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Eliminieren, Deligieren und mit dem eigenen Einkommensbaum unabhängig werden

Da ich zur Zeit im Bett liegen muss – ich bin im 2.Monat und darf aufgrund von Komplikationen leider für die nächste Zeit das Bett erstmal nicht verlassen – habe ich mich aus diesem Anlass zwangsweise wieder der Frage des effektiven Eliminierens und Deligierens zugewendet und der Frage einen soliden Einkommensbaum für mich zu erschaffen der meine Familie und mich auch in den Zeiten zu ernähren vermag in denen ich nur sehr eingeschränkt einsatzfähig bin.

Zum Glück geht jetzt mein Laptop wieder und ich kann das Allerdringendste von meinem neuen Arbeitsplatz aus erledigen…

Als Frau und jetzt noch als werdende Mutter werde ich natürlich sehr schnell in die ewig selbe Ecke abgeschoben, nämlich der der fürsorglichen Mutter und Hausfrau. Das war noch nie mein Fall und damit kann ich mich ganz allgemein auch nicht abfinden – reduziert zu werden auf ein irgendein überkommenes Klischee, das nichts mit mir zu tun hat und auf das ich mich nicht beschränken lassen möchte.
Damit ich trotz meiner Verpflichtungen und meinem jetzigem gesundheitlichem Handikap beruflich erfolgreich sein kann liegt praktisch gesehen in drei Aufgaben: Eliminieren und Deligieren und ein Produkt entwickeln.

Deligieren

Den lästigsten Part des gängigen Klischees einer Frau habe ich schon vor langer Zeit in die Hände einer beflissenen Haushälterin gelegt deren fürsorgliches und einfaches Gemüt für diese Zwecke genau passend sind. Der vierfachen Mutter und Witwe helfe ich mit einem für peruanische Begriffe fürstlich bezahltem Haushälterinjob ihre Familie über Wasser zu halten und hin und wieder einem kleinen (nie zurückbezahlbaren) „Kredit“ aus der Not. Damit habe ich die lästigen Alltagspflichten der Hausfrau wegdeligiert und alle sind zufrieden (besonders ich). Hausarbeit ist eine undankbare Form der Arbeit bei der nur gesehen wird, wenn sie nicht verrichtet wurde anstelle wenn sie korrekt gemacht wurde und alles sauber glänzt und blitzt. Ich glaube ich würde eher kellnern gehen und davon eine Haushälterin bezahlen und auf diese Weise ein permanent sauberes und aufgeräumtes Haus zu garantieren. Ich kann nur jedem empfehlen ebenso zu verfahren, es rechnet sich ohnehin in dem Moment da man den eigenen Stundenlohn einkalkuliert, der bei jedem Selbstständigen sicher höher liegen dürfte. Manche legen viel Wert auf ein chickes Auto und zahlen dafür monatlich wahnsinnig hohe Raten – dann doch lieber eine Haushälterin bezahlen und Strassenbahnfahren – denn Zeit ist der grösste Luxus!

Eliminieren

Wie man erfolgreich Zeitfallen vermeidet und alles Überflüssige eliminiert habe ich hier schon eingehend beschrieben. Interessanter wird es allerdings wenn man sich anschließend dem Part des Deligierens zuwendet und damit das Parkett eines echten Entrepreneurs beschreitet.

Outsourcen

Im Prinzip kann so gut wie jede Aufgabe und Tätigkeit, die Sie selbst ausüben auch jemand anderes an Ihrer Stelle für Sie tun. Natürlich sind Sie einzigartig und in Ihrem Job der/die Beste, aber objektiv betrachtet könnten mindestens 80% Ihrer täglichen Aufgaben auch andere für Sie übernehmen. Das beste Beispiel dafür dürfte wohl Hawkins sein, der aufgrund seiner extremen körperlichen Behinderung nur durch die Hilfe anderer leben und arbeiten konnte. Seine Bücher schrieb er nie selbst, er lieferte die Ideen dafür und das „Gerüst“ – er führte seine Gohstwriter genau an was und wie sie zu schreiben hatten, mehr nicht. Sein komplettes Leben hat er also (notgedrungenermassen) outgesourced – ein meisterhaftes Beispiel für Effizienz und Genius.
Beim Deligieren geht es darum sich von allen zeitraubenden Tätigkeiten zu befreien um sich selbst auf das wirklich Wesentliche konzentrieren zu können um auf dieser Ebene zur Höchstleistung auflaufen zu können – sozusagen nur die Essenz Ihrer Arbeit/Geistesarbeit/Kreativität zu produzieren, die durch die Arbeit Ihrer Helfer so aufbereitet und weiterverarbeitet wird, dass es ein rundes Ganzes ergibt, dass alle zufriedenstellt und Sie selbst nur einen Bruchteil Ihrer Kraft kostet.

Werden Sie ein Teamplayer

Die erfolgreichsten Menschen sind erfahrene und besonnene Teamplayer, schulen Sie also Ihre Fähigkeit im Team zu arbeiten und zu denken und die Potentiale Ihrer Mitarbeiter zu erkennen und möglichst passend einzusetzen. Lernen Sie in die Arbeit anderer zu vertrauen und darin, dass Sie einen Teil Ihrer Verantwortung an Ihre „Untergebenen“ deligieren können. Auf diese Weise schaffen Sie sich kostbaren Freiraum und eliminieren eine ganze Menge an potentiellen Stressherden, die Sie bedrücken und zurückwerfen könnten.
Dies klingt Ihnen zu theoretisch?

Die Grenzen der Festanstellung

Dann muss ich wohl etwas weiter ausholen – Ich war (wie wohl so ziemlich jeder Designer) in einer Werbagentur angestellt und arbeitete mich von Deadline zu Deadline, Präsentation zu Präsentation und es gab immer wieder neue Aufträge und Aufgaben zu meistern, es war eine sehr arbeitssame Zeit (ich kam selten vor 22.00 h nach hause) und ich stellte dabei vor allem eines fest, ich machte durch meine Arbeit andere reich, aber nicht mich selbst auch wenn ich verhältnismässig sehr gut bezahlt wurde hatte ich niemals die Chance mein Salair in irgendeiner Form aufzubessern – es sei denn durch eine klassische Gehaltserhöhung – die aber nicht viel gebracht hätte, da ich mit meiner schlechten Steuerklasse nicht viel davon gsehen hätte. Ich hatte mich mit viel Fleiss und Ehrgeiz auf die Stelle des Creatice Directors in einer angesehenen Agentur hochgearbeitet, aber dies war mir nicht genug, doch mehr zu erreichen schien jedoch aussichtslos. Meine trüben Zukunftsgedanken änderten sich in dem Momnt als ich meiner ehemaligen Kommilitonin Julia über den Weg lief und sie über ihren Werdegang befragte (sie gehörte zu den eher schlechten meines Semesters). „Ich bin Autorin“ gab sie knapp zur Antwort. „Ach ja?“ Fragte ich ungläubig „und was verdient man als Autorin?“ Sie musterte mich mit zusammen gekniffenen Augen, abwägend ob sie mir die Wahrheit sagen sollte oder nicht und sagte dann langsam und bedächtig, jede Silbe auskostend: „Ich verdiene ungefähr 8.000 netto im Monat – mal mehr mal weniger!“

Dieser einfache Satz hatte damals in mir eine initialzündung bewirkt und Julia hatte mir den Weg gewiesen, dass es auch andere Möglichkeiten gibt Geld zu verdienen, jenseits von Festanstellung und reiner Dienstleistung. Das Geheimnis ist nicht nur das effektive Eliminieren und Deligieren sondern auch den Weg dahin zu finden ein Produkt zu schaffen, dass die Möglichkeit bietet in mehrfacher Hinsicht daran zu verdienen – der „Einkommensbaum“ mit weitverzweigten Ästen verschiedener Einkommensmöglichkeiten.

Wettbewerbsvorteil durch Outsourcing

Ich habe mich dann später selbstständig gemacht und umfassende Dienstleistungen im Webdesignbereich angeboten, die ich in Teilen nach Indien, Pakistan und China outsourcste und auf diese Weise eine sehr viel grössere Gewinnspanne erzielte und dabei meine Konkurrenten allesamt unerbieten konnte, die auf teure deutsche Teams angewiesen waren. Dies entwickelte sich eine Zeitlang gut, aber alles lief immer nur über mich und ich war sozusagen das Nadelöhr durch das alles hindurch musste und entsprechend stressig konnte dies auch werden. Über diese Arbeit lernte ich auch einige angloamerikanische Internetmarketer kennen und entwickelte für oder mit ihnen ihre Produkte und bekam einen tieferen Einblick in die Funktionsweisen des reinen Internetbusiness. Ich lernte, dass targetierter Traffic, die Liste, passende JV-Partner und eine möglichst gut konvertierende Squeezepage und einem qualitativ hochwertigem Infoprodukt (in genau dieser Reihenfolge) der Schlüssel zum Erfolg im Internet sind.

Auf der Basis dieser Erkenntnis habe ich mich tiefer in die Mysterien von SEO und Trafficmethoden eingearbeitet und mehrere eigene Infoprodukte entwickelt, die ich unter dem Namen verschiedener grosser Internetmarketer unter anderem Kim Roach und Lee Mcintyre publizierte (selbst bei nur 20% Gewinnbeteiligung war es doch ein sehr guter Verdienst).

Den Einkommensbaum aufbauen

Zur Zeit gehe ich noch einen Schritt weiter und arbeite daran mit verschiedenen Experten auch deutsche Infoprodukte für bestimmte Nischen zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Ich tue dazu nichts weiter als das Konzept vorzugeben, die inhalte schreiben zu lassen, sogar das Design der Squeezepages und die Verkaufstexte mache ich nicht mehr selbst. Am Ende werde ich das Produkt in den Affiliatenetzen und über PPC Werbung bewerben und daran verdienen. Vollkommen egal also ob ich gerade im Bett liege und selbst nicht viel tun kann oder später die meiste Zeit mit meinem Baby beschäftigt sein werde… Es scherrt dann schlicht niemanden! Die wenigen, die nicht damit klarkommen, dass ich ab jetzt nur noch sehr eingeschränkt arbeiten kann haben sich ohnehin sofort von mir verabschiedet, da trennt sich dann schnell die Spreu vom Weizen und es zeigt sich auf wen ich auch sehr gut verzichten kann…

Ich kann Ihnen nur raten über Ihren eigenen Einkommensbaum nachzudenken, ein Produkt zu entwickeln, sei es nun physischer oder immaterieller Natur und sich eine profitable Nische zu suchen und mit etwas Geschick und Einfallsreichtum zu besetzen. Bei der Unternehmensgründung von heute ist weniger das Kapital gefragt als vielmehr die Konzeptkreativität!

Eleminieren, fokussieren und AKTION! Wie Sie den alltäglichen Ballast loswerden und wirklich effektiv werden.

Schon seit langer Zeit überlege ich zu diesem Thema etwas zu schreiben. Die meisten fragen „was kann ich tun um online erfolgreich zu werden?“, aber ich denke die Frage müsste eigentlich lauten „Was sollte ich komplett sein lassen und wie kann ich die gewonnene Zeit sinnvoll für meinen Erfolg nutzen?“
Das Internet ist nur ein Medium, ein Marktplatz wenn man so will mit seinen eigenen Regeln und Gesetzen, die sich aber gar nicht so sehr vom „Real Life“ unterscheiden. Das Interessante an diesem Markt ist nur, dass man nicht von geografische Gegebenheiten abhängig ist sondern prinzipiell (in den entsprechenden Sprachen versteht sich) die ganze Welt erreichen kann.
Der wichtigste Faktor für Ihren Erfolg sind allerdings Sie selbst! Je effektiver und zielgerichteter Sie arbeiten können desto erfolgreicher werden Sie auch sein. Der Erfolg ist nichts, dass einfach vom Himmel fällt oder durch simple Tricks herbeizulocken wäre, auch wenn der Traum vom Lottogewinn (so unglaublich utopisch er auch ist) ganz urtypisch menschlich zu sein scheint und viele „Geld-schnell-reich“ Produkte aus genau dieser Hoffnung grossen Profit machen.

Das Geheimniss wirklich erfolgreicher Menschen ist vielmehr, dass sie es gelernt haben ihre Zeit höchst effektiv zu nutzen – in manchen Fällen ihren Output um ein zwanzigfaches zu steigern. Dabei geht es aber nicht unbedingt darum mehr zu tun oder härter zu arbeiten (manche arbeiten tatsächlich sogar weit weniger), sondern darum sich auf das wirklich Wichtige und Wesentliche zu konzentrieren und umzusetzen und alles beiseite zu lassen, dass keinen Nutzen und kein Leben in sich birgt.

Als Kind einer übervollen Informationsgesellschaft werden wir an allen Ecken und enden mit Informationen überhäuft, wir sind ständig online, ständig telefonisch erreichbar, Emails und SMS erhalten wir unmittelbar – wir sind in Echtzeit mit den Geschehnissen überall in der Welt verknüpft – via Internet, Zeitung, Fernsehen und wir updaten unseren Status in Facebook stündlich… Ok das mag vielleicht etwas überzeichnet sein, aber es zeigt, wie einfach es für uns ist ständig mit irgendetwas beschäftigt zu sein ohne tatsächlich etwas zu tun, zu produzieren oder für uns relevante Entscheidungen zu treffen. Facebook allein verursacht Unternehmen weltweit einen Millionenschaden allein durch die Tatsache dass die Angestellten während ihrer Arbeitszeit facebooken und in dieser Zeit eben nicht arbeiten.

Noch schlimmer trifft es diejenigen, die versuchen sich online ein Busines auzubauen und Stunden und Stunden auf der Suche nach dem „Goldenen Gral“ der ultimativen Weisheiten zum Onlinerfolg verbringen und dabei Ebooks, Kurse und Informationprodukte konsumieren, die ihnen zwar verschiedene Einsichten und thoretisches Wissen näher bringen aber mehr auch nicht, die initiale Zündung fehlt. Die wenigsten schaffen den Schritt weg vom reinen Konsumieren hin zum Machen, daran Arbeiten und dann auch tatsächlichen Erfolg zu haben!

Wichtiger als das was Sie tun sollten ist im Prinzip das was Sie nicht tun sollten, bzw. womit Sie aufhören sollten.
Dieser Part ist die eigentliche Vorraussetzung für jede Art von Erfolg: das „Elimieren“, die Beseitigung des Überflüssigen – und das bitte so konsequent wie nur möglich!

Eliminieren

Eliminieren klingt zunächst negativ und nach Verlust, aber in diesem Fall geht es nur darum sich von schlechten oder zeitraubenden Aktivitäten zu lösen und auf diese Weise den alltäglichen Ballast abzuwerfen.
Das ökonomische Grundprinzip fusst auf einem Verhältnis (auch bekannt als Paretoprinzip) von 80/20, d.h. dass 80 % der Ergebnisse in 20 % der Gesamtzeit eines Projekts erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse verursachen die meiste Arbeit (tatsächlich klafft dieser Wert sogar meistens noch weiter auseinander – bis zu 90/10). Es gilt also möglichst die 80% der Aktivitäten, die unproduktiv sind, zu ermitteln und weitestgehend zu eliminieren.

Wenn Sie sich ein Bild von Ihrem typischen Tagesablauf machen, welche Dinge fallen Ihnen zuerst ein, mit denen Sie sich jeden Tag eine längere Zeit (sinnlos) beschäftigen? Legen Sie eine Punkte-Liste an und gehen Sie jeden Punkt durch und überlegen Sie dazu wie er entweder ganz zu eliminieren wäre oder aber erheblich zu verkürzen oder mit anderen Punkten zusammen zu fassen wäre.

Typische Zeitfresser sind z.B.:

Zeitung/News lesen oder Nachrichten gucken

(es reicht im Prinzip aus nur die Überschriften zu überfliegen – verordnen Sie sich mal drei Tage Informationsdiät und Sie werden merken Sie verlieren nichts dabei gewinnen aber erheblich an Zeit).

– Mehrmals täglich Emails lesen und beantworten

ist eine Aufgabe, die Sie immer wieder ablenkt und gedanklich aus der Arbeit herausholt. Mein Tipp: Stellen Sie Ihr Emailprogramm so ein, dass es z.B. nur abends um 17.00 h Ihre Emails empfängt und arbeiten Sie diese dann auch erst konzentriert ab. Informieren Sie Ihre Kollegen und Freunde, dass Sie Ihre Emails nur einmal täglich abrufen und nichts ist in der Regel so eilig und wichtig, dass es nicht auch bis 17.00 h warten könnte gelesen zu werden. Warum 17 Uhr? Nun dann haben Sie in der Regel Ihr Tagespensum bereits geschafft und können sich ruhigen Gewissens Ihren Emails widmen. Ich gehe soweit nur einmal die Woche in meinen privaten Emailaccount zu schauen.

– Meetings, Treffen und Telefongespräche

diese so weit es geht verkürzen oder ganz eliminieren (bevor Sie in ein Meeting gehen stellen Sie sicher, dass alle üner die Inhalte schon vorher informiert sind und das Meeting selbst nur der gemeinsamen (kurzen) Entscheidungsfindung dient, genauso lassen sich Kundengespräche und Arbeitstreffen drastisch reduzieren, wenn Sie z.B. online einsehbare Worksheets (z.B. Googledocs) benutzen, die alle Beteiligten jederzeit über den Projektstand informieren und die Möglichkeit für Feedback und Kommentare bieten – das erspart schon so manches zeitraubende Treffen! Genauso auch Telefongespräche – weisen Sie ihren Gesprächspartner zu Beginn des Anrufs einfach freundlich darauf hin, dass Sie nur wenig Zeit haben und bitten Sie ihn gleich zum Grund seines Anrufs zu kommen… Smalltalk ist eine feine Sache – aber so ziemlich überflüssig!
– ziellos im Internet surfen, soziale Netzwerke durchsehen oder seinen Status in Facebook updaten. Gerade das ziellose surfen im Internet bietet eine Fülle an tollen Informationen, die einen aber in der Regel (da selten wirklich zielgerichtet gesucht) nicht wirklich weiterbringen sondern sehr viel eher von dem ablenken, was wir eigentlich tun sollten. Genauso verhält es sich mit Facebook & Co – sicher ist es interessant zu sehen und lesen was die Freunde und Verwandten so machen – aber ist das wirklich wichtig? Wohl kaum!

– tägliche Aufgaben wie einkaufen, putzen, waschen

Fassen Sie unliebsame Aufgaben am besten zusammen (nicht jeden Tag einkaufen gehen sondern ein- bis zweimal die Woche und das Essen einmal die Woche für die ganze Woche planen – das geht einfacher als man denkt und erspart wirklich eine Menge Arbeit (und auch Geld!). Putzen und Waschen sind Dinge, die müssen leider täglich verrichtet werden und machen auch kaum Spass (daher werden Sie wahrscheinlich genauso wie ich dazu neigen sie vor sich her zu schieben, besser Sie machen das wichtigste gleich morgens früh! Es ist psychologisch sehr viel befreiender die unangenehmsten Arbeiten zuerst zu machen, das hat zwei Vorteile 1. sind Sie froh es schon hinter sich zu haben und 2.Werden Sie nicht anfangen die Zeit mit anderen „sehr viel wichtigeren“ Dingen auszufüllen nur um sich selbst die Entschuldigung dafür zu liefern die Hausarbeit später zu machen… Also überlisten Sie Ihre Selbstüberlistung und werden Sie effektiver! Noch ein Schritt weiter ist es einfach eine Haushaltshilfe für diese unliebsame Arbeit einzustellen (so wie ich ;)).

– Kindererziehung

Etwas anderes ist es ständig ein Kind um sich zu haben (wie die meisten Mütter und Väter die von zuhause aus arbeiten) und dass Ihre Zeit und Aufmerksamkeit zu recht beansprucht – was nicht selten dazu führt, dass jedes „MAMAAAAA!“ einen unliebsam aus der vollen Konzentration reisst und die erste Reaktion ein unverdienter Anschnauzer dem Kind gegenüber ist (ja wir sind auch nur Menschen). Bei kleinen Kindern unter 5 empfehle ich auf jeden Fall ein Aupairmädchen oder einen Ganztageskindergarten (bis 16.00 h mindestens) oder eine gerechte Zeiteinteilung mit dem Partner sofern möglich. Auch bei einem Kind geht es nicht unbedingt darum möglichst viel Zeit miteinander zu verbringen (auch wenn dies natürlich wünschenwert wäre) sondern vielmehr darum eine Zeit des Tages für „Quality Time“ mit Ihrem Kind zu reservieren – eine Stunde oder zwei, die Sie ausschließlich mit Ihrem Kind verbringen und etwas gemeinsam mit ihm machen (basteln, zum Spielplatz gehen, vorlesen, musizieren etc.) Sie werden merken wie Ihr Kind sich auf diese feste Zeit des Tages freuen wird und es mit der Zeit auch verstehen wird, dass Sie die übrige Zeit mit anderen Dingen beschäftigt sind und nicht so viel Zeit für seine Belange haben. Meine Tochter ist jetzt sieben und kommt schon sehr gut mit unserer Zeiteinteilung klar – auch wenn ich die meiste Zeit des Tages arbeite weiss sie, dass ich dann ab 17.00 h nur für sie da bin und hebt sich ihre Fragen und Sachen, die sie gern mit mir machen will für diese Zeit auf (die für sie auch extrem wichtig ist). Ich denke auf diese Weise bekomme ich sehr viel von meiner Tochter mit und sie lernt auch, dass Mama andere Dinge tun muss und nicht immer gestört werden darf. Ich will an dieser Stelle aber nicht noch weiter auf das grosse Thema Kindererziehung eingehen, ich bin nur eine Mutter, die zuhause arbeitet und ich habe festgestellt, dass wir trotz allem Goodwills einfach ein paar Regeln brauchen um es für uns beide, meine Tochter und mich einfacher zu machen – ohne dass eine von uns darunter leiden muss und ich nicht ständig beim arbeiten gestört werde…

Das sind so ein paar typische Beispiele, wie man seine Zeit effektiver einteilen und nutzen kann.

Der nächste Schritt heisst

Fokussieren

Jede Aktion braucht einen Plan, eine Idee und die absolute Hinwendung um erfolgreich zu sein. Sicherlich haben Sie schon so manchen Kurs zum online Geld verdienen gelesen – was davon haben Sie bisher aber tatsächlich umgesetzt und angewendet? Was hat Sie davon abgehalten wirklich aktiv zu werden? Ich denke Ihnen geht es da wahrscheinlich wie vielen hundert anderen – Sie wissen nicht wie Sie anfangen oder worauf Sie sich von alle den Möglichkeiten nun konzentrieren sollen. Des Rätsels Lösung? Entwerfen Sie für sich selbst einen Plan, schreiben Sie auf was Sie gerne erreichen möchten und in welcher Zeit (träumen Sie dabei ruhig ein bisschen), dann schreiben Sie dazu, was Sie dafür tun müssen um dies auch tatsächlich zu erreichen. Für mich ist es z.B. einfacher in Tagessätzen zu rechnen, wenn ich eine bestimmte Summe am Tag erreicht habe bin ich auf der sicheren Seite… Wenn Sie eine Webseite oder ein Produkt haben oder eine Dienstleistung anbieten errechnen Sie wie hoch Ihre Werbeeinnahmen sein müssten, wie viel Sie verkaufen müssten oder wie hoch Ihr Stundensatz sein müsste um das zu erreichen, was Sie sich wünschen. Solche einfachen Rechnungen sind schon sehr viel wert und die Grundlage Ihrer Arbeit.
Das einmalige, schnelle Geld sollte allerdings besser nicht Ihr Ziel sein, sondern die Nachhaltigkeit und das Ziel ein Projekt aufzubauen, dass Sie langfristig ernährt und von dem Sie gut leben können – möglichst unabhängig von Krisen und irgendwelchen Arbeitgebern. Das wichtigste ist es aber diesen Plan auch wirklich in die Tat umzusetzen, dabei zu bleiben und so lange daran durch „Try and Error“ herumzufeilen bis er auch wirklich tragbar und erfolgreich wird. Dies erreichen Sie entweder in dem Sie schon erfolgreiche Projekte und Geschöftsideen adaptieren und auf andere Märkte oder Nischen anwenden (1:1 kopieren bringt selten etwas) oder indem Sie analysieren in welchen Bereichen es einen hungrigen Markt gibt mit einem konkreten Bedürfnis, der noch nicht allzu gesättigt ist (z.B. Eine Lösung gegen Akne oder andere Hautkrankheiten, wie baut man schnell Muskelmasse auf, welche Diät während der Schwangerschaft etc.). Analysieren Sie auch sich selbst – worüber wissen Sie viel und könnten z.B. ein fundiertes Infoprodukt dazu erschaffen? Bleiben Sie dabei aber nicht in der Planungsphase stekcen – nehmen Sie das Risiko auf sich und setzen Sie Ihren Plan in die Tat um! Mit anderen Worten „TAKE AKTION!!!“

Damit wären wir dann auch schon beim finalen Schritt:

Take AKTION

Nun haben Sie alle überflüssigen Dinge in Ihrem Leben entweder wegeliminiert oder drastisch reduziert und können endlich aktiv werden. Beginnen Sie nun Schritt für Schritt das aktiv umzusetzen, was Sie sich vorgenommen haben und leisten Sie sich dabei keine Entschuldigungen, lenken Sie sich nicht ab und bleiben Sie auch dann fokussiert auf das Ziel, wenn sich der Erfolg noch nicht so bald einstellt, wie erhofft. Beharrlichkeit ist eine der wichtigsten Eigenschaften erfolgreicher Leute, glauben Sie also fest an sich selbst, lassen Sie sich nicht durch fremde Dogmen oder die voreingenommenen Kritiken anderer davon abbringen das zu tun, was Sie für richtig halten. Um Steve Jobs zu zitieren „Nur diejenigen, die verrückt genug sind zu glauben, sie könnten die Welt verändern sind diejenigen, die es auch tun“.

Viel Erfolg!

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Dies ist ein Beitrag von Divena.
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10 traffic tipps

10 ultimative Traffic Tipps für Blogger

So erreichen Sie signifikant mehr Besucher für Ihren Blog!

Ursprünglich ist dieser Text Bestandteil meines monatlich erscheinenden Kurses „Bloggen & Profit“ um einen kleinen Einblick in die Inhalte des Kurses zu geben veröffentliche ich hier nun einen Teil daraus. Sie können sich gern für den Kurs anmelden (in der Sidebar an der Seite das kleine Formular abschicken und hinterher die Email bestätigen nicht vergessen). Gerade zu Anfang eines Blogprojektes ist es schwierig Besucher anzulocken bzw. den eigenen Blog publik zu machen – die meisten scheitern an genau dieser Hürde, denn die wenigsten sind mit den Mechanismen des Onlinemarketings und Trafficaufbaus wirklich vertraut.

Das muss aber eigentlich gar nicht so kompliziert sein! Diese 10 einfach anwendbaren Traffictipps werden Ihnen (wenn konsequent angewendet) sehr viel mehr Besucher bescheren und Ihnen dabei helfen Ihren Blog besser zu etablieren – und zwar ohne dass Sie sich lang mit SEO und anderen technischen Einzelheiten herumquälen müssten…

10 traffic tipps

#1 Gastbloggen

Dies ist ein sehr einfacher und wirkungsvoller Traffictip besonders für neue Blogger – schreiben Sie interessante und wirklich informative und gut recherchierte Artikel zum Thema Ihres Blogs und suchen Sie in den verschiedenen Blogverzeichnissen thematisch passende Blogs mit mehr als 500 Besucher/Tag und schreiben Sie dem Bloggbetreiber eine nette Email mit der Bitte um Veröffentlichung Ihres Artikels in seinem Blog. Erfahrungshalber ist es am besten den Artikel gleich mit zu senden oder den Blogger vorab zu fragen zu welchem Thema er gerne einen Gastartikel akzeptieren würde. Handeln Sie als Belohnung einen Backlink zu Ihrem Blog aus und eine kurze Vorstellung von Ihnen als Autor.
Sie sollten mindestens ein bis zwei Gastartikel in der Woche schreiben, denn dies ist der schnellste Weg sich in der Bloggerszene zu etablieren und auf seinen Blog aufmerksam zu machen. Gastartikel sollten allerdings eine besonders gute Qualität haben!

Hier finden Sie schnell die deutschen Topblogs nach Kategorien sortiert:
http://www.bloggerei.de
http://www.bloggeramt.de
http://www.wikio.de

#2 Bookmarking

Viele lassen diese Möglichkeit des Linkbuildings vollkommen ausser acht – dabei ist diese Methode sehr effektiv und bringt auch schnellen Traffic.
Jeder Blogpost den Sie schreiben sollten Sie als Bookmark in mindestens 20 der wichtigsten Bookmarking-Portalen speichern, egal ob diese nun dofollow oder nofollow sind. Es kommt darüber mehr Traffic als Sie denken und Sie gewinnen dadurch auch in Google an mehr Reputation (siehe Google Panda Update weiter unten).
Liste von Bookmarking Seiten nach PR sortiert:
http://rosa.pe/seo-links/bookmarking-deutsch
Internationale Bookmarking-Sites nach PR und no/dofollow sortiert:
http://rosa.pe/2010/02/social-bookmarking-do-and-no-follow-list

#3 Pressemitteilungen

In Deutschland nicht so üblich aber ein gutes Instrument um auf Ihren Blog aufmerksam zu machen
Spinnen Sie Ihren Artikel und veröffentlichen sie ihn als Pressemitteilung auf den verschiedenen Presseportalen – Backlink im Text nicht vergessen!

#4 Kommentieren in anderen Blogs

Sie sollten regelmässig in allen themenrelevanten Blogs kommentieren, natürlich sinnvoll und nicht zu aufdringlich – darüber können Sie locker 20-50 Besucher am Tag generieren und zudem eine freundschaftliche Beziehung zu den anderen Bloggern aufbauen, so dass diese sicherlich gern auch mal einen Gastartikel von Ihnen veröffentlichen werden. Jeder Blogger freut sich über gute Kommentare, die höflich sind und einen echten Mehrwert bilden.

#5 Webmaster Friday und andere Blogparaden

Nehmen Sie regelmässig am Webmaster Friday teil, dies bringt viel Traffic und zusätzliche Stammleser.  Suchen sie nach aktuellen Blogparaden und nehmen Sie daran teil.
http://blog-parade.de/

#6 Mindestens ein Blogpost am Tag

Je öfter Sie posten desto mehr Besucher werden sich mit der Zeit auf Ihrem Blog einfinden, wenn Sie das Bloggen wirklich ernsthaft betreiben, dann ist mindestens ein Blogpost pro Tag sinnvoll, die meisten Blogs erreichen erst nach einer gesamten Blogpst-Anzahl von 1500-2000 Artikeln einen Status, bei dem sie mehr als 1500 Besucher täglich generieren und sich wirklich etabliert haben – je eher Sie auf diese Artikelanzahl kommen, desto besser! Die meisten professionellen Blogger veröffentlichen 2-3 Posts pro Tag.
Sie können auch einfach die Texte einkaufen und sich damit den Stress des täglichen Schreibens ersparen.
http://www.textbroker.de
oder sich ein paar freie Schreiber suchen, die regelmässig für Sie schreiben und selbst in Ihrem Blog posten (so haben Sie noch weniger Arbeit).
http://www.freelancer.com
Das kostet nicht die Welt und Ihr Blog ist immer aktuell – besonders für Werbekunden ist dies ein sehr wichtiger Faktor!

#7 Blogcontent als Ebook verteilen

Wenn Sie ungefähr 20 Blogposts zu einem Thema erreicht haben dann erstellen Sie mit diesen Texten ein kleines Ebook und verteilen es überall wo es Ebooks zum Download gibt kostenlos – das bringt eine ganze Menge an zusätzlichem Traffic! Sie können das Ebook zum Beispiel auch anderen Bloggern, die einen Newsletter haben als Bonusgeschenk für deren Leser anbieten – eine super Möglichkeit um diese durch zahlreiche Links in Ihrem Ebook auf Ihren Blog zu lotsen.

#8 In Blogkataloge und RSS-Verzeichnisse eintragen
Dies ist eine mühselige Arbeit muss aber nur einmal gemacht werden und wirkt dann als ein zuverlässiger Trafficgenerator mit zusätzlichem SEO-Effekt.
Hier finden Sie die entsprechende Verzeichnisse:
http://rosa.pe/seo-links/blogkataloge-und-rss-verzeichnisse
http://rosa.pe/seo-links/blogkataloge-und-rss-verzeichnisse/internat-blogverz
http://rosa.pe/seo-links/blogkataloge-und-rss-verzeichnisse/rss-verzeichnisse

#9 Einen Newsletter aufbauen

Machen sie es so wie ich mit meiner neuen Kursreihe „Bloggen für Profit“ – animieren sie Ihre Blogleser dazu sich in Ihren Newsletter eintzutragen und bieten sie ihnen dafür einen echten Mehrwert.
In dem Sie regelmässig sehr hochwertigen Content an Ihre Liste verteilen bauen Sie eine gute Leserschaft auf, die Ihnen vertraut so dass Sie hin und wieder auch qualitativ stimmige Produkte darüber anbieten können. Denken sie immer daran, die Leute sind keine graue Masse ohne sinn und Verstand! Nur wer wirklich ein Beziehungsverhältnis zu seinen Lesern aufbaut wird langfristig auch Erfolg haben!
Ich rate allerdings dringend davon ab Ihre Liste irgendwelchen Drittanbietern wie Aweber & Co anzuvertrauen, kaufen sie lieber ein Bulkmailer-Programm und sparen Sie damit die monatlichen Kosten und haben Sie die volle Kontrolle über Ihre Mailingliste.

#10 Stumble Upon Traffic einkaufen

Wussten Sie dass www.stumbleupon.com sehr günstigen, zielgerichteten und echten Traffic anbietet für nur 0,05 Cent pro Besucher?
Einzige Bedingung ist ein wirklich guter und unbedenklicher Inhalt. Super um indirekt Affiliate Produkte zu vermarkten.
Kleiner Tipp – Werbung erst dann einbinden nachdem Ihre Kampagne freigeschaltet wurde! Reine Verkaufsseiten und Squeezepages werden in der Regel nicht akzeptiert, aber versuchen kann man es ja…

#11 Bonus

Die wichtigsten Pingservices nutzen (in general settings eintragen):
http://ping.wordblog.de/
http://blogpingr.de/ping/rpc2
http://www.blogtraffic.de/ping/12995
http://rpc.pingomatic.com
http://rpc.twingly.com
http://api.feedster.com/ping
http://api.moreover.com/RPC2
http://api.moreover.com/ping
http://www.blogdigger.com/RPC2
http://www.blogshares.com/rpc.php
http://www.blogsnow.com/ping
http://www.blogstreet.com/xrbin/xmlrpc.cgi
http://bulkfeeds.net/rpc
http://www.newsisfree.com/xmlrpctest.php
http://ping.blo.gs/
http://ping.feedburner.com
http://ping.syndic8.com/xmlrpc.php
http://ping.weblogalot.com/rpc.php
http://rpc.blogrolling.com/pinger/
http://rpc.technorati.com/rpc/ping
http://rpc.weblogs.com/RPC2
http://www.feedsubmitter.com
http://blo.gs/ping.php
http://www.pingerati.net
http://www.pingmyblog.com
http://geourl.org/ping
http://ipings.com
http://www.weblogalot.com/ping
http://rpc.pingomatic.com/
http://bloggsi.com/ping/
http://rpc.technorati.com/rpc/ping/
http://blogpingr.de/ping/rpc2/
http://geourl.org/ping/
http://www.bloglines.com/ping
http://api.my.yahoo.com/RPC2
http://ping.blogstart.de
http://ping.ge.bloggt.org/
http://pingoat.com/
http://blogsearch.google.com/ping/RPC2
http://services.newsgator.com/ngws/xmlrpcping.aspx
http://www.blogpeople.net/servlet/weblogUpdates
http://bblog.com/ping.php
http://blogsearch.google.com/ping/RPC2
http://rpc.icerocket.com:10080/
http://xmlrpc.bloggernetz.de/RPC2
http://blog.goo.ne.jp/XMLRPC
http://api.my.yahoo.co.jp/RPC2
http://xping.pubsub.com/ping/
http://rpc.reader.livedoor.com/ping
http://blogsearch.google.at/ping/RPC2
http://ping.bloggers.jp/rpc/
http://ping.namaan.net/rpc
http://rpc.technorati.jp/rpc/ping
http://zhuaxia.com/rpc/server.php
http://rpc.bloggerei.de/ping/

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Dies ist ein Beitrag von Divena.
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Werbung in Blogs? Jawoll!

Die Werbung in Blogs scheint ein sehr umstrittenes Thema in deutschen Blogs zu sein – heute wird auch beim Webmaster Friday gefragt wie denn die Blogger selbst auf die Werbung in anderen Blogs reagieren.

Ich finde Werbung vollkommen ok, teilweise finde ich es schon etwas verschenkte Liebesmüh wenn in einem Blog jegliche Form der Monetarisierung fehlt. Gern belohne ich meine Lieblingsblogs mit Klicks auf möglichst grosse Bannerformate oder abonniere Newsletter und lese mir die kostenlos angebotenen Ebooks durch. Ich bin in fast allen Mailinglisten der grossen Marketer eingeschrieben und lese aufmerksam mit, verfolge die neuesten Productlaunches und analysiere alles was mir dabei unterkommt. Werbung empfinde ich nicht persé als schlecht – im Gegenteil, teilweise werten die gut gestalteten Banner die Blogs sogar optisch etwas auf und geben ihnen trotz des obligaten Gratisthemes einen professionellen Touch… 😉

Ich habe auch schon des öfteren ein paar Dollar einfach gespendet (sofern ein Spenden-Button vorhanden war) – und mich in den kostenpflichtigen Mitgliederbereichen verschiedener Blogs angemeldet. Ich finde es vollkommen legitim etwas für den teilweise sehr nützlichen und hochwertigen Inhalt zurück zugeben – und seien es nur ein paar Klicks auf Werbung, die mich nicht nur zu teilweise interessanten Angeboten führen (auf die ich sonst sicherlich nicht gekommen wäre) sondern die auf ganz einfache Weise den geschätzten Blogger(kollegen) unterstützen.

Das Thema Werbung sollte man also nicht zu verbissen betrachten („huch der böse Blogger will Geld verdienen, buh“), ich denke die meisten wären noch sehr viel weniger erfreut wenn plötzlich die interessantesten Blogs ihren Inhalt nur noch kostenpflichtig anbieten würden, nicht wahr? Irgendwie hat es auch etwas mit Anerkennung und Freigiebigkeit zu tun und ähnlich wie der um sich greifende Linkgeiz gibt es auch den fast ebenso schlimmen Werbeklickgeiz, eine wirklich üble Seuche – hoch ansteckend und absolut kontraproduktiv für Blogger …

Diesem typisch deutschen Kleingeist schließe ich mich jedenfalls nicht an und klicke fröhlich hier und da die Werbung auf den diversen Blogs an – nicht zu oft um big google nicht zu verärgern, aber dem ein oder anderen dürfte das schon so um die 5,- € im Monat bescheren. Da Beste daran ist: diese Form der Unterstützung kostet mich nur ein bisschen Zeit, kein Geld und sie ist vollkommen anonym – es muss sich also keiner mir gegenüber zu Dank verpflichtet fühlen…

Ich finde Werbung sollte das mindeste sein, dass man in einem Blog einbindet. Der nächste Schritt wären dann ausgesuchte Affiliate-Angebote – wobei diese im Marketing-Bereich auf deutsch eher Mangelware sind (ich bin gerade dabei diverse Produkte zu prüfen, denn ich will auf keinen Fall Produkte empfehlen, die nichts taugen!) und der Königsweg ist ein oder mehrere Produkte (oder Dienstleistungsangebote) zu schaffen, die über den Blog vermarktet werden.

Wie in diesem Blog zu sehen habe ich nach zwei Jahren hier etwas Adsense Werbung eingebunden und meine Auswertungen zeigen schon jetzt deutlich, dass im Vergleich zu den englischsprachigen Blogs meine deutschen Leser sehr viel zurückhaltener mit Klicks auf die Werbung reagieren. Ein Ergebnis, dass mich nicht sonderlich überrascht…

Also lieber Leser – ich bin Divena – die böse, geldgierige Bloggerin und ich freue mich diebisch über jeden einzelnen Werbeklick… Stündlich kontrolliere ich meine Statistiken und bin auch sonst nur darauf fixiert Dich auch gegen Deinen Willen durch versteckte suggestive Botschaften dazu zu bringen auf meine Werbebanner zu klicken… LOL

Geld verdienen mit fertigen Designs – Eine Auswertung

Es gibt viele Möglichkeiten und Wege als Designer im Netz ein bisschen was dazu zu verdienen.
Es gibt verschiedenste Plattformen, die Fotos, Illustrationen, Templates und Grafiken verkaufen. Nun ist die Frage – ist es wirklich sinnvoll und lukrativ hier seine Zeit zu investieren oder nicht? Ich habe mich die letzten Wochen intensiv mit diesem Thema befasst und hier nun meine persönliche auswertung zu diesem Thema:

Geld verdienen mit Fotos

Man kann ein kleines Zubrot verdienen in dem man entweder auf die Masse setzt wie bei Shutterstock, eine Freundin von mir hat dort ein Portfolio von 600 Fotos und verdient darüber 7-20 $ am Tag. Dazu muss ich sagen, dass sie regelmässig neues Material hochläd und Profifotografin ist. Die anderen Fotostockseiten generieren noch meist noch weniger Umsätze laut Aussagen anderer Fotografen, die ichzu dem Thema befragt habe. Ich selbst fotografiere selten und meist nur Hintergründe und Sachen die ich für meine Designarbeit gebrauchen kann, daher bin ich die reinen Fotostockseiten bisher nicht angegangen. Vektorillustrationen laufen z.B. bei istockphoto.com ganz gut – aber gemessen an den Aufwand, den eine solche Illustration kostet denke ich nicht, dass es sich am Ende wirklich rechnet. Hier hätte man vor 5 Jahren einsteigen müssen, als die Konkurrenz noch nicht so gross war. Ich werde aber irgendwann auch dort ein paa gute Vektorillus einstellen und deren Verkäufe testen.

Geld verdienen mit fertigen Designs und Templates

Etwas anderes sind dahingegen spezialisierten Seiten wie z.B. www.themeforest.net – wer ein bisschen mehr Arbeit investiert (und das nötige Know-How besitzt) kann dort einiges verdienen! Ich habe bei graphiciver gerade angefangen ein paar Sachen hochzuladen und habe mit meinen mickrigen 8 Items schon 150 $ verdient. Nicht viel aber immerhin. Das Problem ist nur, dass es sich nicht wirklich rechnet im Vergleich zum Aufwand, den man damit hat. Für ein gutes Design wie z. B. die Weihnachtshintergründe sitze ich schon ein paar Stunden am Rechner und dafür lohnt es sich nicht wirklich – bisher habe ich damit (in einem Zeitraum von einem Monat) 62,50 $ verdient. Also nicht die Welt.

Themeforest.net

Sehr viel besser sieht es da aus, wenn man in der Lage ist ein wirklich gutes WordPress Template zu erstellen. Aber da liegt die Latte technisch gesehen auch schon sehr, sehr hoch. Mit einem einfachen PSD zu HTML-Coder kommt man da nicht ran, die Leute wollen viele Features und ein umfangreiches Admin Panel. Ich bin kein Programmierer und wenn ich z.B. bei www.freelancer.com ein Projekt reinstelle mit genau den Kriterien muss ich mit mindestens 300 – 400$ kalkulieren um mein Design in ein hochwertiges Template zu verpacken. Aber man verkauft in der Regel zwischen 40 -60 Templats über themeforest.net – wenn man Glück hat über 100, also bei einem Verkaufspreis von 35 $ sind das 17,50 $ x 40 (mindestens) = 700$. Es könnte sich also lohnen, aber die Grafikarbeit für ein wirklich gut gestaltetes, umfangreiches und gut konzeptioniertes Template liegt auch bei ca. 10 – 20 Stunden! Um da also weiter zu rechnen – 700 $ Einnahmen (minimum), – 400$ für die Programmierung bleiben 300$ geteilt durch 10 Stunden – das sind dann 30$ pro Stunde. Also auch wieder nicht der tollste Verdienst – man muss ja auch immer mit dem schlimmsten Fall rechnen und es verkauft sich noch schlechter.
Ok man könnte da also noch weiter denken und sich ein Grid-System ausdenken für die grundlegende Programmierung und Konzeptionierung des Templates – so dass man die Programmierarbeit nur einmal in Auftrag geben muss und seine Designs nach dem Gridsystem gstalten, entsprechend schneiden und nur in den Grafikordner des Themes schmeissen braucht. Das dürfte dann zwar zu Anfang etwas mehr an Programmierarbeit kosten – kann dafür aber mehrfach verwendet und weiter entwickelt werden.

Ein anderes Problem bei dem Ganzen ist jedoch die Support-Seite. was ist wenn das Ding bugs aufweist, die trotz mehrfachen vorherigen testen nicht auffielen? Erfahrungsgemäss ist die Zusammenarbeit mit Freelancern über freelancer.com bei Abschluss des Projektes beendet und ein weiterer Kontakt meist nur schleppend bis gar nicht möglich. Wie soll man also als nicht Programmierer den Support gewährleisten können? Dies hat mich bisher davon abgehalten hier zu investieren. Besser wäre wohl eine dauerhafte Kooperation mit einem WordPress-Spezialisten und man teilt sich dann die Einnahmen. Also falls ein solcher Spezielist Interesse hat – ich bin für eine Zusammenarbeit immer offen!

Deviantart.com

Eine andere Plattform, die ich zwar immer im Auge gehabt habe aber nie mitgemacht habe ist deviantart.com, hier habe ich sehr überraschende Ergebnisse zu berichten. Ich habe mich vor einem Monat dort angemeldet und parallel zu meiner graphikriver Aktivität dort auch meine Files hochgeladen und die Besucherzahlen sind wirklich enorm – dafür, dass ich erst so kurz dabei bin. Deviantart scheint eine sehr gute Ausstauschplattform für Kreative zu sein und ein günstiges Medium um schnellen, hochwertigen Traffic für die eigenen Produkte zu erzielen. Durch einen Link zu meinen Frebies in meinem Blog habe ich viele Besucher über Deviantart erzielt und dazu hat noch ein japanischer Blog dahin verlinkt und mir an die tausend japanische Besucher beschert! Ok die wollten sich nur die Styles runterladen – aber für die Traffikstatistik sieht´s gut aus…

99designs.com

Diese Plattform ermöglicht es Designern für verschiedene Projekte Designs zu erstellen und im Kontesverfahren dem Projektgeber anzubieten, dieser wählt dann aus den verschiedenen Einreichungen eines aus und der entsprechende Designer erhält den Zuschlag. Auch hier liegt der Zeitaufwand gemessen an den Erfolg sehr hoch. Durchschnittlich gewinnt man bei einem von 10 Projekten bei dem man mitmacht den Zuschlag – vorrausgesetzt man ist wirklich gut und bleibt auch kontinuierlich am Ball.
Ich habe hier aus Zeitmangel nur sehr sporadisch mitgemacht und zwar ein bisschen Lob erhalten aber mehr auch nicht. Es wäre zu überlegen mehrgleisig zu fahren und eine Zeit lang (ein halbes Jahr mindestens) intensiv mitzumachen, sich darüber sein Portfolio bei 99designs aufzubauen und damit auch die eigene Portfolio Webseite zu füllen und alles irgendwie Verwertbare was nicht zum Einsatz kam dann über graphicriver zu verkaufen… Das Problem ist nur man muss ja auch von irgendwas leben und kann es sich nicht leisten ein paar Monate auf diese Weise zu investieren. Aber für Studenten wäre es sicherlich ein guter Start in den Beruf und ein weites Übungsfeld!

ebay

Last but not least darf ebay nicht fehlen. Es gibt einige Designer und Agenturen, die hier Designleistungen zu Festpaketen anbieten. Allerdings sind hier die Preise so im Keller (20 E für ein Logo!), das es sich kaum lohnt da zu konkurrieren. Man könnte aber vielleicht aucht einen shop einrichten und im Zusammenhang mit Printaufträgen oder Webpakte die Designleistungen gleich mitverkaufen, aber auch das dürfte nicht sehr viel einbringen. Ebay ist die zweite grosse Grösse neben google und hier sammeln sich sehr spezifische und kaufwillige Besucher in Massen, es ist also nicht zu unterschätzen sich mit ebay ein bisschen näher auseinander zu setzen. Hier werden z.B. auch bestehende Webprojekte verkauft und man kann mit ein bisschen Glück auch den ein oder anderen Euro verdienen. In den USA ist das sogenannte Website flipping sehr populär, d.h. man baut sich eine Armee von 200 – 500 Mikrowebseites zu verschiedenen Keywörtern auf und flippt die, die nicht viel Umsatz generieren nach einer Zeitspanne von ungefähr einem Jahr. Gute Internetmarketer schafen es diese Webseiten in der Zeit auf einen Pagerank von mindestens 3 zu bringen und einen Traffic von ungefähr 1000 – 3000 Besuchern im Monat, so dass man schon 200 -500$ mit dem Verkauf einer solchen Webseite verdienen kann. Aber das alles hat ja nun nicht so viel mit Design zu tun und ich werde darauf an anderer Stelle noch näher eingehen.

Fazit

Alles in allem dürfte man als Designer nicht ausschließlich davon leben können fertige Templates und Designs über die verschiedenen Plattformen zu verkaufen und es ist auch kein wirklich passives Einkommen, denn wenn man nicht regelmässig nachliefert gehen die Verkäufe stark zurück. Ich denke, langfristig gesehen ist es sehr viel lohnender eine eigene Plattform aufzubauen – allerdings kostet das natürlich sehr viel Einsatz und ein entsprechender Werbeetat… Also bleibt die gute alte Dienstleistung und das direkte Arbeiten für Kunden nach wie vor die beste Einnahmequelle für Designer. Aber sollte ich etwas gegenteiliges erfahren werde ich es hier auf jeden Fall berichten!