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Professionelles Blogdesign

Wer professionell bloggt, d.h. seinen Blog als Grundlage für seine Existenz nutzt, der sollte sich eingehend Gedanken zum eigenen Branding machen – nicht nur um den eigenen Blog professionell und ansprechend zu gestalten sondern auch um die gesamte Klaviatur der Social Media Sites dem eigenem Design anzupassen – wie z.B. Squidoo Lenses, Hubpages, Blogderivate bei Blogspot, Tumblr – dann Facebook, Hi5, MySpace & Co. diese Bereiche der eigenen Social Media Präsenz sollten alle dasselbe wieder erkennbare Corporate Design haben. Das lässt sich durch ein gutes Logo, entsprechende Firmenfarben und Typo schnell umsetzen – und je durchdachter das Corporate Design ist desto stimmiger ist auch das Ergebnis.

Die meisten machen sich nur Gedanken zu den Inhalten und höchstens noch zur Vermarktung ihres Blogs – nicht aber über dessen Aussehen, welches von entscheidender Bedeutung ist um sich von den reinen Hobbyblogs abzuheben und einen guten und professionellen Eindruck zu machen und dadurch mehr Leser, Kunden und Werbepartner zu gewinnen. Man kann nicht nicht kommunizieren und ein kostenloses, anspruchsloses Design ohne jedes Branding zeigt einfach nur grosse Defizite auf, die viele potentielle Businesspartner und Kunden abschrecken.

Nur mal zur Veranschaulichung: stellen Sie sich vor, Sie haben ein Geschäft mit interessanten Waren (die man aber auch woanders finden kann) und haben einen regen Besucherzulauf, Ihr Geschäft hat aber nur ein unauffälliges kleines Schild, das Schaufenster ist vollkommen uninteressant und lieblos gestaltet, genauso ist auch die Inneneinrichtung – schäbige Ikearegale und Billigteppichboden, man muss sich durch Grabbeltische wühlen um was Brauchbares zu finden und der Verkäufer ist auch nicht immer da… Hätte ein solches Geschäft trotz Besucher Erfolg? Sicher nicht.

Natürlich ist Google das Design eines Blogs vollkommen egal, aber Traffic allein ist nicht alles, denn das Design hilft entscheidend bei dem Schritt um aus den Besuchern Ihres Blogs Kunden oder wahre Fans werden zu lassen! Sie dürfen nicht vergessen – Ihr Blog ist die Schnittstelle zwischen Ihnen und den Besuchern Ihres Blogs – also ein Kommunikationsmittel zwischen Menschen und Menschen sind in erster Linie visuell orientiert! Um es hart zu formulieren – klar könnte ich mich mit jemanden anfreunden der aussieht wie der letzte Penner, wenn er z.B. eine wirklich interessante und inspirierende Persönlichkeit hat – aber die Chance mir dies zu zeigen würde ich ihm wahrscheinlich von vorne herein nicht geben, da mich sein Äußeres viel zu sehr abschrecken würde!

Ein neuer Besucher auf Ihrer Webseite oder Blog orientiert sich innerhalb von einem Zeitfenster von maximal nur drei Sekunden ob er in dessen Inhalte einsteigt oder die Seite wieder verlässt. Sie können sich sicher vorstellen, was ihn als erstes davon überzeugen würde zu bleiben – richtig ein ansprechendes Design und interessante Headlines…
Den meisten Bloggern ist die entscheidende Bedeutung des Designs für den Erfolg ihres Blogs nicht bewusst und verschenken dadurch viel Potential. Selbst reine Hobbyblogger ohne kommerziellen Anspruch sollten sich ein bisschen Gedanken darüber machen, denn oft ist es auch einfach nur schade um die interessanten Inhalte, wenn sie so lieblos verpackt sind und dadurch sehr abgewertet werden.

Gutes Design muss nicht unbedingt teuer sein, z.B. bei themeforest.net finden sich sehr professionelle Themes für wirklich wenig Geld (max. 37$) bekommt Ihr Blog schon gleich ein ganz neuen, modernen und ansprechenden Look! Sie werden auch erstaunt sein wie viele Features solche Themes zusätzlich bieten und gleichzeitig helfen den Blog besser zu strukturieren.

Bevor Sie sich jedoch auf die Suche nach einem passenden Theme machen sollten Sie sich grundsätzliche Gedanken zu Ihrem Blog machen:

— Wer ist Ihre Zielgruppe und was spricht diese an?
Dies kann unter Umständen grundverschieden von dem sein, was Sie selbst toll finden. Denken Sie sich in Ihre Besucher hinein, wenn Sie schon einen laufenden Blog haben, dann starten Sie einfach eine Umfrage. Je mehr Ihr Blog Ihre Leser anspricht, desto mehr Erfolg wird er auch haben.

— Wie sieht das Design ähnlicher Seiten aus?
Stöbern Sie hier auch lieber im englischsprachigen Markt herum, da diese generell ein ganzes Stück weiter sind als hierzulande.
Machen Sie sich eine Liste mit den Dingen, die Sie wirklich gut finden und den Dingen, die Sie vermeiden wollen.
Notieren Sie sich dazu auch die verwendeten Farben und Stile.

— Was will ich genau kommunizieren und wie könnte dies am Besten visualisiert werden?
Das Design sollte die Thematik möglichst gut visualisieren – z.B. wäre die Farbe rot für einen Segel- und Wassersportblog sehr unpassend – es sei denn als sparsam eingesetzte und kontrastierende Signalfarbe.

— Weiterdenken und Trends setzen.
Als deutschsprachiger Blogger haben Sie einen grossen Vorteil – Sie können sich sehr einfach designtechnisch vor Ihren Kollegen positionieren, da diese in der Hinsicht grösstenteils hinterm Mond leben. Einen Trend zu setzen und Vorreiter zu werden ist daher nicht so schwierig, trauen Sie sich ruhig was – Sie haben mehr zu gewinnen als zu verlieren!

Nachdem Sie sich zu alledem umfassend Gedanken gemacht haben empfehle ich Ihnen einen gut strukturierten Anforderungskatalog für Ihr Blogdesign zu erstellen und anhand dessen die angebotenen Themes zu filtern. Lassen Sie sich für diese Phase ruhig Zeit, da die fertig käuflichen Themes nicht immer alles abdecken, was Sie sich wünschen, sollten Sie diese vor dem Kauf sehr gut prüfen. Nichts ist ärgerlicher als ein schickes Theme zu haben, dass dann aber total umständlich zu handhaben ist und nicht die Features hat, die Sie brauchen… Vorsicht z.B. vor Cufon-Text (automatische Einbindung bestimmter Schriftarten) – hier fehlen meistens leider die Umlaute der Schriften so dass man fast keinen brauchbaren deutschen Text schreiben kann!

Wer professionell bloggt sollte sich ein richtiges Logo zulegen und damit möglichst einen Designer beauftragen (Logodesign ist eine hohe Kunst und muss sehr viele Kriterien erfüllen). Sehr gute Plattformen dafür ist z.B. logomyway.com oder 99designs.com

Man kann also entweder erst das Logo erstellen lassen und sich dann ein entsprechendes Theme aussuchen (was ich empfehlen würde) oder zuerst das Theme kaufen und passend dazu ein Logo designen lassen.

Wer sich nicht so ganz sicher ist, wie er vorgehen sollte, der kann mir auch gern schreiben (divena ad rosa punkt pe) – ich gebe sehr gern (kostenlosen) Rat!

Intelligentes Affiliatemarketing Teil 3 | Den eigenen Blog starten

Die Basis für einen erfolgreichen Affiliatemarketer ist die eigene Webseite, der Einfachheit halber empfehle ich diese auf dem allseits bekannten Blog-System WordPress aufzubauen, es sei denn Sie haben profunde Kenntnisse in HTML und CSS.

Ich beschreibe hier wie Sie innerhalb von ein paar Stunden Ihren eigenen Blog aufbauen und was Sie dabei im einzelnen beachten sollten.

Am Anfang steht Ihr Hauptkeywort, es sollte möglichst in Ihrer Domain vorkommen, um ein besseres Listing in den Suchmaschinen zu erreichen.

Gehen Sie nun alle möglichen relevanten Keywort-Kombinationen bei einem Domainregistrar wie z.B. United-Domains.de und notieren Sie sich die besten. Für den deutschsprachigen Markt sind die Endungen .de und .com am gebräuchlichsten, für die Suchmaschine ist die Endung jedoch egal, daher empfehle ich lieber eine gute Keywortkombination zu wählen und dabei auf .net oder .org, .eu und .info auszuweichen.

Registrieren Sie nun die beste Domain (oder auch mehrere Domains, wenn Sie die Konkurrenz ausstechen wollen) entweder mit United-Domains.de, wenn Sie gleich mehrere Domains registrieren wollen oder mit 1&1 WebHosting, die meiner Meinung nach den besten Hosting-Service für den deutschsprachigen Markt bieten – sollten Sie noch keinen Webspace haben ist 1und1 nur zu empfehlen.

Ich gehe davon aus, dass Sie den technischen Teil wie ein Hostpaket mieten und einrichten nach Anweisungen des Hosters hinbekommen und es schaffen mit der 1-Klick-Installation Ihren Blog auf Ihrer Domain zu installieren, der Blog sollte gleich auf der Hauptdomain erscheinen und nicht in einem Unterordner liegen wie z.B. www.ihredomain.de/blog.

Nun sieht Ihr Blog noch etwas sehr dürftig aus, nicht wahr?

Nun muss erst einmal ein anständiges Konzept her um Ihren Blog auch inhaltlich zu füllen. Überlegen Sie sich über was für Inhalte Sie schreiben wollen und gliedern Sie diese möglichst sinnvoll und bilden Sie Kategorien, verschachteln Sie die Kategorien aber nicht unnötig denn zu Anfang werden Sie ohnehin noch nicht allzu viel Content (Inhalte) haben.

Es hilft dabei eine Sitemap zu scribbeln, Texte zu sammeln, Bilder zu suchen und sich die Seiten der Konkurrenz anzusehen und zu analysieren was einem gut gefällt und was nicht – wichtig ist die anderen nicht zu kopieren sondern es besser zu machen, so es irgend möglich ist!

Der zweite Hauptpunkt ist das Design Ihres Blogs, wenn Sie professionell an die Sache heran gehen wollen empfehle ich Ihnen nicht auf ein kostenloses Theme aufzubauen sondern zumindest ein Premium-Theme für 30-80 Dollar zu kaufen, das ein hochwertiges und inhaltlich passendes Design aufweist. Sparen Sie nicht am falschen Ende und verschenken dadurch viel Wachstumspotenzial für Ihr Business! Sehr gute Themes finden Sie z.B. bei Themeforest, hier können Sie auch direkt mit dem Designer des Themes Kontakt aufnehmen, wenn Sie ein paar Änderungen wünschen (das kostet nur ein paar Dollar extra).

Dies sollte fürs Erste reichen, wenn Sie Erfolg haben können Sie ja später in ein exklusives Design investieren, denn am Anfang ist es erst einmal wichtiger sich auf den Inhalt selbst zu konzentrieren.

Der nächste Punkt auf ihrer To-Do-Liste ist nun schreiben, schreiben, schreiben. Denken Sie dabei an Ihre Keywords und optimieren Sie Ihren Text auf maximal zwei Keywörter – Sie sollten im Titel, der Überschrift und zwei dreimal im Inhalt auftauchen. Beginnen Sie mit Ihrem Kernthema und arbeiten Sie sich zu den verschiedenen Spezialgebieten vor. In dieser Phase dürfen Sie noch keine Einnahmen erwarten, aber lassen Sie sich nicht entmutigen – erst der Fleiss, dann der Preis! Vergessen Sie dabei nicht Ihre verschiedenen Affiliatelinks mit einzubauen!

Wenn Ihr Blog einen ungefähren Umfang von 30 – 40 Posts aufweist und Sie Ihr Thema schon recht ausführlich behandelt haben fassen Sie all Ihre Texte sinnvoll zu einem Ebook zusammen. Ihr Ebook sollte zur Gestaltung Ihres Blogs passen und wenn Sie selbst sich nicht mit der Umsetzung auskennen rate ich Ihnen sich dafür einen Fachmann (z.B. auf freelancer.com) zu suchen und das professionell umsetzen zu lassen (Sie können natürlich auch gern mich damit beauftragen, ich mache ihnen ein garantiert günstiges Angebot). Das Ebook dient dazu Ihre Liste aufzubauen und ist also ein wichtiger Bestandteil Ihres Marketingkonzeptes.
Verwenden Sie möglichst viel Zeit und Hingabe auf den Inhalt Ihres Blogs, wenn Ihnen das Schreiben schwer fällt können Sie auch günstige Schreiber auf www.textbroker.de finden, damit können Sie diesen arbeitsintensiven Punkt erheblich beschleunigen! Ich selbst schreibe gern, aber ich verteile auch sehr gern Arbeit, wenn ich es zeitlich einfach nicht schaffe oder mein innerer Schweinehund mal wieder zu gross ist… Es ist natürlich auch eine Frage des Geldes, aber die Investition lohnt sich in jedem Fall, wenn Sie wirklich ernsthaft in das Business einsteigen wollen.

Nun haben Sie Ihren Blog und Ihr Ebook. Wie Sie Ihre Liste aufbauen und Besucher auf Ihren Blog locken erkläre ich Ihnen im nächsten Teil. Stay tuned!