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Steve Jobs

Steve Jobs R.I.P. fabulous Fanart

Mit Steve Jobs hat einer der ganz Grossen die Bühne dieser Welt verlassen. Wie kein anderer war Jobs ein Genius seiner Zeit, Freidenker und und interdisziplinärer Visionär – dazu fähig kreative Menschen mit herausragenden Fähigkeiten zu finden und um sich zu sammeln – um das zu schaffen, was mehr ist als nur eine Firma und Marke – Apple.

Steve Jobs hinterlässt eine grosse, gähnend schwarze Lücke am Firnament der bedeutensten Persönlichkeiten unserer Zeit und auch wenn ich ihn natürlich nie gekannt habe arbeite ich seit mehr als 20 Jahren mit dem Mac – das Produkt seines Genius und das mir liebste Arbeitsgerät. Für mich ist Steve Jobs über all die Jahre, so eine Art Schutzherr der Designer und Kreativen dieser Welt geworden, jemand zu dem ich immer anerkennend aufblickte und der mir als wohlwollender Freund erschien. So manches seiner unvergesslichen Zitate hat sich in mein Hirn gebrannt um in jenen Augenblicken ins Bewusstein zu rücken, wenn ich mal ins Beliebige und Durchschnittliche abzugleiten drohte … 😉

Aber es geht nicht nur mir so – auch viele andere Kreative aus aller Welt haben Ihre Trauer um Steve Jos zum Ausdruck gebracht – hier nun eine kleine Auswahl der besten Fanarts zum Tod von Steve Jobs:

(updated on 12.10.11 – ich habe noch mehr schöne Illustrationen gefunden…)

Good bye, Steve by Zepaulo

Good bye, Steve by Zepaulo

Steve Jobs

Steve Jobs by Roberto Bizama

thank you steve by hong chang

thank you steve by hong chang

Steve Jobs in wrap by setobuje

Steve Jobs in wrap by setobuje

Steve Jobs

Steve Jobs - a bigger iphone

Steve Jobs

A tribute to Steven Jobs

A tribute to Steven Jobs

Steven Jobs - the visionary

Steven Jobs - the visionary

the one who colored the world by auroraink

the one who colored the world by auroraink

Steven Jobs - 2011

Steven Jobs 1955 - 2011

r i p steve jobs by crcunltd

R.I.P. steve jobs by crcunltd

RIP Steve!

RIP Steve!

Tribute to Steve Jobs

Tribute to Steve Jobs

Remembering a genius

Remembering a genius

stay hungry - stay foolish!

stay hungry - stay foolish!

Streve Jobs by Aakreit Sachdeva

Streve Jobs by Aakreit Sachdeva

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Dies ist ein Beitrag von Divena.
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Werbung in Blogs? Jawoll!

Die Werbung in Blogs scheint ein sehr umstrittenes Thema in deutschen Blogs zu sein – heute wird auch beim Webmaster Friday gefragt wie denn die Blogger selbst auf die Werbung in anderen Blogs reagieren.

Ich finde Werbung vollkommen ok, teilweise finde ich es schon etwas verschenkte Liebesmüh wenn in einem Blog jegliche Form der Monetarisierung fehlt. Gern belohne ich meine Lieblingsblogs mit Klicks auf möglichst grosse Bannerformate oder abonniere Newsletter und lese mir die kostenlos angebotenen Ebooks durch. Ich bin in fast allen Mailinglisten der grossen Marketer eingeschrieben und lese aufmerksam mit, verfolge die neuesten Productlaunches und analysiere alles was mir dabei unterkommt. Werbung empfinde ich nicht persé als schlecht – im Gegenteil, teilweise werten die gut gestalteten Banner die Blogs sogar optisch etwas auf und geben ihnen trotz des obligaten Gratisthemes einen professionellen Touch… 😉

Ich habe auch schon des öfteren ein paar Dollar einfach gespendet (sofern ein Spenden-Button vorhanden war) – und mich in den kostenpflichtigen Mitgliederbereichen verschiedener Blogs angemeldet. Ich finde es vollkommen legitim etwas für den teilweise sehr nützlichen und hochwertigen Inhalt zurück zugeben – und seien es nur ein paar Klicks auf Werbung, die mich nicht nur zu teilweise interessanten Angeboten führen (auf die ich sonst sicherlich nicht gekommen wäre) sondern die auf ganz einfache Weise den geschätzten Blogger(kollegen) unterstützen.

Das Thema Werbung sollte man also nicht zu verbissen betrachten („huch der böse Blogger will Geld verdienen, buh“), ich denke die meisten wären noch sehr viel weniger erfreut wenn plötzlich die interessantesten Blogs ihren Inhalt nur noch kostenpflichtig anbieten würden, nicht wahr? Irgendwie hat es auch etwas mit Anerkennung und Freigiebigkeit zu tun und ähnlich wie der um sich greifende Linkgeiz gibt es auch den fast ebenso schlimmen Werbeklickgeiz, eine wirklich üble Seuche – hoch ansteckend und absolut kontraproduktiv für Blogger …

Diesem typisch deutschen Kleingeist schließe ich mich jedenfalls nicht an und klicke fröhlich hier und da die Werbung auf den diversen Blogs an – nicht zu oft um big google nicht zu verärgern, aber dem ein oder anderen dürfte das schon so um die 5,- € im Monat bescheren. Da Beste daran ist: diese Form der Unterstützung kostet mich nur ein bisschen Zeit, kein Geld und sie ist vollkommen anonym – es muss sich also keiner mir gegenüber zu Dank verpflichtet fühlen…

Ich finde Werbung sollte das mindeste sein, dass man in einem Blog einbindet. Der nächste Schritt wären dann ausgesuchte Affiliate-Angebote – wobei diese im Marketing-Bereich auf deutsch eher Mangelware sind (ich bin gerade dabei diverse Produkte zu prüfen, denn ich will auf keinen Fall Produkte empfehlen, die nichts taugen!) und der Königsweg ist ein oder mehrere Produkte (oder Dienstleistungsangebote) zu schaffen, die über den Blog vermarktet werden.

Wie in diesem Blog zu sehen habe ich nach zwei Jahren hier etwas Adsense Werbung eingebunden und meine Auswertungen zeigen schon jetzt deutlich, dass im Vergleich zu den englischsprachigen Blogs meine deutschen Leser sehr viel zurückhaltener mit Klicks auf die Werbung reagieren. Ein Ergebnis, dass mich nicht sonderlich überrascht…

Also lieber Leser – ich bin Divena – die böse, geldgierige Bloggerin und ich freue mich diebisch über jeden einzelnen Werbeklick… Stündlich kontrolliere ich meine Statistiken und bin auch sonst nur darauf fixiert Dich auch gegen Deinen Willen durch versteckte suggestive Botschaften dazu zu bringen auf meine Werbebanner zu klicken… LOL

5 Designtipps um Ihren Blog von der Masse abzuheben

Es gibt tausende von Blogs da draußen, die meisten gestartet aus purem Enthusiasmus oder als Hobby, andere verfolgen ergeizigere Ziele aber in jedem Fall sollte es ein vorrangiges Ziel sein aus dem Meer der „namenlosen“ Blogs hervorzustechen und kontinuierlich mehr Leser und Besucher für seinen Blog zu gewinnen. Denn nur wer ein gewisses Volumen an Traffic erreichen kann kann dann uch beginnen mit seinem Blog Profit zu generieren.

Um Ihren Blog von der Masse abzuheben und mit Alleinstellungsmerkmalen zu versehen, die für die Etablierung und Weiterentwicklung Ihres Blogs sehr wichtig sind habe ich Ihnen hier 5 grundlegende Tipps zusammengestellt.

Denken Sie aber immer zuerst daran wen Sie mit Ihrem Blog ansprechen und erreichen möchten, definieren Sie ihre Zielgruppe möglichst genau und analysieren Sie Ihre Konkurrenz – orientieren Sie sich dabei nicht an Hobby-Blogs sondern an den professionellen Mitstreitern Ihres Sektors. Machen Sie sich umfrangreiche Notizen, wie sehen die Logos aus, welche Farben werden verwendet, welche Schriften, wie werden die Informatinen aufbereitet und welche Form der Bildersprache wird verwendet (modern oder konservativ) etc. Wie sind die Webseiten/Blogs der Konkurrenz insgesamt strukturiert und notieren Sie sich die Themen und Navigationspunkte.

1. Das Logo

Das erste was für ein eigenes Branding unerlässlich ist ein eigenes Logo. Das Logo kommuniziert idealerweise die Hauptschwerpunkte Ihres Blogs, des Titels und gibt Ihrem Blog einen unverwechselbaren Charakter – es sollte möglichst markant und einprägsam sein.
Das Logo befindet sich in der Regel in der linken oberen Ecke (ein Punkt, der Statistiken zufolge als erstes auf einer Webseite wahrgenommen wird) und es sollte auch nicht zu klein ausfallen – es ist Ihr wichtigstes Branding-Instrument, das sich durch Ihren gesamten Blog zieht (und sich auch auf allen Produkten wiederfinden solle, die damit im Zusammenhang stehen).

Ein gutes Logo kostet etwas Investition, die sich aber in jedem Fall bezahlt macht, ich rate jedem davon ab, der nicht ein studierter Designer ist sich an einem Logo selbst zu versuchen, eine Logoentwicklung ist die Königsdisziplin der grafischen Kommunikation und entsprechend anspruchsvoll und schwierig.

Auf Seiten wie 99designs.com, logomyway.com, freelancer.com können Sie einen Designcontest zu Ihrem Logo starten. Schreiben Sie dazu ein möglichst genauses Briefing – je mehr Informationen Sie den Designern an die Hand geben desto besser und brauchbarer fallen deren Ergebnisse aus. Ich rate Ihnen zu einem Budget von mindestens 300,- Dollar und eine Laufzeit von 10 Tagen für einen logodesign-Contest damit Sie genügend qualitative Entwürfe zur Auswahl erhalten. Sie können auch mit den Designern während des laufenden Contests in Kontakt treten um Änderungen oder spezifischere Anpassungen des jeweiligen Entwurfs bitten, so erhalten Sie ein absolut professionelles, gutes Logo für sehr wenig Geld. Wenn Sie aber noch mehr sparen wollen können Sie einfach ein schon fertiges Logo kaufen (z.B. bei graphicriver.net oder 99designs.com).

2. Das Theme

Neben einem qualitativ hochwertigen, aussagekräftigem Logo braucht ein Blog ein vernünftiges, dazu passendes Theme. Wenn Sie aus der Masse herausstechen wollen, dann lassen Sie auf jeden Fall die Finger von kostenlosen, zu tausenden genutzten Themes, das ist wirklich an der falschen Stelle gespart! In der Regel investieren Sie sehr viel Zeit und Liebe in den Aufbau Ihres Blogs – dann sollten Sie nicht die 35-60 Dollar für ein Premiumtheme scheuen…
Die besten Plattformen für professionelle Themes sind themeforest.net oder monstertemplates.com, es gibt noch viele weitere aber das sind die beiden Grössten. Suchen Sie hier passen zu Ihrem Logo ein Tehme aus, das möglichst viel Flexibilität und Vielseitigkeit besitzt (sehen Sie hier z.B. eine kleine Auswahl an sehr guten Magazine-themes von themeforest.net).

3. Die Navigation

Die Navigation sollte übersichtlich und eindeutig sein, nach Datum sortierte Archive-Auflistungen wie in vielen Blogs voreingestellt ergeben wenig Sinn, das sie kaum auf die Inhalte schließen lassen, verwenden Sie stattdessen lieber die Kategorien. Strukturieren Sie die Navigationspunkte möglichst sinnvoll – vermeiden Sie Dopplungen oder sehr ähnliche Begriffe, verschachteln Sie möglichst nicht oder wenn dann mit so wenig Ebenen wie möglich. Jeder zusätzliche Klick stellt eine grosse Hürde dar, deswegen sollten die Inhalte mit mindestens zwei Klicks erreichbar sein.

4. Das Favicon

Ein Favicon erscheint zunächst als unbedeutend, es trägt aber sehr viel zum Branding Ihres Blogs bei! Idealerweise ist es das Bloglogo in klein oder ein dazu passendes Zeichen in der Branding-Farbe. Wenn Ihre Leser Ihren Blog bookmarken erscheint dazu dann Ihr Favicon direkt davor und kommuniziert Ihr Logo/Branding in professioneller Form. Als Ergänzung dazu empfehle ich auch das Logo als Ihren Gravatar einzusetzen so dass es auch bei Ihren Kommentaren auf anderen Blogs erscheint und dazu einlädt auf Ihren Blog weiterzuklicken – eine einfache aber sehr wirkungsvolle Methode des Brandings. Ziel ist es in jedem Fall über das eigene Logo Ihre Marke/Blog/Angebot zu etablieren und aufzubauen.

5. Das Corporate Design

Das Corporate Design ist nichts weiter als das perfekte Zusammenspiel von Logo, Farben, Schriften, Bildsprache und den Designelementen.
Generell gibt es ein paar einfache Faustregeln mit denen man auch als Laie sehr gute Ergebnisse erzielen kann. Nehmen Sie Ihr Logo zur Grundlage und wählen Sie nicht mehr als zwei, maximal drei zueinander passende Farben aus (die möglichst zum Thema Ihres Blogs passen sollten, wenn Sie sich da unsicher sind orientieren Sie sich an den besten Beispielen Ihrer Konkurrenz. Arbeiten Sie nicht mit mehr als zwei verschiednen Schriftarten, unterscheiden Sie dabei zwischen Brotschrift (die Schrift für Ihre Fließtexte und Inhalte) und der Hausschrift (sparsam verwendet zur Auszeichnung – z.b. bei den Überschriften und im Logo). Entscheiden Sie sich auch nur für maximal zwei Formen der Auszeichnung im Fließtext (z.B. bold und kursiv) und 2 verschiedene Grössen für die Überschriften, mehr nicht – so schaffen Sie eine klare Struktur und vermeiden einen visuellen Flickenteppich. Passend zum Logosdesign sollten auch die anderen Elemente wie Buttons, Pfeile, Icons gestaltet sein, bei einem Premiumtheme sind diese meistens mit enthalten und wenn Sie es passend zum Logo ausgewählt haben (oder das Logo passend zum Theme in Auftrag gegeben haben) brauchen Sie sich dazu keine weiteren Gedanken mehr machen – achten Sie nur darauf, dass alle neue eingefügten Elemente perfekt zum Corporate Design passen.
Die verwendeten Bilder, Illustrationen und Fotos sollten gestalterisch zueinander passen, vermeiden Sie langweilige Katalogfotos oder billige Cliparts – die können Ihren Blog total herunter ziehen, lassen Sie sich lieber von einer modernen Bildsprache inspirieren und investieren Sie ruhig ein paar Dollar in wirklich gute Bilder – das gibt Ihrem Blog gleich einen riesigen Qualitätssprung nach vorne! Ich rate dringend dazu besser kein Bild einzusetzen als irgendein ein schlechtes oder nur mässig passendes!

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Wenn Sie diese 5 Designtipps beherzigt und in die Tat umgesetzt haben werden Sie überrascht sein wieviel mehr Resonanz und Wirkung Sie mit Ihrem Blog erzielen werden, Ihre Leser und Besucher werden Ihren Blog und seine Inhalte wesentlich besser annehmen und werten. Für Werbepartner ist die visuelle Erscheinung eines Blogs auch von grosser Bedeutung – Sie können dann höhere Preise verlangen und Werbepartner erreichen, die höhere Ansprüche haben.

Sie müssen Sich ja nicht künstlich klein machen oder mögliches Potential verschenken – gutes Design muss schließlich nicht teuer sein – schon gar nicht in heutigen Zeiten des Cloud-working und Outsourcens! Bewegen Sie sich weg von dem Gedanken alles selber machen zu müssen und so viel zu sparen wie nur möglich – denn am Ende werden Sie mit dieser Einstellung nur sehr begrenzt weiterkommen. Für den Erfolg benötigen Sie auch ein gewisses Mass an Investitions- und Risikobereitschaft…

Wenn Sie wirklich darauf abzielen eines Tages Profit mit Ihrem Blog zu machen – oder seine Qualität und Potential zu maximieren – dann sorgen Sie dafür, dass Ihr Blog insgesamt professionell gestaltet und stimmig aufgebaut ist und mit guten, regelmässig gepflegten Inhalten aufwarten kann.

Geld verdienen mit fertigen Designs – Eine Auswertung

Es gibt viele Möglichkeiten und Wege als Designer im Netz ein bisschen was dazu zu verdienen.
Es gibt verschiedenste Plattformen, die Fotos, Illustrationen, Templates und Grafiken verkaufen. Nun ist die Frage – ist es wirklich sinnvoll und lukrativ hier seine Zeit zu investieren oder nicht? Ich habe mich die letzten Wochen intensiv mit diesem Thema befasst und hier nun meine persönliche auswertung zu diesem Thema:

Geld verdienen mit Fotos

Man kann ein kleines Zubrot verdienen in dem man entweder auf die Masse setzt wie bei Shutterstock, eine Freundin von mir hat dort ein Portfolio von 600 Fotos und verdient darüber 7-20 $ am Tag. Dazu muss ich sagen, dass sie regelmässig neues Material hochläd und Profifotografin ist. Die anderen Fotostockseiten generieren noch meist noch weniger Umsätze laut Aussagen anderer Fotografen, die ichzu dem Thema befragt habe. Ich selbst fotografiere selten und meist nur Hintergründe und Sachen die ich für meine Designarbeit gebrauchen kann, daher bin ich die reinen Fotostockseiten bisher nicht angegangen. Vektorillustrationen laufen z.B. bei istockphoto.com ganz gut – aber gemessen an den Aufwand, den eine solche Illustration kostet denke ich nicht, dass es sich am Ende wirklich rechnet. Hier hätte man vor 5 Jahren einsteigen müssen, als die Konkurrenz noch nicht so gross war. Ich werde aber irgendwann auch dort ein paa gute Vektorillus einstellen und deren Verkäufe testen.

Geld verdienen mit fertigen Designs und Templates

Etwas anderes sind dahingegen spezialisierten Seiten wie z.B. www.themeforest.net – wer ein bisschen mehr Arbeit investiert (und das nötige Know-How besitzt) kann dort einiges verdienen! Ich habe bei graphiciver gerade angefangen ein paar Sachen hochzuladen und habe mit meinen mickrigen 8 Items schon 150 $ verdient. Nicht viel aber immerhin. Das Problem ist nur, dass es sich nicht wirklich rechnet im Vergleich zum Aufwand, den man damit hat. Für ein gutes Design wie z. B. die Weihnachtshintergründe sitze ich schon ein paar Stunden am Rechner und dafür lohnt es sich nicht wirklich – bisher habe ich damit (in einem Zeitraum von einem Monat) 62,50 $ verdient. Also nicht die Welt.

Themeforest.net

Sehr viel besser sieht es da aus, wenn man in der Lage ist ein wirklich gutes WordPress Template zu erstellen. Aber da liegt die Latte technisch gesehen auch schon sehr, sehr hoch. Mit einem einfachen PSD zu HTML-Coder kommt man da nicht ran, die Leute wollen viele Features und ein umfangreiches Admin Panel. Ich bin kein Programmierer und wenn ich z.B. bei www.freelancer.com ein Projekt reinstelle mit genau den Kriterien muss ich mit mindestens 300 – 400$ kalkulieren um mein Design in ein hochwertiges Template zu verpacken. Aber man verkauft in der Regel zwischen 40 -60 Templats über themeforest.net – wenn man Glück hat über 100, also bei einem Verkaufspreis von 35 $ sind das 17,50 $ x 40 (mindestens) = 700$. Es könnte sich also lohnen, aber die Grafikarbeit für ein wirklich gut gestaltetes, umfangreiches und gut konzeptioniertes Template liegt auch bei ca. 10 – 20 Stunden! Um da also weiter zu rechnen – 700 $ Einnahmen (minimum), – 400$ für die Programmierung bleiben 300$ geteilt durch 10 Stunden – das sind dann 30$ pro Stunde. Also auch wieder nicht der tollste Verdienst – man muss ja auch immer mit dem schlimmsten Fall rechnen und es verkauft sich noch schlechter.
Ok man könnte da also noch weiter denken und sich ein Grid-System ausdenken für die grundlegende Programmierung und Konzeptionierung des Templates – so dass man die Programmierarbeit nur einmal in Auftrag geben muss und seine Designs nach dem Gridsystem gstalten, entsprechend schneiden und nur in den Grafikordner des Themes schmeissen braucht. Das dürfte dann zwar zu Anfang etwas mehr an Programmierarbeit kosten – kann dafür aber mehrfach verwendet und weiter entwickelt werden.

Ein anderes Problem bei dem Ganzen ist jedoch die Support-Seite. was ist wenn das Ding bugs aufweist, die trotz mehrfachen vorherigen testen nicht auffielen? Erfahrungsgemäss ist die Zusammenarbeit mit Freelancern über freelancer.com bei Abschluss des Projektes beendet und ein weiterer Kontakt meist nur schleppend bis gar nicht möglich. Wie soll man also als nicht Programmierer den Support gewährleisten können? Dies hat mich bisher davon abgehalten hier zu investieren. Besser wäre wohl eine dauerhafte Kooperation mit einem WordPress-Spezialisten und man teilt sich dann die Einnahmen. Also falls ein solcher Spezielist Interesse hat – ich bin für eine Zusammenarbeit immer offen!

Deviantart.com

Eine andere Plattform, die ich zwar immer im Auge gehabt habe aber nie mitgemacht habe ist deviantart.com, hier habe ich sehr überraschende Ergebnisse zu berichten. Ich habe mich vor einem Monat dort angemeldet und parallel zu meiner graphikriver Aktivität dort auch meine Files hochgeladen und die Besucherzahlen sind wirklich enorm – dafür, dass ich erst so kurz dabei bin. Deviantart scheint eine sehr gute Ausstauschplattform für Kreative zu sein und ein günstiges Medium um schnellen, hochwertigen Traffic für die eigenen Produkte zu erzielen. Durch einen Link zu meinen Frebies in meinem Blog habe ich viele Besucher über Deviantart erzielt und dazu hat noch ein japanischer Blog dahin verlinkt und mir an die tausend japanische Besucher beschert! Ok die wollten sich nur die Styles runterladen – aber für die Traffikstatistik sieht´s gut aus…

99designs.com

Diese Plattform ermöglicht es Designern für verschiedene Projekte Designs zu erstellen und im Kontesverfahren dem Projektgeber anzubieten, dieser wählt dann aus den verschiedenen Einreichungen eines aus und der entsprechende Designer erhält den Zuschlag. Auch hier liegt der Zeitaufwand gemessen an den Erfolg sehr hoch. Durchschnittlich gewinnt man bei einem von 10 Projekten bei dem man mitmacht den Zuschlag – vorrausgesetzt man ist wirklich gut und bleibt auch kontinuierlich am Ball.
Ich habe hier aus Zeitmangel nur sehr sporadisch mitgemacht und zwar ein bisschen Lob erhalten aber mehr auch nicht. Es wäre zu überlegen mehrgleisig zu fahren und eine Zeit lang (ein halbes Jahr mindestens) intensiv mitzumachen, sich darüber sein Portfolio bei 99designs aufzubauen und damit auch die eigene Portfolio Webseite zu füllen und alles irgendwie Verwertbare was nicht zum Einsatz kam dann über graphicriver zu verkaufen… Das Problem ist nur man muss ja auch von irgendwas leben und kann es sich nicht leisten ein paar Monate auf diese Weise zu investieren. Aber für Studenten wäre es sicherlich ein guter Start in den Beruf und ein weites Übungsfeld!

ebay

Last but not least darf ebay nicht fehlen. Es gibt einige Designer und Agenturen, die hier Designleistungen zu Festpaketen anbieten. Allerdings sind hier die Preise so im Keller (20 E für ein Logo!), das es sich kaum lohnt da zu konkurrieren. Man könnte aber vielleicht aucht einen shop einrichten und im Zusammenhang mit Printaufträgen oder Webpakte die Designleistungen gleich mitverkaufen, aber auch das dürfte nicht sehr viel einbringen. Ebay ist die zweite grosse Grösse neben google und hier sammeln sich sehr spezifische und kaufwillige Besucher in Massen, es ist also nicht zu unterschätzen sich mit ebay ein bisschen näher auseinander zu setzen. Hier werden z.B. auch bestehende Webprojekte verkauft und man kann mit ein bisschen Glück auch den ein oder anderen Euro verdienen. In den USA ist das sogenannte Website flipping sehr populär, d.h. man baut sich eine Armee von 200 – 500 Mikrowebseites zu verschiedenen Keywörtern auf und flippt die, die nicht viel Umsatz generieren nach einer Zeitspanne von ungefähr einem Jahr. Gute Internetmarketer schafen es diese Webseiten in der Zeit auf einen Pagerank von mindestens 3 zu bringen und einen Traffic von ungefähr 1000 – 3000 Besuchern im Monat, so dass man schon 200 -500$ mit dem Verkauf einer solchen Webseite verdienen kann. Aber das alles hat ja nun nicht so viel mit Design zu tun und ich werde darauf an anderer Stelle noch näher eingehen.

Fazit

Alles in allem dürfte man als Designer nicht ausschließlich davon leben können fertige Templates und Designs über die verschiedenen Plattformen zu verkaufen und es ist auch kein wirklich passives Einkommen, denn wenn man nicht regelmässig nachliefert gehen die Verkäufe stark zurück. Ich denke, langfristig gesehen ist es sehr viel lohnender eine eigene Plattform aufzubauen – allerdings kostet das natürlich sehr viel Einsatz und ein entsprechender Werbeetat… Also bleibt die gute alte Dienstleistung und das direkte Arbeiten für Kunden nach wie vor die beste Einnahmequelle für Designer. Aber sollte ich etwas gegenteiliges erfahren werde ich es hier auf jeden Fall berichten!

Webdesign Trends 2010

Als Designer suche ich immer wieder das Web nach spannenden Kreationen ab, nicht nur um Inspirationen zu finden sondern auch um Webdesign Trends zu erkennen und da weiter zu spinnen wo andere angefangen haben… Viele Ideen sind eigentlich relativ simpel und die Beispiele die ich hier zeige sollen Mut machen für frische Ideen!

Die Trends gehen eindeutig in Richtung grosser Header mit großflächiger Illustration und oft auch einen guten Schuss Humor als Eyecatcher. Grosse Typo mit kurzen prägnanten Headlines (openers), die animieren tiefer in den Inhalt einzusteigen. Grungeeffekte (dreckige Hintergründe, abgenutzte Buttons, Fehldruck etc.), 3D-Wirkung durch übereinander liegende Layer die mit Schatten versehen sind (keine langweiligen Photoshop-Schatten sondern welche die hochgewölbtes Papier animieren oder umgeknickte Ecken).  Handgezeichnete Typo, Collagenstyle, Vintagestyle (50er/40er) und teilweise sehr bunte Designs geben den Webdesign Trends 2010 einen sehr kreativen und individuellen Charakter.

Ich denke die meisten Ideen konzentrieren sich auf das Wesentliche und sind recht simpel, auffällig ist der Gegentrend zum bisherigen Minimalismus. Man kann und darf sich also ruhig was trauen in 2010!

Wer Probleme hat seine Designs oder Ideen umzusetzen oder nicht so recht weiter weiss der kann mich gern um Hilfe bitten – für einen guten PR 3+ Backlink oder einen netten Post in Deinem Blog über meinen Blog tue ich (fast) alles! 😉

Webdesign Trends 2010

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