussieren

Jede Aktion braucht einen Plan, eine Idee und die absolute Hinwendung um erfolgreich zu sein. Sicherlich haben Sie schon so manchen Kurs zum online Geld verdienen gelesen – was davon haben Sie bisher aber tatsächlich umgesetzt und angewendet? Was hat Sie davon abgehalten wirklich aktiv zu werden? Ich denke Ihnen geht es da wahrscheinlich wie vielen hundert anderen – Sie wissen nicht wie Sie anfangen oder worauf Sie sich von alle den Möglichkeiten nun konzentrieren sollen. Des Rätsels Lösung? Entwerfen Sie für sich selbst einen Plan, schreiben Sie auf was Sie gerne erreichen möchten und in welcher Zeit (träumen Sie dabei ruhig ein bisschen), dann schreiben Sie dazu, was Sie dafür tun müssen um dies auch tatsächlich zu erreichen. Für mich ist es z.B. einfacher in Tagessätzen zu rechnen, wenn ich eine bestimmte Summe am Tag erreicht habe bin ich auf der sicheren Seite… Wenn Sie eine Webseite oder ein Produkt haben oder eine Dienstleistung anbieten errechnen Sie wie hoch Ihre Werbeeinnahmen sein müssten, wie viel Sie verkaufen müssten oder wie hoch Ihr Stundensatz sein müsste um das zu erreichen, was Sie sich wünschen. Solche einfachen Rechnungen sind schon sehr viel wert und die Grundlage Ihrer Arbeit.
Das einmalige, schnelle Geld sollte allerdings besser nicht Ihr Ziel sein, sondern die Nachhaltigkeit und das Ziel ein Projekt aufzubauen, dass Sie langfristig ernährt und von dem Sie gut leben können – möglichst unabhängig von Krisen und irgendwelchen Arbeitgebern. Das wichtigste ist es aber diesen Plan auch wirklich in die Tat umzusetzen, dabei zu bleiben und so lange daran durch „Try and Error“ herumzufeilen bis er auch wirklich tragbar und erfolgreich wird. Dies erreichen Sie entweder in dem Sie schon erfolgreiche Projekte und Geschöftsideen adaptieren und auf andere Märkte oder Nischen anwenden (1:1 kopieren bringt selten etwas) oder indem Sie analysieren in welchen Bereichen es einen hungrigen Markt gibt mit einem konkreten Bedürfnis, der noch nicht allzu gesättigt ist (z.B. Eine Lösung gegen Akne oder andere Hautkrankheiten, wie baut man schnell Muskelmasse auf, welche Diät während der Schwangerschaft etc.). Analysieren Sie auch sich selbst – worüber wissen Sie viel und könnten z.B. ein fundiertes Infoprodukt dazu erschaffen? Bleiben Sie dabei aber nicht in der Planungsphase stekcen – nehmen Sie das Risiko auf sich und setzen Sie Ihren Plan in die Tat um! Mit anderen Worten „TAKE AKTION!!!“

Damit wären wir dann auch schon beim finalen Schritt:

Take AKTION

Nun haben Sie alle überflüssigen Dinge in Ihrem Leben entweder wegeliminiert oder drastisch reduziert und können endlich aktiv werden. Beginnen Sie nun Schritt für Schritt das aktiv umzusetzen, was Sie sich vorgenommen haben und leisten Sie sich dabei keine Entschuldigungen, lenken Sie sich nicht ab und bleiben Sie auch dann fokussiert auf das Ziel, wenn sich der Erfolg noch nicht so bald einstellt, wie erhofft. Beharrlichkeit ist eine der wichtigsten Eigenschaften erfolgreicher Leute, glauben Sie also fest an sich selbst, lassen Sie sich nicht durch fremde Dogmen oder die voreingenommenen Kritiken anderer davon abbringen das zu tun, was Sie für richtig halten. Um Steve Jobs zu zitieren „Nur diejenigen, die verrückt genug sind zu glauben, sie könnten die Welt verändern sind diejenigen, die es auch tun“.

Viel Erfolg!

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Dies ist ein Beitrag von Divena.
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Werbung in Blogs? Jawoll!

Die Werbung in Blogs scheint ein sehr umstrittenes Thema in deutschen Blogs zu sein – heute wird auch beim Webmaster Friday gefragt wie denn die Blogger selbst auf die Werbung in anderen Blogs reagieren.

Ich finde Werbung vollkommen ok, teilweise finde ich es schon etwas verschenkte Liebesmüh wenn in einem Blog jegliche Form der Monetarisierung fehlt. Gern belohne ich meine Lieblingsblogs mit Klicks auf möglichst grosse Bannerformate oder abonniere Newsletter und lese mir die kostenlos angebotenen Ebooks durch. Ich bin in fast allen Mailinglisten der grossen Marketer eingeschrieben und lese aufmerksam mit, verfolge die neuesten Productlaunches und analysiere alles was mir dabei unterkommt. Werbung empfinde ich nicht persé als schlecht – im Gegenteil, teilweise werten die gut gestalteten Banner die Blogs sogar optisch etwas auf und geben ihnen trotz des obligaten Gratisthemes einen professionellen Touch… 😉

Ich habe auch schon des öfteren ein paar Dollar einfach gespendet (sofern ein Spenden-Button vorhanden war) – und mich in den kostenpflichtigen Mitgliederbereichen verschiedener Blogs angemeldet. Ich finde es vollkommen legitim etwas für den teilweise sehr nützlichen und hochwertigen Inhalt zurück zugeben – und seien es nur ein paar Klicks auf Werbung, die mich nicht nur zu teilweise interessanten Angeboten führen (auf die ich sonst sicherlich nicht gekommen wäre) sondern die auf ganz einfache Weise den geschätzten Blogger(kollegen) unterstützen.

Das Thema Werbung sollte man also nicht zu verbissen betrachten („huch der böse Blogger will Geld verdienen, buh“), ich denke die meisten wären noch sehr viel weniger erfreut wenn plötzlich die interessantesten Blogs ihren Inhalt nur noch kostenpflichtig anbieten würden, nicht wahr? Irgendwie hat es auch etwas mit Anerkennung und Freigiebigkeit zu tun und ähnlich wie der um sich greifende Linkgeiz gibt es auch den fast ebenso schlimmen Werbeklickgeiz, eine wirklich üble Seuche – hoch ansteckend und absolut kontraproduktiv für Blogger …

Diesem typisch deutschen Kleingeist schließe ich mich jedenfalls nicht an und klicke fröhlich hier und da die Werbung auf den diversen Blogs an – nicht zu oft um big google nicht zu verärgern, aber dem ein oder anderen dürfte das schon so um die 5,- € im Monat bescheren. Da Beste daran ist: diese Form der Unterstützung kostet mich nur ein bisschen Zeit, kein Geld und sie ist vollkommen anonym – es muss sich also keiner mir gegenüber zu Dank verpflichtet fühlen…

Ich finde Werbung sollte das mindeste sein, dass man in einem Blog einbindet. Der nächste Schritt wären dann ausgesuchte Affiliate-Angebote – wobei diese im Marketing-Bereich auf deutsch eher Mangelware sind (ich bin gerade dabei diverse Produkte zu prüfen, denn ich will auf keinen Fall Produkte empfehlen, die nichts taugen!) und der Königsweg ist ein oder mehrere Produkte (oder Dienstleistungsangebote) zu schaffen, die über den Blog vermarktet werden.

Wie in diesem Blog zu sehen habe ich nach zwei Jahren hier etwas Adsense Werbung eingebunden und meine Auswertungen zeigen schon jetzt deutlich, dass im Vergleich zu den englischsprachigen Blogs meine deutschen Leser sehr viel zurückhaltener mit Klicks auf die Werbung reagieren. Ein Ergebnis, dass mich nicht sonderlich überrascht…

Also lieber Leser – ich bin Divena – die böse, geldgierige Bloggerin und ich freue mich diebisch über jeden einzelnen Werbeklick… Stündlich kontrolliere ich meine Statistiken und bin auch sonst nur darauf fixiert Dich auch gegen Deinen Willen durch versteckte suggestive Botschaften dazu zu bringen auf meine Werbebanner zu klicken… LOL

Geld verdienen mit Twitter – die besten Werbenetzwerke

Twitter ist zu einem der populärsten Social Networksites aufgestiegen, seine Gewichtung übertrifft schon bald google denn über die Twittersuche gelangt man schnell zu den topaktuellsten Themen im internet und weltweit. Die meisten Leute benutzen Twitter als Microbloggingsystem über das sie einfach und schnell Nachrichten/Gedanken Anregungen usw. austauschen können. Aber wussten Sie, dass man mit Twitter tatsächlich auch Geld verdienen kann?

Es gibt viel zum Thema wie man seinen Webtraffic mit Twitter steigern kann, wie man zu mehr Followern kommt und es gibt eine ganze Reihe von Diensten, die es ermöglichen Werbetweets zu schalten und zu verkaufen.

Geld verdienen mit Twitter – eine kurze Übersicht:

Kann man wirklich Geld verdienen mit Twitter?
Die Antwort ist ja – wenn sie eine gute (aktive) Followerliste haben dann können Sie auch damit starten mit Twitter Geld zu verdienen. Als Richtlinie gilt ungefähr alles ab 5000 Follower aufwärts.

Das Geheimnis für den wahren Erfolg Ihrer Twitterwerbung (und auch anderer Werbung) ist allerdings, dass Sie echte Fans haben – d.h. dass Sie sich über Ihren Blog einen Namen aufgebaut haben, der Ihren Followern ein Begriff ist und sie eher dazu veranlasst Ihren Tweets zu folgen und deren Links anzuklicken.

Die besten Twitter-Netzwerke:

AD.LY
Sendet automatisch einen Tweet in Ihrem Feed pro Tag von den Werbpartnern, die Sie akzeptiert haben
Mit Ad.ly können Sie jeden Werbetweet genau nachverfolgen.
Sie bestimmen den Preis per Tweet selbst (das System schlägt Ihnen einen realistischen Preis vor, wenn Sie sich unsicher sind, was Ihre Tweets wert sein könnten), es gibt eine ganze Reihe von Internetmarketern, die gutes Geld über Ad.ly verdienen so wie Kim Kardashian, Soulja Boy, Dr. Drew, Audrina Patridge and andere.

MyLikes
Die Idee hinter MyLikes ist die Mund-zuMund-Propaganda in der Sie sich praktisch als „Meinungsmacher“ (Influencer) verkaufen – d.h. dass Ihre Follower sich ein Stück weit an Ihnen orientieren, dies funktioniert natürlich am besten in Kombination mit einem (möglichst englischsprachigen) Blog in dem Sie sich in einer bstimmten Sparte als „Guru“ oder Trendsetter etabliert haben. Ich selbst habe über dieses Netzwerk auch schon ein paar Dollar verdient ohne mich gross engagiert zu haben.

TwittAd
ist eines der ältesten und grössten Werbenetzwerke für Twitter und entsprechend gut etabliet. Zwischenzeitlich gab es ein paar Probleme mit Twitter und abgestraften Twitteraccounts wegen übermässiger Werbetweets, aber das scheint sich inzwischen gelegt zu haben.

Besonders für Werbende ist dieses Netzwerk interessant, weil wirklich die einflussreichsten Twitterer hier mitmachen und man so innerhalb von kürzester Zeit eine gute Werbewirkung erzielen kann. Als Twitterer habe ich auch schon ganz ordentlich darüber verdient, aber ich nutze dieses Netzwerk nur mässig, da die Konkurrenz relativ gross ist und man mit wenig Followern in der Liste nicht viel erreichen kann. Geben Sie dort auch besser USA als Wohnsitz an!

Sponsored Tweets
ist ein relativ neues Netzwerk, dass Werber und Twitterer verbindet.

Alles was Sie machen müssen ist sich dort anzumelden, Ihren Preis festzulegen (nicht zu hoch!), eine Kategorie und ein paar Schlagworte hinzuzufürgen und dann darauf zu warten dass die angebote reinkommen. Wenn Ihr Account 50$ erreicht können sie es sich schon auszahlen lassen.

Sie werden pro Klick bezahlt und müssen mindestens 30 Follower haben. Auch hier ist es besser als Wohnort USA anzugeben…

Betweeted
ist ein Social-Media Werbenetzwerk dass auf der Twitterplattform basiert und PPC-Kampagnen für gesponserte Tweets anbietet. Dieses Netzwerk fragt eine U.S. Taxnumber an – also ungeeignet für ausländische Tweeter – aber der Vollständigkeit halber habe ich es hier mit aufgeführt und als Werbender wüde sich sicher eine Möglichkeit finden dort angenommen zu werden.

Assetize
Ein kleiners Netzwerk, dass ähnlich funktioniert wie Twittad. Man meldet sich an, setzt Kategoie und Schlagworte fest und wartet auf Werbepartner.

AdCause
dieses Netzwerk hat einen Charity Touch (man hat eine grosse Liste zu auswahl wohin man seinen Gewinn alles spenden kann) und ansonsten recht übersichtliche Platzierungen des eigenen Werbeplatzes.

RevTwt
bezeichnet sich selbst als das größte Twitterwerbenetzwerk. Sie können Werbeplätze (ads) anbieten und werden per Klick bezahlt. CPC ads starten bei 10 cents per Klick, and CPT (Kosten pro Tweet und 1000 Follower) ads starten bei nur 0,30 $.

paymetweets
funktioniet etwas anders, man meldet sich an, wird Follower von paymetweets und bekommt für jeden Retweet von paymetweets 0,03 $. Nicht die Welt und dieses Netzwerk ist auch noch jung – kann sich aber entwickeln…

Da Twitter überwiegend USA orientiert und englischsprachig ist sind die Netzwerke auch entsprechend auf den U.S. Markt ausgerichtet. Man kann aber auch so mit entsprechender Followerzahl ein bisschen Geld nebenher verdienen. Aber die Twitterfollower sind nicht so viel wert, wenn Sie keinen Bezug zu Ihnen persönlich oder Ihrem Label/Business haben, Sie sollten also neben der Quantität auch an der Qualität Ihrer Follower arbeiten und dies geht wie eingangs erwähnt am besten in Kombination mit einem Blog für eine entsprechende Nische über den sie sich einen Namen aufbauen.

Die Leute riechen Werbung eine Meile gegen den Wind, daher wäre ich auch mit der Dosierung der Werbetweets sehr vorsichtig, zu gross ist die Gefahr, dass Sie relevante und anfänglich positiv gestimmte Follower verlieren. Wenn Sie Ihr eigenes Business haben, dann rate ich Ihnen dazu ausschließlich die eigenen Produkte und Dienstleistungen über Twitter zu vermarkten oder einen anderen Twitteraccount, der nicht direkt mit Ihnen in Verbindung steht für reine Werbetweets aufzubauen.

Intelligentes Affiliate Marketing Teil 1 | So finden Sie eine profitable Nische

So finden Sie eine profitable Nische

Was sind Ihre eigenen Interessen, Hobbies oder Wissensschwerpunkte, welches Thema beschäftigt oder begeistert Sie selbst am meisten? Schreiben Sie sich eine stichpunktartige Liste von verschiedenen Themen auf und werden Sie dabei ruhig spezifisch – schreiben Sie z.B. nicht nur Haustiere im Allgemeinen als Stichpunkt sondern lieber konkreter werden, welches Thema innerhalb des Oberthemas Haustiere Sie interessiert wie z.B. Hundetraining oder Wellensittichzucht.

Je allgemeiner oder weit gefasster ein Thema ist desto schwieriger ist es sich darin zu positionieren, der Wettbewerb wird immer geringer je spezifischer ein Keyword ist und nun gilt es herauszufinden, welche Keywords zu Ihrem spezifischen Thema besonders verkaufsstark bei möglichst geringer Mitbewerberdichte sind. Dies ist die eigentliche Arbeit eines guten Afiliatemarketers, mit dem Finden der richtigen Keywords legen Sie den Grundstein zu Ihrem Erfolg und darum sollten Sie dieses Thema sehr systematisch und gründlich angehen. Folgendes müssen Sie in Beziehung zueinander setzen:

Keyword | Mitbewerberdichte | relevante Affiliateprodukte | Verkaufsstärke/Nachfrage

Intensive Keywordrecherche

Finden Sie nun heraus wie hoch die Nachfrage in den jeweiligen Nischen, die Sie aufgeschrieben haben ist und ermitteln Sie auch gleichzeitig die dafür relevanten Keywords.
Dazu eignet sich sehr gut das Keyword-Tool von google, hier am Beispiel „Hundetraining“ gezeigt:

Affiliatemarketing Keywordsuche

Sie sehen hier dass das Stichwort „Hundetraining“ eine relativ grosse Nachfrage von 27.100 Suchanfragen im Monat aufweist, auch die Mitbewerberdichte ist ziemlich hoch, dass deutet auf eine lukrative aber auch umkämpfte Marktnische hin. Sie können nun sehr einfach relevante Keywords zum Thema Hundetraining herausfinden in dem Sie sich die gesamte Liste der Keywords ansehen.
Erstellen Sie eine Liste der interessantesten Keywords zusammen mit dem Suchvolumen ähnlich wie folgt:

27.100 hundetraining
90.500 hunde training
49.500 hundetrainer
12.100 hundeausbildung
49.500 hundeschulen
60.500 hundeerziehung
8.100 hundeführerschein
40.500 hundebetreuung
74.000 hundesport
3.600 hundepsychologie
6.600 hundeflüsterer
110.000 hunde erziehung
4.400 hund erziehung
40.500 martin rütter
2.900 hunde ausbildung
14.800 begleithundeprüfung
4.400 hunde tricks
9.900 hunde schule

Wenn ich mir die Suchvolumina ansehe scheint es sich hier um eine interessante Nische zu handeln, ehrlich gesagt habe ich mich selbst noch nie mit Hunden beschäftigt und bin daher etwas erstaunt wie gross das Interesse an einem gut erzogenen Hund zu sein scheint. Sehr gut für Sie, wenn dies Ihr Thema sein sollte und Sie vielleicht sogar eine Hundeschule besitzen?! Interessant ist auch dass der Begriff Hundetraining weniger Suchvolumen hat als Die Kombination Hunde training.

Wenn Sie die Keywords analysieren dann achten Sie dabei auch auf konkrete Produkte, diese könnten Sie dann vielleicht später als Affiliate bewerben. Das Thema Hundeerziehung ist ein Wissensthema, es geht hierbei um das Vermitteln eines bestimmten Wissens – nämlich wie erziehe ich meinen Hund richtig. Verzweifelte Hundebesitzer suchen nach einer Lösung für ihr Problem – ihr Hund muss erzogen werden. Dies ist ist eine sehr gute Vorraussetzung für das erfolgreiche Verkaufen eines Infoprodukts – in Form eines Ebooks, Reports, Onlinetrainings oder Buch. Denn Kunden, die (möglichst verzweifelt) eine Lösung für ihr Problem suchen sind eine sehr gute Zielgruppe und es gilt einen solch hungrigen Markt zu finden, der möglichst wenig Konkurrenz aufweist!

Gehen wir jetzt der Sache weiter auf den Grund, wir wollen nun herausfinden wie es mit der Konkurrenz aussieht und ob es entsprechende Affiliateprodukte gibt.

Wir geben zuerst den Suchbegriff Hundetraining direkt in google ein:

Keyword Analyse in google

Wie schon erwartet ist die Mitbewerberdichte zu diesem Stichwort recht hoch, es gibt insgesamt 96.900 Webseiten dazu. Es gibt auch eine Reihe von Adwords-Anzeigen, gehen Sie diese durch und schauen Sie ob sich dahinter mögliche Affiliateprodukte verbergen könnten.
Machen Sie sich dazu Notizen.

Analysieren Sie dies auch mit den wichtigsten Keywords aus Ihrer Liste auf diese Weise finden Sie heraus welche Keywords besonders relevant sind.
Geben Sie auch folgenden Suchquery ein:
inurl:KEYWORD – also z.B. inurl:hundetraining oder inurl:hundeerziehung
Notieren Sie dazu das Volumen der kompetierenden Seiten, in diesem Fall ist es mit fast 26.000 und 35.000 ziemlich hoch.

Suchen Sie weiter nach Keyword-Sätzen und weniger stark umworbene Keywörter im Zusammenhang, alles unter 10.000 wäre für den Start auf jeden Fall einfacher. Schauen Sie sich die URLs der Mitbewerber an und deren Seiten – schreiben Sie alles an Keywortkombinationen auf, was Sie entdecken.
Hier wäre das z.B. Hundererziehung ohne Stress, liebevolle Hundeerziehung, Begleithunde training, Hunderziehung Fehler etc.
Analysieren Sie diese Keywörter weiter.
Ein nettes Tool um die Stärke/Nachfrage eines Keyworts herauszufinden ist keyword-difficulty von seochat.com.

Die Keywort-Kombination „Hunde training“ hat einen Wert von 56,79%, was schon nicht so ganz einfach ist, Begleithunde training hat dagegen nur einen Wert von 32,74%, also wesentlich besser.

Analysieren Sie alle Keywords und ihre Kombinationen entsprechend und machen Sie sich eine detailierte Liste dazu.

Ob die Nachfrage eines Keywords steigend oder fallend ist und wie sie demografisch beschaffen ist zeigt uns google insights:

Wieder sehr interessant, das Keyword hat den Wert 65, hat also eine hohe Nachfrage. Im Osten Deutschlands scheint man sich nicht so sehr für die Erziehung seines Hundes zu interessieren und der Spitzenreiter ist hier Niedersachsen. Wenn sie also (offline) eine Hundeschule aufmachen wollen gehen Sie lieber nach Niedersachsen…

Sie sehen also, dass die umfassende Keywordrecherche sehr aufschlussreich sein kann und im Prinzip eine fundierte Marktanalyse enthält. Sie können die Informationen aus der Keyword-Recherche auch für Ihr Business nutzen, wenn dieses in der „realen Welt“ angesiedelt ist…!

Ich empfehle Ihnen sich die nötige Zeit für die umfassende Keyword-Recherche zu nehmen, wenn Sie keine Idee für ein Thema haben, dann helfen Ihnen auch so genannte Buyer-Keyword-phrases, das sind einleitende Sätze die Suchende in google eingeben um eine Lösung für ihr Problem zu finden:

wie kann
wie wird
wie sollte
was kann
wo kann
wo kaufen
wo gibt es
was muss ich

Diese Suchanfragen deuten auf Themen hin, die die Leute beschäftigt und demzufolge auch auf interessante Märkte. Spielen Sie es mal durch und gewinnen Sie einen Eindruck.

Das Thema Keyword-Recherche und Nischenfindung ist sehr essentiell für Ihr Onlinebusiness, ich habe hier nur das Wichtigste zusammen gefasst um nicht zu weit auszuholen.

Im Teil 2 meiner Reihe Intelligentes Affiliatemarketing wird es dann darum gehen die passenden Affiliateprodukte für Ihre Nische und Keywords zu finden. Bleiben Sie also dran…